Dokumentiert seit über einem Jahrhundert die Verwandlung von Macht in Dissidententum. Verwalter der Akten des Elitenbuckelbürgertums.

Joined November 2019
Uff, da ist aber halb X heute in Krisenmodus unterwegs, oder?
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Die deutsche Großindustrie hatte schon immer ein, sagen wir: Faible für größenwahnsinnige Despoten.
Audi supports MAGA! Die deutsche Autoindustrie hat nicht nur einen Blechschaden!
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Wöllmann, du führst die Staatsquote inzwischen zum zweiten Mal als Widerlegung des Neoliberalismus an. Dabei misst sie weder den Privatisierungsgrad noch die Verteilung öffentlicher Mittel oder die Qualität der Daseinsvorsorge. Wer mit solcher ökonomischen Ahnungslosigkeit anderen ein Paralleluniversum attestiert, hat ein bemerkenswertes Verhältnis zur eigenen Sachkenntnis.
Sie leben in einem Paralleluniversum (oder lügen). Anders ist das nicht mehr zu erklären. Nichts in der Aufzählung stimmt (bis auf die Staatsquote).
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Stellt euch mal vor, Roosevelt hätte vor 85 Jahren geahnt, dass die USA selbst mal Teil der Achsenmächte werden würden, die die Welt ihren faschistoid-imperialen Machtansprüchen unterwerfen möchten.
New: Sources from three countries confirm that the Trump Administration has advocated Viktor Orbán for UN Secretary-General. The US has encouraged Orbán to enter the race, even bringing him the initial idea of a joint U.S.-Russia-China candidacy. WSJ: wsj.com/opinion/viktor-orban…
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Herr Böhm, ich versuche es einmal ganz einfach. Audi produziert seine Autos nicht „jetzt nur woanders“. In Ingolstadt und Neckarsulm wird weiterhin produziert, und bis 2029 plant Audi dort rund acht Milliarden Euro Investitionen. Das amerikanische Werk existiert noch nicht einmal. Baubeginn frühestens 2027, Produktionsstart Anfang der 2030er-Jahre. Selbst der abschließende Beschluss der zuständigen VW-Gremien fehlt noch. Warum also Georgia? Weil Audi seine amerikanischen Kunden bisher mit Fahrzeugen aus Europa und Mexiko beliefert und Donald Trump genau diese Importe mit zusätzlichen Zöllen verteuert. Eine lokale Produktion kann diese Kosten reduzieren. Das erklärt Audi übrigens selbst. Und bevor wieder jemand das europäische Verbrenner-Aus bemüht: Die CO₂-Vorgaben ab 2035 betreffen Neuzulassungen innerhalb der EU. Audi darf auch danach in Deutschland Verbrenner für amerikanische Kunden produzieren und exportieren. Kritisiert wird außerdem nicht die Investition an sich, sondern dass Audi-Chef Döllner einen noch nicht endgültig genehmigten Milliardenplan ausgerechnet auf Trumps Wahlkampfbühne präsentiert, während die Folgen für europäische Werke ungeklärt sind. Sie sehen, man muss lediglich zwischen Produktionsstandort, Absatzmarkt und Wahlkampfveranstaltung unterscheiden. Eigentlich keine besonders komplizierte Angelegenheit.
Für alle Habeck-Jünger, zum Verständnis: #Audi ist nicht weg, sie produzieren ihre Autos jetzt nur woanders.
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Wusstet ihr eigentlich, dass das Manager Magazin (!) Döllner 2025 schon einmal mit Trump verglichen hat? Das war auf sein Führungsverständnis bezogen. Dass er nun bei Trump auf der Bühne auftaucht und den Kotau macht, ist vielleicht nur folgerichtig.
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Wöllmann hat einen seiner drei Wähler gefunden.
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Das “Adam-Smith-Insitute”, von dem diese “Studie” stammt, gehört zum Atlas-Netwerk. Es hat auch schon an Propagandakampagnen der Tabakindustrie teilgenommen. Sie versuchen es kaum noch zu verstecken. Das deutsche Stromnetz gehört zu den sichersten der Welt.
