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Replying to @Stefans_Tweety
Die 1990er: Das „alles kann, nix muss“-Jahrzehnt.
Das Jahrzehnt, das endlich den finalen Zusammenbruch des Ostblocks, allen voran der UdSSR gebracht hat.
Ein Jahrzehnt, das – abgesehen vom Golf- und Jugoslawien-Krieg – ein sehr friedliches Miteinander für die Menschheit bedeutet hat.
Das Jahrzehnt, das mit dem World Wide Web das Internet für alle ermöglicht hat.
Das Jahrzehnt, in dem man, wen man mit Leuten, die in der Zeit zwischen 16 und 35 waren, redet, das Jahrzehnt war, geglaubt hat, dass man alles schaffen und erreichen kann. Einfach so.
Musikalisch wurde das Jahrzehnt mit „Wind Of Change“ von den Scorpions und mit „Insieme“ von Tuto Contugno perfekt eingeläutet.
Der Wandel hin zu einem vereinten Europa. Dem Spatenstich Ende der 1980er folgte in den 1990ern das Fundament.
Auch Österreich bekannte sich in diesem Jahrzehnt zu einem vereinten Europa.
Rund 66% stimmten bei der zweiten Volksabstimmung in der Geschichte der 2. Republik klar für den Beitritt zur Europäischen Union und bis heute kann man sagen, dass Österreich zu den Nettozahlern gehört, dem der Beitritt zur EU vielleicht am meisten gebracht hat.
Vom ehemaligen Randgebiet der zivilisierten Welt, zum strategisch günstig gelegenen Herz des Kontinents.
Die 1990er haben die Welt zu einem besseren Ort gemacht.
Ich bin in den 1990ern schon als EU-Bürger auf die Welt gekommen und als solcher sage ich:
Wenn wir zulassen, dass dieses vereinte Europa von außen oder innen zerstört wird, dann sind wir die dümmste Generation, die dieser Erdball je gesehen hat.
Wir können doch nicht tatenlos dabei zusehen, wie wir von einem russischen Diktator und einem demokratisch gewählten Autokraten in die Zange genommen werden.
Wir dürfen nicht zulassen, dass wir in dem Wandel, in dem wir uns befinden, das Nachsehen haben.
Wir müssen das, wofür in den 1990ern das Fundament errichtet wurde, bis aufs Letzte verteidigen.
Europa ist unsere schöne, diverse Heimat.
Europa ist, wo sich Belgier in Italien darüber freuen, guten Kaffee zu trinken, während sie mit einer Finnin zusammen eine Zugreise nach Portugal planen um danach noch einen Roadtrip nach Bulgarien zu machen.
Wir sind ein bunter, schöner Fleckerlteppich.
Und die 1990er haben das möglich gemacht.
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Österreich ist kein Land, in dem man ein Unternehmen gründen, übernehmen oder führen will
Und das werden demnächst auch alle spüren..
Ich weiss, dass die meisten Menschen in Österreich keine Ahnung haben, was es heißt Unternehmer zu sein.
Oder was Menschen antreibt Unternehmer, Führungskrafr oder Selbstständig sein zu wollen.
Wieso auch
In einem Land mit Kollektivverträgen, 5 Wochen Mindesturlaub, 13 gesetzlichen Feiertage, teilweise absurden Arbeitnehmerschutzbestimmungen, Unkündbarkeit, gratis Rechtsschutz bei Arbeitsrechtsstreitigkeiten und einem Fenstertagoptimierungswettbewerb gerät jeder Mensch in den Verdacht den Verstand verloren zu haben, der freiwillig auf all das verzichtet um sich Träumen hinzugeben.
Ich will das einmal klar aussprechen
Unternehmer in Österreich - und das umfasst ausdrücklich auch echte Spitzenmanager in der echten Privatwirtschaft sind in der Regel die ersten im Büro und die Letzten zu Hause, eine 60 Stundenwoche ist nicht die Ausnahme sondern die Regel, wenn man "nach Oben" will und sowas wie Unerreichbar wegen Freizeit gibt es nicht als Chef oder Führungskraft eines Unternehmens in der echten Privatwirtschaft.
