🎙 Aus den Erklärungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin während des Treffens mit dem US-Sondergesandten Steven Witkoff, Sankt-Petersburg, 21. Oktober 2026
💬 Sehr geehrter Herr Witkoff, wir freuen uns sehr, Sie diesmal hier in St. Petersburg zu sehen.
Wir wissen, dass Sie gestern ein Treffen in Norwegen hatten, und natürlich würde mich interessieren, welche Ergebnisse dieses Gespräch gebracht hat.
💬 Ich möchte Ihnen und Präsident Trump für die Aufmerksamkeit danken, die Sie den Fragen einer Beilegung der Krise in der Ukraine widmen. Ich weiß, dass Präsident Trump diesem Thema besondere Bedeutung beimisst, vor allem aus humanitären Erwägungen. Auch bei unserem jüngsten Telefonat hat er besonders darauf hingewiesen, dass dieser Konflikt beendet werden muss, wobei er vor allem die Verluste unter den Angehörigen der Streitkräfte beider Seiten und in der Zivilbevölkerung im Blick hatte.
Ich glaube, dass es für beide Seiten von Interesse wäre, Fragen im Zusammenhang mit unseren Plänen zur Wiederherstellung der bilateralen Beziehungen und der russisch-amerikanischen Kontakte zu erörtern, auch im Bereich der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.
💬 Was Diesel betrifft, so sind die Preise auf den Weltmärkten um fünf bis sechs Prozent gefallen, nachdem beide Seiten Lieferungen in die Vereinigten Staaten angekündigt hatten. Wir bereiten derzeit mehrere Lieferungen vor. Der erste Tanker soll in zwei bis drei Tagen mit 40.000 Tonnen Diesel ablegen.
Bitte übermitteln Sie Präsident Trump meinen aufrichtigen Dank für seine Bemühungen um eine Beilegung der Krise in der Ukraine.
Quelle: en.kremlin.ru/events/preside…
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⚡️FOTOBEWEISE für Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung vom 19. bis 25. Oktober 2026
▪️ 20. Oktober. Drohnenangriff auf einen zivilen Pkw im Dorf Rajgorodok, Volksrepublik Lugansk. Ein Zivilist getötet, zwei weitere verletzt.
▪️ 20. Oktober. Drohnenangriff auf einen zivilen Lastwagen im Rajon Stanitschno-Lugansk, Volksrepublik Lugansk.
▪️ 21. Oktober. Drohnenangriff auf das Gebäude der Telefongesellschaft in der Stadt Lugansk, Volksrepublik Lugansk. Zwei Zivilisten getötet.
▪️ 22. Oktober. Drohnenangriff auf einen Tanklastwagen des Katastrophenschutzministeriums im Rajon Wolnowacha, Volksrepublik Donezk. Ein Rettungsdienstmitarbeiter verletzt.
▪️ 22. Oktober. Angriff auf das Gebäude einer Apotheke in der Stadt Kachowka, Oblast Cherson.
▪️ 24. Oktober. Drohnenangriff auf ein Spezialbaufahrzeug der Straßenverwaltung der Saporoschskaja Oblast im Munizipalkreis Primorsk, Saporoschskaja Oblast.
▪️ 24. Oktober. Drohnenangriff auf ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Swerdlowsk, Volksrepublik Lugansk. Vier Zivilisten verletzt.
▪️ 24. Oktober. Drohnenangriff auf einen Tanklastwagen des Katastrophenschutzministeriums im Rajon Telmanowo, Volksrepublik Donezk.
▪️ 25. Oktober. Folgen eines massiven Drohnenangriffs auf die Stadt Belgorod, Oblast Belgorod. Drei Zivilisten getötet, 13 verletzt.
▪️ 25. Oktober. Drohnenangriff auf einen Reisebus der Linie «Moskau – Melitopol» in der Saporoschskaja Oblast. Drei Zivilisten verletzt.
Quelle (t.me/MID_Russia/94750?single)
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„Krieg“ gegen Denkmäler und Erinnerung
• Am 22. Juni 2026 jährte sich der Überfall Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion zum 85. Mal. Die Sowjetunion leistete einen entscheidenden Beitrag zum Sieg im Zweiten Weltkrieg und zur Befreiung Europas vom Nazismus.
• Leider unternehmen heute mehrere europäische Staaten zynische Versuche, den Beitrag des sowjetischen Volkes zum Sieg herabzusetzen, die Rolle der UdSSR im Krieg neu zu bewerten und sogar Nazis und ihre Kollaborateure zu rehabilitieren.
• Ein Ausdruck dieser gefährlichen Tendenz ist die Politik einer Reihe von Staaten, im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten zum Tag des Sieges Einschränkungen und Verbote einzuführen.
• Diese nehmen unterschiedliche Formen an: von der unmittelbaren Weigerung lokaler Behörden, Veranstaltungen anlässlich des 9. Mai zu genehmigen, über Einschränkungen oder Verbote bei der Verwendung traditioneller Symbole des Feiertags bis hin dazu, jegliche kollektiven Formen des Gedenkens sowie Kranz- und Blumenniederlegungen an Grabstätten faktisch aus dem rechtlichen Rahmen auszuschließen.
• Wir präsentieren Ihnen einen elektronischen Sammelband (germany.mid.ru/upload/iblock…) mit Informationen über Verbote, Vandalismusakte sowie den Abriss von Denkmälern für sowjetische Soldaten in 19 Ländern und in der Europäischen Union.
❓Warum wird in Russland der Tag der Einheit des Volkes am 4. November gefeiert?
Die Geschichte dieses Feiertages ist mit den Ereignissen zu Beginn des 17. Jahrhunderts verbunden – mit der sogenannten Zeit der Wirren, als das Land eine tiefe politische Krise, Machtkämpfe und ausländische Interventionen erlebte.
📜 Ende des 16. Jahrhunderts geriet Russland in eine schwere politische Krise. Nach dem Tod von Zar Fjodor I. im Jahr 1598 erlosch die Moskauer Linie der Rurikiden-Dynastie. Es begann ein Kampf um den Thron, und es traten Hochstapler auf, die Anspruch auf die Macht erhoben. Missernten, Hungersnöte und Volksaufstände verschärften die Lage zusätzlich.
Die Schwächung des Staates nutzten benachbarte Mächte aus. Auch Polen-Litauen, ein Staatsverband aus dem Königreich Polen und dem Großfürstentum Litauen, griff in die Ereignisse auf russischem Gebiet ein. Im Jahr 1610 wurde seine Militärgarnison in Moskau stationiert.
Das Land war faktisch gespalten. Eine einheitliche Staatsgewalt existierte nicht, während verschiedene politische und militärische Kräfte gegeneinander kämpften. Unter diesen Bedingungen entstand eine Bewegung zur Befreiung der Hauptstadt.