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Was unsere Trump-Apologeten und rechtspopulistischen Hauptsache-gegen-den-Mainstream-Freunde nicht verstehen wollen: Im Falle #Döllner geht es nicht um diplomatische Höflichkeit. Hier stellt ein deutscher Vorstandsvorsitzender die Autorität seines Unternehmens einem amerikanischen Präsidenten für dessen Wahlkampf zur Verfügung. Ausgerechnet jenem Präsidenten, der die wirtschaftliche Abhängigkeit europäischer Hersteller skrupellos ausnutzt. Das ist eine beispiellose Grenzüberschreitung, die der VW-Aufsichtsrat nicht mit ein paar beschwichtigenden Worten abräumen sollte. Kurz: Bleibt zu hoffen, dass er das Werk NICHT genehmigt.
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Eine Dreiviertelstunde Hass, Rassismus, Frauenfeindlichkeit, eine johlende Menge – und dann tritt Audi-Chef Gernot Döllner ans Rednerpult. Er ruft der angestachelten Menge zu, dass Audi im Bundesstaat Georgia ein neues Werk errichtet und über vier Milliarden Dollar dafür investiert. US-Präsident Donald Trump, der kurz zuvor seine Hasspredigt gehalten hat, lobt Döllner als den „handsome guy“ aus Germany. Es hat etwas von einem Fiebertraum, was sich in der Nacht auf Sonntag in den USA abgespielt hat. Trump und die Republikaner stehen vor den Zwischenwahlen mit dem Rücken zur Wand. In Umfragen liegen die Demokraten in vielen Staaten vorn. Da kommt das Milliardeninvestment von Audi gerade recht. Der US-Präsident nutzt jeden Strohhalm, um das Blatt zu wenden – und der Audi-Chef spielt mit. Ein würdeloses Theater. #Handelsblatt #Midterms2026
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Das Traurige an Leuten, die ihr Leben dem „Kulturkampf“ verschrieben haben, ist nicht einmal ihre Ahnungslosigkeit – es ist ihre absolute Unfähigkeit zu einem eigenen Gedanken. Wer sein Weltbild ausschließlich aus dem Reflex zusammensetzt, immer das Gegenteil von dem zu brüllen, was das verhasste „Establishment“ sagt, ist kein kritischer Geist. Er ist ein Pavlow’scher Hund. Man muss bei #FakeNius, Achtung, Reichelt! und dem restlichen Medien-Prekariat für Wutbürger z.B..nur das Wort „Trump“ in den Raum werfen, und schon fangen die Reflex-Geiferer an zu sabbern. Besonders drastisch zeigt sich diese geistige Offenbarungseid-Mentalität bei den selbsternannten „Patrioten“. Dieselben Vögel, die sonst bei jeder Gelegenheit die Nationalhymne schluchzen, Deutschland-Flaggen in ihr X-Profil hängen und hysterisch „Heimat zuerst!“ kreischen, werfen die eigenen nationalen Interessen mit Anlauf in den Müll, sobald ihr orangefarbener Sektenführer ein Husten hat. Trump erhebt Strafzölle auf deutsche Autos und bedroht die heimische Industrie? „Recht hat er, die faule deutsche Wirtschaft muss zerschlagen werden!“ Er erpresst europäische Sicherheitspartner und spuckt auf jahrzehntelange Bündnisse? „Endlich zeigt es der Genie-Strategisch-Gigant den Altparteien!“ Seriously, diese Truppe würde sich ohne mit der Wimper zu zucken das eigene Haus anstecken, nur damit der grüne Nachbar an einer Rauchgasvergiftung leidet. Das ist kein Patriotismus, sondern einfach verklemmter, pubertärer Trotz. Ein Schrottplatz von einem Kompass, bei dem die Nadel nicht nach Norden zeigt, sondern starr darauf fixiert ist, wohin die „Mainstream-Medien“ nicht schauen. Wer die Interessen der eigenen Nation einer peinlichen Fanboy-Hörigkeit gegenüber einem US-Milliardär opfert – nur um der Elite mal so richtig „eins auszuwischen“ –, ist kein Verteidiger des Vaterlandes, sondern ein nützlicher Idiot mit Deutschland-Fahne im Profil, der sein Hirn an der Garderobe des Kulturkampfes abgegeben hat. Punkt.