Gegenbeispiele aus dem geschützten Bereich der staatsnahen oder gar Monopolisten kann man sich in den Kommentaren gleich sparen bitte, das hat mit echtem Unternehmertum nur mehr ansatzweise zu tun.
Zur Aufgabe der bequemen Vollkaskounterstützung des Betreuten Systems der Kollektivverträge und der typisch österreichischen Forderungen nach immer weniger Leistung bei immer höheren Einkommen bedarf es also schon einiger psychischer Eigenheiten aber vollends absurd wird es bei der öffentlichen Behandlung der Performance.
Scheitert ein Unternehmer, kommt der Hohn und der Spott derjenigen die niemals im Leben den Mut hätten persönliches Risiko zu nehmen.
Oder es zerreißen sich diejenigen das Maul, die überhaupt gleich aus dem Daueraufenthalt in der sozialen Hängematte ihren Neid und dann ihre Häme auf diejenigen ausschütten, die mehr Mut beweisen und dann scheitern.
Völlig absurd wieder aber, wenn Unternehmer erfolgreich sind und sich ein Vermögen aufbauen können.
Dann kommt nämlich die österreichische Grundeigenschaft des Neides und die jahrzehntelange Gehirnwäsche der sozialistischen Ideologie zum Vorschein.
Seien wir doch ehrlich - all diese Forderungen nach Vermögenssteuer, Sterbesteuer ( fälschlicherweise immer Erbschaftssteuer genannt) und Tax the Rich fallen deswegen auf fruchtbaren Boden, weil es in Österreich geradezu verpönt ist, davon auszugehen, dass manche Menschen einfach besser im Job oder in der persönlichen Performance sind als andere.
Ein erfolgreicher Unternehmer, der es auch noch wagt, seinen Erfolg öffentlich zu zeigen, ist einmal aus Generalverdacht heraus ein Gauner oder Hochstapler.
Und dem/der etwas von seinem meistens schon mehrfach versteuerten Geld noch ein wenig mehr wegzunehmen, empfinden viele, viel zu viele als lässliche Sünde und eigentlich schon irgendwie gerecht.
Dass jeder Euro aus einem grossen Vermögen schon mindestens einen weiteren Euro in das allgemeine System eingeleitet hat, das ist vergessen, wenn dann der Kontostand des Übriggebliebenen nur hoch genug ist.
Ich möchte heute dem grossmäuligen ExHilfsarbeiter und Politbonzen, der es in keinem Gespräch schafft, aus seinem Proletenslang rauszukommen eine persönliche Botschaft zukommen lassen.
Unternehmer sein in Österreich ist schon eine öffentliche Zurschaustellung von Masochismus.
Ich kenne eigentlich keinen - und ich kenne weissGott viele - Unternehmer der in diesem Österreich noch gerne Unternehmer ist.
Und es werden jeden Tag mehr Unternehmer die den Hut drauf hauen und das Land verlassen oder den Betrieb zusperrren wollen.
Und werden, wenn das Unternehmenbashing der Frustierten und der Neider so weitergeht.
Und dann schaut's einmal wo die Steuern herkommen, die Ihr Politclowns alle grossmäulig verteilen wollt.
Achja - Freizeit gibt's dann das ganze Jahr über auch noch....
GM
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Ich bin mir sicher, ihr wurdet dort alle gut beschrieben.
derstandard.at/story/3000000…
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Hallo @PrienKarin, @Land_SH, @fdp, @Karl_Lauterbach.
Ein🧵aus dem Alltag einer mittelständischen Firma.
Dank Wegfall der Maskenpflicht in Schulen haben sich 4 von 6 MA bei ihren Kindern mit Covid infiziert. Nr. 5 und 6 hat es aufgrund fehlender Masken woanders erwischt.
1/9
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Unternehmer.