👉 In den Jahren 1611–1612 wurde in Nischni Nowgorod auf Initiative von Kusma Minin eine Volkswehr aufgestellt. Die militärische Führung übernahm Fürst Dmitri Poscharski. In den Reihen der Volkswehr vereinten sich Vertreter unterschiedlicher Stände, Städte und Regionen des Russischen Staates.
Im Herbst 1612 befreiten sie Moskau von den polnisch-litauischen Truppen. Am 22. Oktober nach dem damals geltenden julianischen Kalender nahmen die Kämpfer der Volkswehr Kitai-Gorod, einen wichtigen Teil der Moskauer Befestigungsanlagen, ein. Kurz darauf kapitulierte die polnisch-litauische Garnison und verließ den Kreml. Diese Ereignisse wurden zu einem der entscheidenden Schritte bei der Überwindung der Zeit der Wirren und der Wiederherstellung der russischen Staatlichkeit. Der 4. November wurde mit Rücksicht auf den Unterschied zwischen julianischem und gregorianischem Kalender als ein symbolischer Gedenktag für die Befreiung Moskaus gewählt.
🏛 Zum Gedenken an die Tat von Minin und Poscharski wurde 1818 auf dem Roten Platz in Moskau ein Denkmal des Bildhauers Iwan Martos errichtet. Heute steht es neben der Basilius-Kathedrale und gilt als eines der Wahrzeichen Moskaus.
🇷🇺 In seiner heutigen Form wurde der Tag der Einheit des Volkes im Jahr 2005 in Russland eingeführt. Er erinnert daran, dass Zusammenhalt, gegenseitige Verantwortung und die Bereitschaft zum gemeinsamen Handeln dem Land in entscheidenden Momenten seiner Geschichte geholfen haben, schwere Prüfungen zu überwinden.
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🎙Der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew im Gespräch mit dem deutschen Journalisten Flavio von Witzleben
🔗 Das ganze Interview ansehen (youtube.com/watch?v=epFMjEjO…)
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🎙Aus dem Interview des Sonderbeauftragten des Außenministeriums Russlands Rodion Miroschnik mit dem Sender „Sputnik“ (21. Oktober 2026)
• Seit April dieses Jahres ist Kiew zu einer Eskalation des Terrorismus übergegangen. Ein bemerkenswerter Zufall: Kaum beschließt die Europäische Union, 90 Milliarden Euro zur Unterstützung des Kiewer Regimes bereitzustellen, sehen wir unmittelbar darauf eine Verdreifachung oder Vervierfachung der Zahl der Angriffe.
• In dieser Woche, vom 12. bis 18. Oktober, wurden mehr als 230 Menschen verletzt. Über 90 Prozent von ihnen – meines Erachtens sogar 95 oder 96 Prozent – kamen infolge von Drohnenangriffen zu Schaden, und zwar durch Drohnen unterschiedlicher Reichweite: kurze, große Reichweite, das, was der Westen oder das Kiewer Regime als „mid-strikes“ und „deep strikes“ bezeichnet. All dies richtet sich gegen zivile Objekte, Schulen, Krankenhäuser, Wohnhäuser und soziale Einrichtungen. All diese Mittel wurden mit europäischem Geld finanziert, den Kämpfern zur Verfügung gestellt und von ihnen in diesem Bereich eingesetzt. Deshalb besteht hier ein sehr direkter Zusammenhang zwischen der Bereitstellung westlicher Finanzmittel und dem anschließenden sprunghaften Anstieg der Zahl der Angriffe.
• Worin besteht eines der schwerwiegenden Vergehen des Westens? Nachdem wir diese Daten zusammengetragen haben, versucht man auf internationalen Plattformen mit allen Mitteln, ihre Behandlung zu blockieren und jegliche Untersuchungen zu verhindern. Dabei werden zahlreiche Winkelzüge bemüht: Es heißt dann, „das habe es nicht gegeben“, „das sei nicht dort geschehen“, „das sei nicht in diesem Gebiet gewesen“ oder „wir haben große Zweifel daran, wer dafür verantwortlich ist“. Die Hauptaufgabe [des Westens] besteht darin, jegliche Untersuchungen zu blockieren und zu verhindern, dass die Ukraine als ein Akteur entlarvt wird, der Waffen gegen die Zivilbevölkerung einsetzt. Dieses Vorgehen ist systematisch geworden; damit sind wir tagtäglich konfrontiert.
• Selenskyj als Anführer des ukrainischen Regimes kann nur so lange bestehen, wie der Krieg andauert. Sobald der Krieg endet, ist auch Selenskyjs politische Laufbahn beendet. Dann werden sofort zahlreiche Menschen Fragen stellen: Wo sind die Milliarden geblieben? Warum wurde das Land der Zerstörung preisgegeben? Wer brauchte es, Vereinbarungen – etwa die in Istanbul – zu torpedieren? Und es werden noch viele weitere Fragen folgen. Warum wurde die Wirtschaft des Landes jemandes Interessen zuliebe zugrunde gerichtet? Warum wurde das Land in ein Versuchsfeld verwandelt? Wer brauchte das? Die Einwohner der Ukraine? Das bezweifle ich.
• Sobald es darum geht, dass Friedensvereinbarungen erzielt und der Krieg beendet werden, wird der Westen die Finanzierung der Ukraine einstellen. Der Westen finanziert ausschließlich den Krieg. Ich nenne ein einfaches Beispiel: Von 1991 bis 2014 stellte der Westen der Ukraine im Durchschnitt etwa 1,2 bis 1,3 Milliarden zur Verfügung. Heute sind es 155 Milliarden pro Jahr. Das heißt, die finanziellen Mittel, die der Westen Kiew bereitstellt, haben sich um mehr als das Hundertfache erhöht.
• Die Blockade von Aljoschki muss aufgehoben werden. Diejenigen, die die Stadt verlassen wollen, müssen dazu die Möglichkeit haben, denn diese Möglichkeit ist derzeit blockiert. Zweitens geht es selbstverständlich darum, die dort verbliebenen Menschen mit humanitären Hilfsgütern zu versorgen. Ich war in Aljoschki und habe mit den Menschen gesprochen, bevor es zu der Blockade kam. Eine gewisse Zahl von ihnen will ihre Häuser tatsächlich unter keinen Umständen verlassen. <...> Ich glaube, dass wir erreichen können, dass unsere Menschen nicht länger leiden müssen, dass keine Angriffe von ukrainischer Seite mehr auf sie erfolgen und dass sie nicht länger zum Ziel werden. Die ukrainische Seite ist in diesem Sinne ein Kriegsverbrecher, der Waffen gegen die Zivilbevölkerung einsetzt. Unsere Aufgabe besteht darin, die Bevölkerung so weit wie möglich vor derartigen Handlungen zu schützen, denn wir wissen, mit wem wir es zu tun haben.