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Dieser Typ ist wirklich garstig.
Es gibt keine Wesensverwandtschaft der AfD mit der NSDAP. Ich wiederhole: Es gibt keine Wesensverwandtschaft der AfD mit der NSDAP. Das sage nicht ich, das sagen die Ersteller des größten AfD-Gutachtens aller Zeiten. Linke Ersteller. Zeitgenossen, die die AfD gerne verboten sehen möchten. KEINE Wesensverwandtschaft. Haben sie in der Bundespressekonferenz für alle hörbar gesagt. Das stört Linke aber nicht und sie behaupten weiter, dass diese existiert. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Wer AfD und NSDAP weiterhin auf eine Ebene stellt, ist entweder saublöd oder spuckt bewusst auf die Gräber der Opfer des Nationalsozialismus und instrumentalisiert diese für seinen politischen Alltagsbrei.
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Puh. Zwei Wahlen, und es ist nicht so schlimm gekommen wie befürchtet. In Serbien sogar deutlich besser. In Brasilien hat die Familie Bolsonaro jetzt in zwei Generationen gegen denselben Mann verloren, der morgen 81 wird. Irgendwann sollte man das Geschäftsmodell überdenken. 2022 verlor Vater Jair gegen Lula und wurde später wegen eines geplanten Staatsstreichs zu 27 Jahren Haft verurteilt. 2026 verliert Sohn Flávio mit 48,21 zu 51,79 Prozent – und verlangt prompt, das Wahlergebnis zu annullieren. Die Familientradition lebt weiter. In Serbien hat Vučić seine Niederlage immerhin eingeräumt. Fast zwei Jahre lang haben Studenten gegen Korruption und Machtmissbrauch protestiert, ausgelöst vom Einsturz des Bahnhofsvordachs in Novi Sad mit 16 Toten. Jetzt kommt ihre Liste nach ersten Hochrechnungen auf die absolute Mehrheit. Auf ihrer Liste stehen überwiegend Menschen, die bislang keine hohen politischen Ämter bekleidet haben: Hochschullehrer, Ärzte, Künstler und Aktivisten. Sie haben gegen ein System gewonnen, das seit 14 Jahren Medien und Staat im Griff hat. Das ist mehr als ein bemerkenswerter Erfolg. Trotzdem würde ich das Wort „weg“ bei Vučić noch mit Bleistift schreiben. Er ist Ende September als Präsident zurückgetreten, um als Spitzenkandidat anzutreten. Aus der Politik zurückgezogen hat er sich nie. Sein Apparat sitzt weiter in Medien, Verwaltung und Sicherheitsbehörden, und ein Apparat wählt sich nicht selbst ab. Auch Moskau hatte seine Finger im politischen Spiel. Putin machte vor der Wahl deutlich, wen er unterstützte. Die taz berichtete Anfang Oktober über eine neue russisch-serbische „Phantomliste“, die Vučić gegebenenfalls die Mehrheit sichern sollte. Diesmal hat es nicht gereicht. Wie viel Obstruktion zwischen Wahlabend und Regierungsbildung noch kommt, bleibt abzuwarten. Was mich bei aller Erleichterung beschäftigt: In beiden Ländern haben Millionen Menschen weiterhin für politische Kräfte gestimmt, deren Verhältnis zu demokratischen Institutionen man höflich als gestört bezeichnen kann. In Brasilien war es knapp die Hälfte, für den Sohn eines verurteilten Putschplaners. Natürlich gibt es dafür unterschiedliche Gründe. Nicht jeder Wähler ist manipuliert, nicht jede Stimme Ausdruck autoritärer Sehnsucht. Aber die Frage bleibt, wie viele Skandale und wie viele Warnzeichen es eigentlich braucht, bis sich Mehrheiten verändern. Und das betrifft längst nicht nur Brasilien und Serbien. Ich denke dabei auch an Deutschland und an die nächsten Monate. An die Propaganda, die uns aus allen möglichen Sprachrohren entgegenschlagen wird. Gestern haben zwei Wahlen gezeigt, dass autoritäre Kräfte nicht zwangsläufig gewinnen. Das ist erfreulich. Ob es auch beruhigend ist, werden wir erst sehen. Denn eine Wahl kann man verlieren, ohne die Macht aufgeben zu wollen. Was die Familie Bolsonaro darunter versteht, hat sie schon einmal gezeigt.
