
Ökonom | wiss. Referent (@ksoe_at) | #Heterodoxie, #Sozialökonomik, #Wirtschaftsethik, ökonomische #Ideengeschichte & Misanthropie | Privat | rt≠endorsement
Wien, Österreich
Joined January 2015
- Tweets116K
- Following635
- Followers4.2K
- Likes134K
Pinned Tweet
Meine Publikationen zu dem Begriff #Wohlstand & seiner ethischen Dimension.
1⃣ Wohlstand (2024) | @utb_stuttgart/ Verlag Barbara #Budrich |🔗utb.de/doi/book/10.36198/978…
2⃣ Wohlstand zwischen Wachstum und Ungleichheit (2026) | Verlag Barbara #Budrich |🔗shop.budrich.de/produkt/wohl…
SeTh retweeted
on @Volod_Ishchenko excellent collection of essays
"It is not the discussion of the war that I found most remarkable but the fact that it is the first, or surely one of the first, books about the post-socialist societies that tries to define the class structure of such societies and to take it as an explanatory tool in order to better understand political and economic coalitions."
SeTh retweeted
Thank you very much, @BrankoMilan, for the extended review of my book and for highlighting my class analysis of the post-Soviet region! Your analysis of political capitalism was obviously a big inspiration!
Two small notes. First, I do not see the far-right nationalists as a “class.” I see them rather as the radical wing of the “Western” camp in Ukrainian politics. These two articles, as well as my chapter with Don Kalb in the Backlash book (Pluto, open access), clarify this better:
xitter.cf/Volod_Ishchenko/status…
plutobooks.com/wp-content/up…
Systematic empirical studies of the Ukrainian far right from a class perspective are basically nonexistent. I would say that they draw their rank and file from poor youth but, politically, they are sometimes aligned with the comprador bourgeoisie and intellectuals, and sometimes with opportunistic “pro-Western” oligarchs, while also overlapping heavily with criminal business and the security services. Strengthened after the war, they may play a sovereign, autonomous role in Ukrainian politics.
Second, Soviet Ukrainians have not been “totally eliminated.” We lost anything resembling political representation through betrayal, repression, and exile, and have not yet found or built a new one. We exist, but have been marginalized in the public sphere.
My today's Substack:
Between South Korea and South Vietnam
A review of Volodymyr Ishchenko’s “Towards the Abyss: Ukraine from Maidan to War”
branko2f7.substack.com/p/bet…
SeTh retweeted
Sachsen-Anhalt
Nach Angaben des Innenministeriums wurde etwa die Hälfte der Unfälle von den Einsatzfahrern selbst verursacht, besonders häufig waren jüngere Beamte beteiligt. Gleichzeitig belasten steigende Reparaturkosten den Landeshaushalt. mz.de/mitteldeutschland/sach…
SeTh retweeted
„Wir haben bloß ‚dumme Menschen’ und ‚Quacksalberin’ gesagt. Und jetzt behaupten diese verf*#%ten sch#*%ss Drecks#*%#*, wir würden Andere beschimpfen und herabwürdigen!😡“
SeTh retweeted
Die reichsten 10 % besitzen rund 60 % des Vermögens in Deutschland. Die ärmere Hälfte der Bevölkerung besitzt zusammen weniger als 5 %. Ökonomin Miriam Rehm erklärt bei @JungNaiv, wie extrem die Vermögensungleichheit tatsächlich ist. Und selbst diese Zahlen erfassen die Superreichen nur unzureichend. Während wir täglich über Bürgergeld, Sozialkürzungen und angeblich fehlendes Geld diskutieren, bleibt die gigantische Vermögenskonzentration weitgehend unangetastet. Vielleicht sollten wir endlich darüber sprechen, wo sich der Reichtum dieses Landes tatsächlich befindet.
SeTh retweeted
Anlässlich der Beratungen zum Bundeshaushalt 27 fordert der Ratschlag Kinderarmut in einem Appell mit 71 unterzeichnenden Organisationen und Einzelpersonen aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft, die Zukunftschancen junger Menschen zu sichern und Jugendarmut wirksam zu bekämpfen.
SeTh retweeted
Papst Leo XIV. erneuert anlässlich des Friedenstreffens von Assisi seine – bereits in der Enzyklika „Magnifica humanitas“ aufgeführte – Kritik am globalen Kapitalismus: In „Zeiten einer Kultur der Macht“ müsse der Frieden wieder zum „Ideal“ werden. vaticannews.va/de/papst/news…

ALT „Nach 1989 vertraten nicht wenige die Ansicht, dass die Globalisierung der Welt einen stabilen Frieden sichern würde. Leider hat man sich, wie ich in Magnifica humanitas geschrieben habe, ,fast blind darauf verlassen, dass die Märkte Wohlstand, Demokratie und Stabilität schaffen können, während die Globalisierung in Wirklichkeit nicht automatisch Einheit und Frieden hervorgebracht, sondern fundamentalistische, identitäre und nationalistische Reaktionen ausgelöst hat‘ (Enzyklika Magnifica humanitas, 201).“
SeTh retweeted
Tonight, I’ll be talking about ANTI-FASCIST ECONOMICS with Lina Khan (@linamkhan), Chair of the New York City Economic Development Corporation, at Columbia Law School.