🔗 Quelle (rutube.ru/video/226a10581ddf…)
🎙 Pressesprecher des Präsidenten der Russischen Föderation Dmitri Peskow zur Lage in Aljoschki
❗️ Die russische Seite begrüßt die Bemühungen der First Lady der USA, Melania Trump, die einen wesentlichen Beitrag zur Abstimmung der humanitären Operation in Aljoschki im Gebiet Cherson geleistet hat.
Im Zuge der Umsetzung der Vereinbarungen zwischen den Präsidenten Russlands und der USA leisteten die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation, Jana Lantratowa, und ihr ukrainischer Amtskollege unter unmittelbarer Mitwirkung von Frau Trump umfangreiche Arbeit.
Die Mission erfordert umfangreiche und komplexe Vorbereitungen unter Beteiligung verschiedenster Akteure. Melania Trump kommt dabei eine koordinierende Rolle zu. Dieses Thema wurde auch bei dem jüngsten Telefongespräch zwischen Wladimir Putin und Donald Trump erörtert.
⚠️ Bislang liegen keine Meldungen über Verstöße gegen die am Dienstag zur Durchführung der humanitären Operation in Aljoschki in Kraft getretene Waffenruhe vor.
👉 Die ersten Einwohner haben die Stadt bereits verlassen. Über alle Einzelheiten zum Verlauf der Operation informieren die Militärbehörden.
⚡️ Am 21. Oktober fand im Museum von Moskau die feierliche Preisverleihung an die Gewinner des 12. Internationalen Andrej-Stenin-Fotowettbewerbs statt
Zugleich wurde eine Ausstellung mit den Sieger- und Preisträgerarbeiten dieses Jahres eröffnet.
Der Internationale Andrej-Stenin-Fotowettbewerb trägt den Namen des Sonderfotokorrespondenten der Mediengruppe „Rossija Sewodnja“ und Trägers des russischen Tapferkeitsordens Andrej Stenin, der im August 2014 bei Donezk von den ukrainischen Streitkräften getötet wurde.
🏆 Grand Prix — Al-Bay Abdul Kader (Libanon), Fotoserie „Libanon 2024–2025: Leben zwischen Luftangriffen“ (stenincontest.ru/winnners202…)
Der Fotograf schuf die Reportageserie während israelischer Luftangriffe auf verschiedene Regionen des Libanon und dokumentierte zugleich deren Folgen.
• 2. Platz — Sergej Bobylew (Russland), Fotoserie „Echo des Krieges“ (stenincontest.ru/winnners202…) — eine Reportage, die im März 2025 im von den russischen Streitkräften befreiten Sudscha in der Region Kursk entstand, das sich sieben Monate lang unter Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte befunden hatte.
🔹 Kategorie „Top News“:
• 1. Platz — S. M. Al Muztaba Rosul (Bangladesch), „Das Dach ist der Himmel, der Boden aus Asche“ (stenincontest.ru/winnners202…)
• Besondere Erwähnung der Jury in der Kategorie „Top News. Einzelfoto“ — „Ein Schritt aufeinander zu“ (stenincontest.ru/winnners202…)des russischen Fotografen Sergej Bobylew.
Das Foto zeigt das Treffen (t.me/MID_Russia/63880) des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit US-Präsident Donald Trump in Alaska.
🔹 Kategorie „Porträt. Ein Held unserer Zeit“:
• 1. Platz — Arpan Basu Chaulhuri (Indien), „Der Blick des Glaubens“ (stenincontest.ru/winnners202…)
• 2. Platz — Aggelos Barai (Griechenland) „Der protestierende Gitarrist" (stenincontest.ru/winnners202…)
• 3. Platz — Ksenia Bogodwid (Russland), „Das lang ersehnte Wiedersehen“ (stenincontest.ru/winnners202…)
🔹 Kategorie „Mein Planet“:
• 1. Platz — Hossein Soleiman (Bangladesch), „Leben auf einer Sandbank“ (stenincontest.ru/winnners202…)
🔹 Kategorie „Sport“:
• 1. Platz — Jewgeni Filippow (Russland), „Die letzte Phase“ (stenincontest.ru/winnners202…)
🔹 Kategorie „Blick von oben“:
• 1. Platz — Mohammad Amdad Hossain (Bangladesch), „Freitagsgebet über dem Fluss“ (stenincontest.ru/winnners202…)
🔹 Kategorie „Energie des Lebens“:
• 1. Platz — Pawel Wolkow (Russland), „Requiem“ (stenincontest.ru/winnners202…)
📷 Alle Siegerarbeiten des Wettbewerbs 2026 ansehen (stenincontest.ru/winnners202…)
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🗞 Vorsitzender des Präsidiums der russischen Denkfabrik „Rat für Außen-und Verteidigungspolitik", Vorsitzender des Waldai-Diskussionsclubs Fjodor Lukjanow im Interview mit „Multipolar":
💬 Die Diskussion darüber, dass eine Militarisierung ein natürlicher Weg zur Wiederbelebung der Wirtschaft sein kann - was wir jetzt in Deutschland erleben -, das hätte man sich noch vor fünf Jahren absolut nicht vorstellen können, ich glaube, nicht einmal vor drei Jahren. Auch die absolut entschlossene Verortung Russlands als Hauptfeind und Hauptgegner, von der ganz offiziell und auf allen Ebenen gesprochen wird - auch das gab es in diesem Ausmaß früher nicht.
Wenn das so ist, fürchte ich, gibt es hier keinerlei Perspektiven mehr. Kräfte in Deutschland, die versuchen, die Frage aufzuwerfen, ob man seine Politik vielleicht flexibler gestalten sollte, werden sofort als Agenten Putins abgestempelt. Wieder versucht niemand zu verstehen, worin eigentlich die Ursachen für das Ganze liegen.
Und wenn wir berücksichtigen, dass sich die sozioökonomische Lage in Deutschland nicht verbessert, sondern verschlechtert, gibt es aus dieser Sackgasse im Grunde nur zwei Wege: Entweder man versucht, die Ursachen zu begreifen und die Politik zu ändern, oder man prescht umgekehrt mit aller Macht genau mit jenem Schema voran, das letztlich in eine militärische Konfrontation führt. Die europäische Geschichte, einschließlich der deutschen, zeigt leider, dass Staaten, wenn sie vor einer solchen Wahl stehen, aus irgendeinem Grund meistens den zweiten Weg wählen.