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Merz nimmt das rechte Hetzportal NIUS jetzt im Kanzlerflieger mit. Ein Medium, das regelmäßig gegen Migrant*innen, Geflüchtete und Linke hetzt, bekommt damit Zugang zu Regierungsreisen.
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Kolumne: Russische Propagandaagenturen, MAGA-Accounts mit zusammengenommen Millionen von Followern und Elon Musk persönlich ziehen an einem Strang, nachweislich. Es geht darum, Europa mit Desinformation zu destabilisieren - ist aber auch manchmal unfreiwillig sehr komisch.
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All diese Gestalten freuen sich insgeheim über jede negative Nachricht hinsichtlich Deutschland - Immerhin basiert deren gesamtes Geschäftsmodell darauf. Mit Positivem wütet es sich halt nicht so schön 🫶🏼
Es ist nur wenige Tage her, dass Nvidia-Chef Jensen Huang auf der Bühne neben Friedrich Merz von Audi schwärmte. Der Bundeskanzler dachte da, Nvidia würde in den Automobilestandort Deutschland investieren. Doch nun kommt es genau umgekehrt. Audi wendet sich von Deutschland ab und investiert lieber in den USA, während das Werk Neckarsulm (15.000 Beschäftigte bei 25.000 Einwohnern) vor dem Aus steht und die Stadt das erste deutsche Detroit des Green Deals werden könnte. Die Investitions-Story des Kanzlers bricht spektakulär zusammen - und das auch noch bei einem gemeinsamen Wahlkampfauftritt mit Donald Trump. Das links-nationalistische politisch-mediale Establishment wird das niemals verzeihen. Sie lassen nicht zu, dass ihr teutscher Traum vom Öko-Sozialismus derart vorgeführt wird.
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Da feiert ein selbsternannter deutscher Patriot amerikanische Strafzölle gegen die deutsche Wirtschaft und jubelt, dass deutsche Firmen sich von Trump erpressen lassen, weil sie andernfalls in den USA keine Autos verkaufen könnten.
Nur Sozialisten haben ein Problem damit, dass #Audi im Land der Freiheit und ältesten (modernen) Demokratie der Welt ein neues Werk errichtet.
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Replying to @schaefer_j
Sind das jetzt Sozialisten beim Handelsblatt?
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Schäfer, es geht nicht darum, dass Audi in den USA investiert. Es geht darum, dass ein deutscher Konzernchef zehn Tage vor den Midterms bei einer republikanischen Wahlkampfveranstaltung mit Trump auf der Bühne steht und ihm die passende Wahlkampfpropaganda liefert. Wer daran Kritik übt, ist für dich Sozialist? Wie schlicht muss das eigene Weltbild eigentlich sein?
Nur Sozialisten haben ein Problem damit, dass #Audi im Land der Freiheit und ältesten (modernen) Demokratie der Welt ein neues Werk errichtet.
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Da feiert ein selbsternannter deutscher Patriot @ulfposh amerikanische Strafzölle gegen die deutsche Wirtschaft und jubelt, dass deutsche Firmen sich von Trump erpressen lassen, weil sie andernfalls in den USA keine Autos verkaufen könnten.
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