Lina was kind enough to offer an advance blurb for my new book!
🔗 Register to watch live online at the link below.
SeTh retweeted
Woop! Woop! @JustusBender über „Deutschland 2033" (@CHBeckLiteratur) — die AfD gewinnt die Bundestagswahl. Alles ist aus dem fortgeschrieben, was heute schon angesetzt ist.
Wie realistisch ist das Szenario oder ist es schon Realität?
Enjoy!^^ 🎧
podcaste97de5.podigee.io/375…
Gibt es tolle chinesische Indie oder underground Musik (Slowcore, Post-Rock etc.)? Ich kenne tolle Indie-Artists aus Japan aber aus China wäre es mal spannend etwas kennen zu lernen. Auch Komponisten moderner klassischer Musik und Jazz fände ich interessant kennen zu lernen.
SeTh retweeted
Neben dem sowieso absurden Vergleich unterschlägt Fuecks hier, dass es insbesondere wirtschaftsliberale Vordenker und der RDI waren, die in Absetzung vom Weimarer System die Annäherung an faschistische Wirtschaftspolitik vorantrieben.
Es ist ein geschichtsvergessener Hohn, ausgerechnet die umfassende staatliche Kontrolle der Wirtschaft - also die Methoden des Naziregimes - als
„antifaschistische Wirtschaftspolitik“ zu verkaufen . Der verfemte „Neoliberalismus“ und das Konzept der sozialen Marktwirtschaft waren freiheitliche Antworten auf die totalitären Systeme des 20. Jahrhunderts. Wer Verstaatlichung und Preiskontrollen als Remedur gegen Verunsicherung, Abstiegsängste und Ungleichheit preist, verschärft die ökonomischen Probleme und bahnt den Weg in den autoritären Staat.
Die Kritik an den linken Zauberlehrlinge bleibt allerdings hilflos, wenn sie nicht in einen neue Agenda 2035 zur Erneuerung der sozialen Marktwirtschaft mündet.
Aufbruch statt Abbruch!
faz.net/-3c19zk?share=Twitte…
SeTh retweeted
Nur würde wohl niemand Spielzeugautos unter Grundbedürfnisse fassen, Preisdeckel für sie fordern o. ä.
SeTh retweeted
Ein einziger Privatjet-Flug verursacht im Schnitt fast so viel CO₂ wie ein Mensch weltweit in einem ganzen Jahr. Während uns Verzicht gepredigt wird, verheizen Superreiche mit ihren Luxusjets das Klima und investieren Milliarden in klimaschädliche Industrien. Die Klimakrise ist Klassenkampf von oben. Die Reichen verursachen einen unverhältnismäßigen Teil der Schäden, die Allgemeinheit trägt die Folgen.
Die einen zerstören mit ihrem Luxus das Klima. Die anderen sollen mit ihrem Verzicht die Welt retten.
SeTh retweeted
🧵 Faschistische Wirtschaftspolitik
Manche Leute sind der Meinung, der Nationalsozialismus sei eine Art Sozialismus und Hayek der konsequenteste Antifaschist gewesen. Ein alter "Klassiker", der die Dinge richtigstellte, stammt von Charles Bettelheim. ⬇️
SeTh retweeted
Es gibt mehrere Probleme mit den #Referenden in Berlin zur Wohnungspolitik (Bebauung des Tempelhofer Feldes 2014 und zur Enteignung DW 2021). Eines der Probleme ist, dass sie veraltet sind weil sich die Rahmendaten seither massiv verändert haben (Miete/ Zinsen seit 2014/ 2021).
Dazu noch ein Nachtrag:
Was @MatthiasUbl schreibt, ist richtig. Aber der mainstreamökonomische Unmut scheint sich vor allem deshalb an Weber zu entladen, weil sie eine junge Ökonomin ist, der gerade viel mediale Aufmerksamkeit zukommt (mit der sie zudem professionell umgeht).1/9
Schöner Beitrag @MatthiasUbl @surplusmagazin über den mainstreamökonomischen Umgang mit @IsabellaMWeber. Es kommt sogar der Begriff #Subsistenz vor.😉surplusmagazin.de/isabella-w… [€]
Jedenfalls ist es das Verdienst von Weber, gerade ein window of opportunity aufgestoßen zu haben, dass den Raum dafür schafft, die vielen bereits existierenden strukturierten Auseinandersetzungen mit dem ökonomischen Mainstream (wieder) auf den Tisch zu bringen.8/9



