Nein, die Meisten fahren keinen Porsche
Nein, die Meisten spielen kein Golf in Südafrika
Nein, die Meisten haben keine Yacht
Nein, die Meisten haben keiner Partei gespendet
Nein, die Meisten haben kein Ferienhaus am See
Nein, die Meisten haben kein Offshore-Konto
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Selbstverständlich darf man mit infektiöser Erkrankung ins Restaurant.
Man darf ja auch mit Dachschaden ins Wahllokal.
Bewährt sich seit Jahren.
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Wer es selbst hören will: #Zib1
Kann passieren bei einer Vorgabe die Krankenhaus-Belegung immer nur mit dem Codewort #stabil zu kommunizieren um den Eindruck eines Kontrollverlusts zu verhindern.
Dann passen eben Script und Realität nicht zusammen.
#Covid19at #Coronazitate
"In den Krankenhäusern ist die Zahl der Menschen stabil hoch, steigt also trotz vorübergehender Reduktion weirterhin an" @ORF #zib1
Nochmals zum mitschreiben: "stabil hoch, steigt also"
#Newspeak #Doublethink
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Genau, die Lösung ist viele Intensivbetten für Kinder bereitstellen, und nicht, zu verhindern, dass sie krank werden. Erbärmlich. #neuinfektionen
„Wir sind gerade dabei, den Intensivbereich für Kinder + Jugendliche aufzustocken, weil wir es zumindest nicht ausschließen können, dass wir hier mehr Kapazitäten brauchen werden“, sagt Hacker.
Mir wird als Mama eines Kindes u12 schlecht.
#COVID19at
exxpress.at/corona-alarm-wie…
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It's the 109th anniversary of this article. And we still aren't doing enough to act on climate change.
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Diese Woche noch Brief aus LongCovid-Zentrum: Diagnose: LongCovid. Therapieempfehlung: keine. Patient: verzweifelt. Aber super Idee mit der Durchseuchung. Pat hatte übrigens an Weihnachten „Schnupfen“ #Durchseuchung
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Mark Rutte: "Wir hatten ein schlechtes Urteilsvermögen, was wir bedauern und für das wir uns entschuldigen."
t-online.de/nachrichten/pano…
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Wann können Salzburger:innen mit Gurgeltests rechnen, @LandSalzburg?
Replying to @Shirleyinaktiv
Übrigens: Die Kosten aller Tests, also auch von "alles gurgelt" in Wien & im NÖ-Pilotprojekt übernimmt der Bund, sie werden somit von allen Menschen getragen, die in Österreich leben.
Wir sollten unseren Landesregierungen zB per Mail klarmachen, dass wir auch gute Tests wollen.
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Lieber @WolfgangMueckst, Sie könnten jetzt noch rechtzeitig die Aufhebung der Maskenpflicht in den Schulklassen rückgängig machen, weil sie die Entwicklung von #Delta in Österreich zum Zeitpunkt der Entscheidung noch nicht gesehen hatten.
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Sportmediziner Wilhelm Bloch, Köln: Nach SARSCoV-Ausbruch 2003 ehemalige Patienten 8-10 Jahre später empfänglicher für neurodegenerative Erkrankungen. "Vermutlich wird #SARSCoV2 ähnliche Langzeitschäden zeigen, wie sie uns auch von SARS- & MERS-CoV bekannt sind." #LongCovid
„Auch mildes COVID-19 hat oft Langzeitfolgen“ — Wilhelm Bloch von der @SpohoKoeln erklärt in unserem „#Corona-Gespräch" mit @_Henrik_Muller_, wie sich #COVID19 und #LongCOVID ganz generell sowie insbesondere bei Sportlern manifestieren…: laborjournal.de/editorials/2…
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Der #Amazonas ist von der CO2 Senke zur CO2 Quelle geworden! Es ist unklar, wann dieser #Kippunkt des Ökosystems und die mögliche Austrocknung großer Flächen des #Regenwald irreversibel wird! #Abholzung muss stoppen! #ClimateCrisis
orf.at/stories/3211360/

