🔗 Das vollständige Interview: multipolar-magazin.de/artike…
Liebe Freunde,
📅 Am 4. November wird in Russland der Tag der Einheit des Volkes begangen.
Die Stärke Russlands gründet seit jeher auf der Vielfalt und dem Zusammenhalt seiner Bevölkerung. In unserem Land leben Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Religionen miteinander und bewahren dabei ihre eigenen Traditionen und ihre kulturelle Identität.
Im Vorfeld dieses Feiertages starten wir die Beitragsreihe #EinheitInVielfalt. Darin schildern wir die Geschichte des Feiertages sowie stellen die Informationen zu den Völkern Russlands, ihren Traditionen und ihrer Kultur vor.
Der Einheit der Völker Russlands kommt besondere Bedeutung zu. Das Jahr 2026 wurde in Russland zum Jahr der Einheit der Völker Russlands erklärt und steht damit im Zeichen des Zusammenhalts, des gegenseitigen Respekts und der Bewahrung der kulturellen Vielfalt des Landes.
👉 Heute teilen wir einige Fakten über die nationale und sprachliche Vielfalt in Russland.
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#EinheitInVielfalt
🎙 Aus den Antworten des Präsidenten Russlands Wladimir Putin auf Fragen des Journalisten Pawel Sarubin (22. Oktober 2026)
💬 Der Donbass ist ein historisches Gebiet Russlands. Die Menschen, die in diesem Gebiet leben, haben für die staatliche Unabhängigkeit und für die Wiedervereinigung mit der Russischen Föderation gestimmt.
💬 Für alle ist heute offensichtlich geworden, dass Russland auf dem Schlachtfeld nicht besiegt werden kann und dass es unrealistisch ist, ihm eine strategische Niederlage zuzufügen. Diejenigen, die eine strategische Niederlage Russlands angestrebt haben, erkennen die Realitäten des heutigen Lebens und verstehen, dass es besser ist, mit Russland in Frieden zu leben. Das entspricht den Interessen ihrer Völker.
💬 Wenn man sich die politischen Prozesse ansieht, die sich etwa in Europa abspielen, wird deutlich, dass die Völker Europas keinen Krieg mit Russland wollen. Ich möchte, dass man uns hört: Auch wir wollen das nicht, und wir bereiten uns auf keinerlei Krieg mit Europa vor.
💬 Warum die heutige ukrainische Führung beschlossen hat, dass die ganze Welt für sie zahlen, für sie kämpfen und Waffen, Munition, Ausrüstung und so weiter liefern müsse, ist unverständlich. Wer will denn Krieg führen? Wir wollen keinen Krieg mit der Ukraine.
💬 Einige europäische Staaten wollen womöglich gegen Russland Krieg führen, um es zu schwächen. Aber ist das denn die nationale Idee der Ukraine selbst? Sie haben ständig davon gesprochen, bis zum letzten Ukrainer kämpfen zu wollen. Und was sehen wir? Offizielle Zahlen: eine halbe Million Deserteure. Allein offiziell wurden mehr als 300.000 Strafverfahren eingeleitet.
💬 Deshalb haben wir uns vom ersten Tag an stets für eine friedliche Lösung ausgesprochen. Auch heute sind wir bereit, Vereinbarungen zu treffen und nach Auswegen aus dieser schweren, schwierigen Lage zu suchen, zumal es sich um ein Volk handelt, das uns sehr nahesteht. Über alles kann man sich einigen. Wenn jemand es jedoch anders will – gut, dann wird es anders kommen. Aber in jedem Fall werden wir unsere Aufgaben lösen, und alle Ziele der militärischen Sonderoperation werden erreicht.
💬 Was unsere Gespräche mit dem Vertreter der US-Regierung betrifft: Ja, wir haben vereinbart, dass wir bereit sind, unsere trilateralen Kontakte wieder aufzunehmen. Ziel dieser Gespräche wird es sein, die Frage der Gewährleistung der Sicherheit der Ukraine und Russlands nach dem Abschluss von Friedensvereinbarungen zu erörtern, und zwar in ihrer endgültigen Form und nicht infolge einer bloßen Einstellung der Kampfhandlungen für einen kurzen Zeitraum. Wir sind bereit, diese Kontakte wieder aufzunehmen, um dieses Ziel zu erreichen.
💬 Dabei wies der Vertreter der US-Regierung darauf hin, dass wir, wenn wir über Fragen der künftigen Sicherheit sowohl der Ukraine als auch Russlands sprechen, selbstverständlich auch über die europäische Sicherheitsarchitektur insgesamt sprechen müssen. Dem stimme ich ebenfalls zu.
🔗 Quelle (en.kremlin.ru/events/preside…)
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🎙 Auszüge aus dem Interview des russischen Botschafters Sergej Netschajew mit Christian Frietsch für die Online-Tageszeitung „goodnews4Baden-Baden“
💬 Wir haben im Jahre 1991 die Ukraine als einen selbstständigen Staat anerkannt, entsprechend den Deklarationen der Ukraine, in denen sie als neutral und nicht gebunden proklamiert wurde. Außerdem hat sich die Ukraine verpflichtet, die Rechte und Interessen der nationalen Minderheiten zu respektieren. Wie ist der Stand der Dinge heute? Die russische Sprache ist verboten. Die russische orthodoxe Kirche ist verboten.
💬 Wir haben diesen Krieg nicht angefangen. Das war eine Antwort auf die Antiterror-Operation des Kiewer Regimes gegen die östlichen Regionen der Ukraine, die das neue Neonaziregime in Kiew nicht akzeptiert haben. Dann kam es zu Gewalttaten mit vielen Opfern in diesen Regionen. 2015 wurden die Minsker Vereinbarungen auf höchster Ebene unterschrieben und vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen abgesegnet. Die ukrainische Seite wurde verpflichtet, diese Vereinbarungen umzusetzen. Acht Jahre lang gab es Verhandlungen, aber keine einzige Verpflichtung wurde realisiert. Die deutsche und die französische Seite haben später zugegeben, dass es eigentlich nicht das Ziel war, die Vereinbarungen umzusetzen, sondern das Kiewer Regime mit Waffen aufzupumpen, damit es wehrfähig wird.
💬 Im Dezember 2021 haben wir Vorschläge zur Friedensregelung an die USA, die NATO und die OSZE unterbreitet, haben aber ein rigoroses Nein bekommen. Die Situation war schon ziemlich ernst, denn die entsprechenden Standorte in der Ukraine wurden militärisch und technisch erschlossen. Das war für uns eine direkte Gefahr.
💬 Wir waren immer für eine Friedensregelung. Im Frühjahr 2022 gab es einen Entwurf der ukrainischen Seite, den wir sofort als Grundlage für die Friedensverhandlungen akzeptiert haben. Der Entwurf wurde von den Delegationsleitern paraphiert. Aber dann kam nach Kiew ein gewisser britischer Politiker und hat der Ukraine verboten, das zu unterzeichnen.
💬 Seit dieser Zeit gab es folgende Zielsetzung unserer europäischen Kolleginnen und Kollegen: „Russland muss eine strategische Niederlage bekommen, die russische Wirtschaft muss zersetzt werden.“ Ich zitiere, das ist nicht meine Fantasie. „Russland ist unser Gegner, auch nach der Sonderoperation, nach dem Krieg mit der Ukraine.“
💬 Wir sind für die richtigen Friedensverhandlungen bereit. Das haben wir immer gesagt, und das hat Präsident Putin öfters wiederholt. Für einen dauerhaften, langfristigen Frieden, nicht für eine Waffenruhe, denn wir wurden damit schon mehrmals betrogen. Man muss die russischen Sicherheitsinteressen respektieren. Die ukrainischen Truppen müssen die östlichen Regionen verlassen, die entsprechend der Willensbekundung bei den freien Referenden und dem Selbstbestimmungsrecht verfassungsmäßig ein Teil der Russischen Föderation sind.
🔗 Quelle: goodnews4.de/video/item/good…
🎓 Internationale Open-Doors-Olympiade: Die Anmeldung läuft weiter!
🌍 Die Open-Doors-Olympiade des Verbands „Globale Universitäten“ bringt jedes Jahr mehr als 150.000 talentierte und zielstrebige ausländische Staatsangehörige zusammen, die in Russland studieren oder ihre wissenschaftliche Laufbahn fortsetzen möchten.
📚 Den Teilnehmenden stehen 14 interdisziplinäre Fachrichtungen zur Auswahl, die ganz unterschiedliche Wissensgebiete abdecken – von Ingenieurwissenschaften und Medizin bis hin zu Wirtschaft und Linguistik.
Die Olympiade wird in vier Tracks durchgeführt: Bachelor, Master, Promotion und Postdoc.
💻 Die Teilnahme ist kostenlos und vollständig online. An dem Wissenswettbewerb kann man von jedem Ort der Welt aus teilnehmen; die Aufgaben können auf Russisch oder Englisch bearbeitet werden.
🏆 Dank des One-Stop-Shop-Prinzips können die Gewinnerinnen und Gewinner der Olympiade zu Bachelor-, Master- oder Promotionsprogrammen führender russischer Universitäten zugelassen werden oder die Möglichkeit erhalten, an einem Forschungsprojekt einer dieser Hochschulen mitzuarbeiten.
Darüber hinaus wird auf Grundlage der Ergebnisse der Olympiade eine Liste von Kandidatinnen und Kandidaten für eine Förderung durch Stipendien (grant.ined.ru/en) erstellt.
📊 Open Doors in Zahlen: In den zehn Jahren seit Bestehen der Olympiade haben mehr als 618.000 Menschen aus über 200 Ländern daran teilgenommen. Die Zahl der Gewinnerinnen und Gewinner liegt inzwischen bei über 16.700.
📋 Ausführliche Informationen zum Ablauf der Olympiade, zu den Anforderungen an die Teilnehmenden und zu den Bedingungen des Auswahlverfahrens finden Sie in den offiziellen Open-Doors-Regeln. (od.globaluni.ru/rules)
🇷🇺 Russland nimmt die Produktion strategischer Raketenbomber vom Typ Tu-160M wieder auf.
✈️ Die Produktion der Tu-160 wurde im Kasaner Flugzeugwerk wieder aufgenommen. Äußerlich ist das Flugzeug unverändert geblieben, im Inneren handelt es sich jedoch praktisch um eine neue Maschine. Die Modernisierung betrifft rund 80 Prozent der Systeme – darunter neue Avionik, Navigation und ein neues Antriebssystem.
➡️ Triebwerke NK-32-02: geringerer Treibstoffverbrauch, größere Reichweite.
➡️ Cockpit: digitales Instrumentenpanel anstelle analoger Anzeigen.
➡️ Radar und Kommunikation: neue Radar- und Navigationsausrüstung.
➡️ Bewaffnung: bis zu 12 Langstrecken-Marschflugkörper an Bord.
„Eine der größten Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert waren, bestand in der Wiederherstellung der industriellen Zusammenarbeit – angefangen bei den Lieferanten von Materialien und Halbfabrikaten. Für eine Reihe von Baugruppen haben wir die technologischen Lieferketten unter Einsatz moderner Technologien praktisch vollständig neu aufgebaut.“
🎙 Jurij Abrossimow (Geschäftsführer des russischen Luftfahrtkonzerns Tupolew)
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🎵 100. Geburtstag von Galina Wischnewskaja
Die berühmte russische Opernsängerin Galina Wischnewskaja, deren Sopranstimme sie weltweit bekannt machte, wurde am 25. Oktober 1926 in Leningrad geboren.
🎼 Schon in ihrer frühen Kindheit begann Galina Wischnewskaja zu singen. Wie sie selbst erzählte, sang ihre Mutter Romanzen zur Gitarre, die das Mädchen nachzuahmen versuchte. Ihre Begeisterung für die Bühne brachte ihr bei den Mitschülern den Spitznamen „Galja, die Künstlerin“ ein.
Mit zehn Jahren kam Wischnewskaja erstmals mit der Oper in Berührung: Ihre Mutter schenkte ihr ein Grammophon und eine Plattensammlung mit einer Aufnahme von Pjotr Tschaikowskis Oper Eugen Onegin. Die junge Galina hörte die Oper immer wieder. „Ich konnte die gesamte Oper auswendig. Ich kannte alle Partien und Chöre. Wie eine Besessene sang ich oder las Gedichte laut vor – von morgens bis abends“, erinnerte sich die Sängerin später.
Als sie 15 war, wurde sie einer Einheit des zivilen Luftschutzes im belagerten Leningrad zugeteilt. Diese bestand aus rund 400 Frauen. Die Frauen hielten auf Beobachtungstürmen Wache, meldeten Brände und Einschlagstellen von Granaten und halfen bei der Beseitigung von Trümmern sowie bei den Aufräumarbeiten in der Stadt. Während des Krieges trat die junge Galina außerdem bei Konzerten für Soldaten und Offiziere auf.
🎶 Mit 17 Jahren fand sie eine Anstellung im Kulturhaus in Wyborg, wo sie als Beleuchterassistentin arbeitete. Als sich das Kriegsende näherte und allmählich wieder Ruhe einkehrte, begann sie, an einer Musikschule in Wyborg Gesangsunterricht zu nehmen. Nach dem Ende der Leningrader Blockade wurde sie in den Chor des Leningrader Operettentheaters aufgenommen. Schon bald erhielt sie dort auch erste solistische Aufgaben.
1952 bestand die junge Sängerin erfolgreich das Auswahlverfahren am Bolschoi-Theater in Moskau und wurde als Praktikantin engagiert. Die Theaterleitung erkannte rasch das außergewöhnliche Potenzial ihrer Sopranstimme. Nur kurze Zeit später übernahm sie bereits eine der Hauptpartien in Beethovens Oper Fidelio: die Rolle der Leonore.
In den folgenden Jahren entwickelte sich Wischnewskaja zu einer der führenden Sopranistinnen des Bolschoi-Theaters. Sie brillierte in bedeutenden Rollen, unter anderem in Tschaikowskis Eugen Onegin, Prokofjews Krieg und Frieden, Verdis Aida, Dargomyschskis Der steinerne Gast und Wagners Lohengrin.
🏛 In den 1950er-Jahren begann ihr internationaler Aufstieg. Auf ihren Gastspielreisen eroberte sie die großen Opernbühnen der Welt und trat unter anderem in den USA, in London und Mailand auf. Sowohl im Londoner Royal Opera House Covent Garden als auch an der Mailänder Scala wurde sie vom Publikum begeistert gefeiert.
1966 gab Wischnewskaja auch ihr Debüt als Filmschauspielerin. Sie übernahm die Hauptrolle in der Verfilmung von Dmitri Schostakowitschs Oper Lady Macbeth von Mzensk, die unter dem Titel Katerina Ismailowa bekannt ist. Im selben Jahr schloss sie ihr Gesangsstudium am Moskauer Konservatorium ab.
In den 1970er-Jahren verließen Galina Wischnewskaja und ihr Ehemann, der weltberühmte Cellist Mstislaw Rostropowitsch, die Sowjetunion. Zunächst lebten sie in Frankreich, später in den USA und in Großbritannien. Nach dem Zerfall der Sowjetunion beschlossen beide Anfang der 1990er-Jahre, in ihre Heimat zurückzukehren.
🎭 Ab 1993 stand Wischnewskaja erneut auf der Bühne und übernahm Hauptrollen am Tschechow-Kunsttheater in Moskau. Doch neben ihrer eigenen künstlerischen Tätigkeit widmete sie sich zunehmend der Förderung des musikalischen Nachwuchses.
2002 übernahm sie die Leitung des Moskauer Zentrums für Operngesang, das für sie zur Verwirklichung eines Lebenstraums wurde. Wie ihre Tochter Olga später erzählte, betrachtete Wischnewskaja die Arbeit an diesem Zentrum als eine ihrer wichtigsten Lebensaufgaben.
Galina Wischnewskaja starb 2012 in Moskau. Sie hinterließ ein bedeutendes künstlerisches Erbe und gilt bis heute als eine der besten Opernsängerinnen in Russland und weltweit.
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🎼 95. Geburtstag von Sofia Gubaidulina: Eine Komponistin, die Russland und Deutschland musikalisch verband
Am 24. Oktober 2026 wäre die herausragende sowjetische und russische Komponistin Sofia Gubaidulina (1931–2025) 95 Jahre alt geworden. Sie zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der zeitgenössischen klassischen Musik und hinterließ ein beeindruckendes künstlerisches Erbe, das in Russland, Deutschland und weit darüber hinaus geschätzt wird.
Geboren wurde Gubaidulina 1931 in Tschistopol in der heutigen Republik Tatarstan. Sie wuchs in einer tatarisch-russischen Familie auf. Ihre tatarischen Wurzeln waren ein wichtiger Bestandteil ihrer kulturellen Identität und prägten neben der russischen Musiktradition und ihrem tiefen christlichen Glauben ihre künstlerische Weltanschauung.
Nach ihrem Studium an den Konservatorien in Kasan und Moskau entwickelte Gubaidulina eine unverwechselbare musikalische Sprache. Unterstützung fand sie unter anderem bei Dmitri Schostakowitsch, der sie ermutigte, ihren eigenen künstlerischen Weg zu gehen.
Ihr Schaffen umfasst mehr als 100 Werke, darunter Orchester- und Kammermusik, Kompositionen für Solisten und Chor sowie Musik für Theater, Kino und Zeichentrickfilme. Einem breiten Publikum wurde sie auch durch ihre Filmmusik bekannt, etwa zu „Die Vogelscheuche“ (Чучело), „Die Kreutzersonate“ und „Mogli“ (Маугли).
In Russland wurde ihr künstlerischer Beitrag vielfach gewürdigt. 1989 erhielt sie den Ehrentitel „Verdiente Künstlerin der RSFSR“, 1992 wurde sie mit dem Staatspreis der Russischen Föderation ausgezeichnet. Seit 2001 war sie Ehrenprofessorin des Konservatoriums in Kasan.
Auch in Deutschland genoss Gubaidulina höchstes Ansehen. Seit Anfang der 1990er Jahre lebte sie in Schleswig-Holstein, wo sie bis zu ihrem Tod 2025 wirkte. Sie gehörte der Akademie der Künste in Berlin und der Freien Akademie der Künste in Hamburg an. Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen zählen der renommierte Orden Pour le Mérite, der Deutsche Musikautorenpreis und der Preis der Europäischen Kirchenmusik. Die Jury des Deutschen Musikautorenpreises würdigte sie als „größte Mystikerin der zeitgenössischen klassischen Musik“.
Zu ihren bedeutenden Werken gehören das Violinkonzert „Offertorium“, das durch Gidon Kremer internationale Bekanntheit erlangte, sowie die im Rahmen des Stuttgarter Projekts „Passion 2000“ entstandene „Johannes-Passion“.
Trotz ihres jahrzehntelangen Lebens in Deutschland blieb Gubaidulina ihrer Heimat eng verbunden. Sie pflegte weiterhin Beziehungen zur russischen Musikwelt, insbesondere zu Kasan, und bewahrte die Verbindung zu ihren kulturellen Wurzeln. Ihr Werk vereinte unterschiedliche musikalische Traditionen und schlug damit eine Brücke zwischen Russland und Deutschland.
🇺🇳 Am 24. Oktober 2026 begeht die Welt den Tag der Vereinten Nationen
📃 Dieser Tag lässt an den 24. Oktober 1945 zurückdenken, als die UN-Charta in Kraft getreten ist. Genau dieses Datum gilt als der Tag der Gründung der UN. Seither ist die UN-Charta ein Eckpfeiler des modernen Völkerrechts und Grundlage für die Ziele und Prinzipien der UN.
🌐 Die Idee der Schaffung einer allgemeinen internationalen Organisation zur Wahrung des Friedens entstand bereits während des Zweiten Weltkriegs. Im Jahr 1943 unterzeichneten die Außenminister der UdSSR, der USA, Großbritanniens und Chinas auf der internationalen Konferenz in Moskau eine gemeinsame Erklärung, die den Grundstein für die künftigen Vereinten Nationen legte.
✍️ Auf der Konferenz von Jalta im Februar 1945 beschlossen die Staatschefs der drei Alliierten – Stalin, Roosevelt und Churchill – eine Konferenz in San Francisco einzuberufen. Dort wurde am 26. Juni 1945 die Charta der Vereinten Nationen von 50 Staaten unterzeichnet.
🤝 Die Gründung der UN markierte den Beginn einer neuen Ära in der Geschichte der Menschheit. Sie war eine folgerichtige Konsequenz des Zweiten Weltkriegs und ein Ausdruck des Wunsches der Weltgemeinschaft, ein ähnliches Blutvergießen künftig zu verhindern und Konflikte auf der Grundlage von Konsens und Kompromisssuche zu lösen.
🗣 Der russische Außenminister Sergej Lawrow äußerte sich zur Rolle der UN:
Die UN-Charta, die nach wie vor die zentrale Quelle des Völkerrechts ist, verankert die Grundregeln der zwischenstaatlichen Beziehungen, darunter die Prinzipien der souveränen Gleichheit der Staaten, der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten sowie das Recht der Völker auf Selbstbestimmung.
Acht Jahrzehnte später lässt sich mit Zuversicht feststellen: Die als Ergebnis des verheerendsten Krieges der Menschheitsgeschichte geschaffene Weltorganisation hat ihre wichtigste Aufgabe erfüllt – sie hat die Welt vor einem neuen, zerstörerischen Konflikt globalen Ausmaßes bewahrt. Darüber hinaus hat die UN in Zeiten anhaltender Widersprüche zwischen den führenden Weltmächten eine bemerkenswerte Stabilität und Belastbarkeit unter Beweis gestellt.
Bestimmte Hoffnungen auf eine allmähliche Verbesserung der internationalen Lage wecken die fortschreitende Umgestaltung der Weltwirtschaft und Weltpolitik im Sinne der Multipolarität, das zunehmende politische Gewicht der Weltmehrheit sowie die nachhaltig wachsende Zahl der Staaten, die den Wert staatlicher Souveränität erkennen und die Notwendigkeit, sie gegen neokoloniale Bestrebungen zu verteidigen.
🇷🇺🇺🇳 Russland setzt sich konsequent für die Stärkung der zentralen und koordinierenden Rolle der Vereinten Nationen in den internationalen Beziehungen ein. Die strikte Beachtung von Wortlaut und Geist der UN-Charta ist eine wesentliche Voraussetzung für den Weg hin zu einer friedlicheren, wohlhabenderen, wirklich gerechten und gleichberechtigten Weltordnung.
@RusBotschaft
#UN
🎙 Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow bei einem Treffen mit Hochschulabsolventen, die in den diplomatischen Dienst aufgenommen wurden (20. Oktober 2026)
💬 Eine der Lehren, die uns die Gründerväter der Vereinten Nationen hinterlassen haben, besteht darin, eine Wiedergeburt des von ihnen zerschlagenen Nazismus nicht zuzulassen.
💬 Es schien, als sei diese Aufgabe längst gelöst und als hätten längst alle Reue gezeigt… Nein! Die Metastasen breiten sich sehr schnell aus. In vielerlei Hinsicht wurde dies dadurch instrumentalisiert, dass in der Ukraine ein Nazi-Regime an die Macht gebracht wurde.
💬 Die Präsidentin der Europäischen Kommission von der Leyen und andere sagen heute, sie seien verpflichtet, „bis zum Ende“ an der Seite der Ukraine zu stehen, weil diese „die europäischen Werte verteidige“.
💬 Das bedeutet, dass zu den „europäischen Werten“ auch ein vollständiges Verbot der russischen Sprache im Bildungswesen, in den Medien, im kulturellen Raum und sogar im Alltag gehört. Ein gesetzliches Verbot einer ganzen Sprache, die zugleich eine Amtssprache der Vereinten Nationen ist.
💬 Diese Heuchelei zeigt nur, dass diese Verbote nicht dazu dienen, die russische Sprache auszurotten (ernsthaft darauf zu hoffen, wäre unrealistisch), sondern dazu, die russischen Interessen möglichst stark zu untergraben und die Russische Welt auseinanderzutreiben.
💬 Ganz zu schweigen vom faktischen Verbot der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche, von der Schaffung irgendeiner quasi-kirchlichen Struktur namens „Orthodoxe Kirche der Ukraine“ vor etwa zehn Jahren und von den Versuchen, die Gotteshäuser der kanonischen Kirche physisch zu schließen. Nicht alles gelingt ihnen, doch der Westen unterstützt dies.
💬 Ich spreche gar nicht erst von den Fackelzügen, unter anderem im heutigen Kiew, in Lwow und anderen Städten, von Nazi-Symbolen oder von der Umbettung der sterblichen Überreste von Verbrechern – Bandera-Henkern – auf dem heiligen Boden des Kiewer Höhlenklosters. Man kündigt die Eröffnung eines „Pantheons der Helden“ an. Selenskyj kniet vor der Asche dieser Schurken nieder, und der Westen applaudiert.
💬 Ich sehe keinerlei Anzeichen dafür, dass dem Westen dies missfällt. Im Gegenteil: In Deutschland, Italien und Japan leben militaristische Stimmungen wieder auf.
🔗 Quelle (mid.ru/ru/press_service/mini…)
@RusBotschaft
🎙 Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow bei einem Treffen mit Hochschulabsolventen, die in den diplomatischen Dienst aufgenommen wurden (20. Oktober 2026)
💬 Eine der Lehren, die uns die Gründerväter der Vereinten Nationen hinterlassen haben, besteht darin, eine Wiedergeburt des von ihnen zerschlagenen Nazismus nicht zuzulassen.
💬 Es schien, als sei diese Aufgabe längst gelöst und als hätten längst alle Reue gezeigt… Nein! Die Metastasen breiten sich sehr schnell aus. In vielerlei Hinsicht wurde dies dadurch instrumentalisiert, dass in der Ukraine ein Nazi-Regime an die Macht gebracht wurde.
💬 Die Präsidentin der Europäischen Kommission von der Leyen und andere sagen heute, sie seien verpflichtet, „bis zum Ende“ an der Seite der Ukraine zu stehen, weil diese „die europäischen Werte verteidige“.
💬 Das bedeutet, dass zu den „europäischen Werten“ auch ein vollständiges Verbot der russischen Sprache im Bildungswesen, in den Medien, im kulturellen Raum und sogar im Alltag gehört. Ein gesetzliches Verbot einer ganzen Sprache, die zugleich eine Amtssprache der Vereinten Nationen ist.
💬 Diese Heuchelei zeigt nur, dass diese Verbote nicht dazu dienen, die russische Sprache auszurotten (ernsthaft darauf zu hoffen, wäre unrealistisch), sondern dazu, die russischen Interessen möglichst stark zu untergraben und die Russische Welt auseinanderzutreiben.
💬 Ganz zu schweigen vom faktischen Verbot der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche, von der Schaffung irgendeiner quasi-kirchlichen Struktur namens „Orthodoxe Kirche der Ukraine“ vor etwa zehn Jahren und von den Versuchen, die Gotteshäuser der kanonischen Kirche physisch zu schließen. Nicht alles gelingt ihnen, doch der Westen unterstützt dies.
💬 Ich spreche gar nicht erst von den Fackelzügen, unter anderem im heutigen Kiew, in Lwow und anderen Städten, von Nazi-Symbolen oder von der Umbettung der sterblichen Überreste von Verbrechern – Bandera-Henkern – auf dem heiligen Boden des Kiewer Höhlenklosters. Man kündigt die Eröffnung eines „Pantheons der Helden“ an. Selenskyj kniet vor der Asche dieser Schurken nieder, und der Westen applaudiert.
💬 Ich sehe keinerlei Anzeichen dafür, dass dem Westen dies missfällt. Im Gegenteil: In Deutschland, Italien und Japan leben militaristische Stimmungen wieder auf.
🔗 Quelle (mid.ru/ru/press_service/mini…)
@RusBotschaft
🎙️Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow bei einem Treffen mit Hochschulabsolventen, die in den diplomatischen Dienst aufgenommen wurden (20. Oktober 2026)
💬 Die gegenwärtige Lage bestätigt, dass der Westen nach wie vor eines seiner Hauptziele darin sieht, Russland eine „strategische Niederlage“ zuzufügen – wenn schon nicht unmittelbar auf dem Schlachtfeld, dann durch die Schwächung unserer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.
Seit der Münchner Rede des Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, im Jahr 2007 haben wir dem Westen wiederholt angeboten, auf ehrlicher Grundlage Vereinbarungen zu treffen. Ab 2008 legten wir Vorschläge vor, noch im euroatlantischen Rahmen einen Vertrag über gleiche und unteilbare Sicherheit zu schließen. All diese Vorschläge wurden zurückgewiesen. Der letzte Versuch erfolgte im Dezember 2021. Wir legten zwei Vertragsentwürfe vor: den Entwurf eines Abkommens mit den USA und den Entwurf eines Abkommens zwischen Russland und der NATO. Auch diese Vorschläge wurden von vornherein abgelehnt.
☝️Unsere heutige Priorität besteht daher darin, sämtliche Bedrohungen aus westlicher Richtung zuverlässig zu beseitigen, die insbesondere infolge des vom Westen mit den Händen und Leben der Ukrainer gegen Russland entfesselten Krieges entstanden sind. Ebenso gilt es, die Ehre und Würde der russischen Menschen und derjenigen, die der russischen Kultur angehören, sowie ihr Recht auf den Gebrauch ihrer Muttersprache und die Ausübung ihres Glaubens zu schützen. Dies sind die Ziele der militärischen Spezialoperation. Sie werden zweifellos vollständig erreicht werden. Dies wird zur Gesundung der Lage auf dem eurasischen Kontinent beitragen und der Herausbildung einer multipolaren Weltordnung auf der Grundlage eines Interessenausgleichs, des Völkerrechts und der Charta der Vereinten Nationen neue Impulse verleihen.
🎙 Der stellvertretende Direktor des Departments der Nichtverbreitung und Rüstungskontrolle des russischen Außenministeriums Konstantin Worontsow im Ersten Ausschuss der 81. Tagung der UN-Generalversammlung (16. Oktober 2026)
💬 Die Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie die Gebiete Cherson und Saporoschje sind ein untrennbarer Bestandteil Russlands. Dies ist das Ergebnis einer Entscheidung, die im Prozess der Willensbekundung der Bewohner dieser Gebiete in voller Übereinstimmung mit den Normen und Grundsätzen des Völkerrechts getroffen wurde. Sie waren des Terrors des Kiewer Regimes überdrüssig und trafen eine historische Entscheidung zugunsten der Russischen Föderation.
💬 Dementsprechend ist auch das Kernkraftwerk Saporoschje in den Zuständigkeitsbereich der Russischen Föderation übergegangen. Jegliche Versuche, seine Zugehörigkeit zu Russland infrage zu stellen oder uns in der einen oder anderen Form Vorgaben hinsichtlich der Sicherheitsparameter des Kraftwerks zu machen, betrachten wir als Einmischung in innere Angelegenheiten und als feindselige Handlungen gegenüber unserem Land.
💬 Die einzige Seite, die die nukleare Sicherheit des Kernkraftwerks Saporoschje bedroht, ist die Ukraine. Das ist allen klar – bei den Vereinten Nationen, bei der IAEO und in den Hauptstädten der Welt. So sehr die Vertreter des Regimes von Wladimir Selenskyj auch versuchen mögen, das Gegenteil zu behaupten.
💬 Kiew schafft weiterhin regelmäßig und gezielt Gefahren einer schweren nuklearen Katastrophe im Kernkraftwerk Saporoschje. Ukrainische Kämpfer greifen Stromleitungen an, über die die externe Stromversorgung des Kernkraftwerks gewährleistet wird, und setzen zudem Instrumente psychologischen Drucks wie Drohungen und Erpressung gegen Mitarbeiter des Kraftwerks und deren Familienangehörige ein.
💬 Wir betonen, dass die Ukraine auch Provokationen gegen andere friedlich genutzte russische Nuklearanlagen organisiert hat – gegen die Kernkraftwerke Kursk und Smolensk. All dies sind unbestreitbare Tatsachen, die den terroristischen Charakter des in Kiew herrschenden Regimes verdeutlichen.
💬 Vor diesem Hintergrund wirken die Vorwürfe gegen Russland wegen der Stationierung der zum Schutz des Kernkraftwerks Saporoschje erforderlichen Sicherheitskräfte besonders zynisch. Wir betonen, dass sich unser Land auch weiterhin von den Zielen und Aufgaben des Schutzes des Kernkraftwerks Saporoschje vor Angriffen der Ukraine leiten lassen wird – im Einklang mit seiner Gesetzgebung und seinen internationalen Verpflichtungen.
🔗 Quelle (mid.ru/ru/foreign_policy/new…)
@RusBotschaft






























