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CN ORF
Weil jetzt wieder darüber geredet wird warum denn Frauen sexuelle Übergriffe so spät anzeigen hat @Ninotschka_ gestern einen tollen Tweet geschrieben. Ich habe ihn ergänzt aber es ist in den Drukos untergegangen.
Daher noch einmal - was passiert wenn Frau sich wehrt. /1
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Söder möchte nicht, dass diese Video weiterverbreitet wird. Also bitte nicht teilen.😌
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☕️Auf einen Kaffee mit Omid Nouripour @nouripour in #Dietzenbach
Demokratie lebt vom Mitmachen – und sie braucht Schutz.
Hetze, Gewalt und gezielte Angriffe auf unsere offene Gesellschaft nehmen zu. Gleichzeitig wächst das Bedürfnis nach Sicherheit, Klarheit und Zusammenhalt.
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Weiter geht’s mit Tobias Ramm, unserem Listenplatz 8 😊🗳️:
Mein Name ist Tobias Ramm, ich bin 20 Jahre alt und lebe in #Dietzenbach-Mitte. Ich studiere Wirtschaftsinformatik an der TU Darmstadt und arbeite als Werkstudent im Finanzbereich in Frankfurt.
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Heute stellen wir vor: Yassin auf Listenplatz 10 😊🗳️:
Mein Name ist Yassin, ich bin 25 Jahre alt und studiere Psychologie (B. Sc.). Neben dem Studium arbeite ich in der Grundschulbetreuung in #Dietzenbach.
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🍻Auf ein Bier mit (Tarek) @talwazir🌿
Demokratie lebt vom Dialog – und wie lässt sich besser diskutieren als bei einem kühlen Getränk*?
🗣️Unser Direktkandidat für #Dietzenbach im Deutschen Bundestag, Tarek Al-Wazir (MdB...
#DuEntscheidest
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🌱Dietzenbach soll grüner statt grauer werden – die Zeit dafür ist JETZT💚!
In #Dietzenbach soll keine Bebauung in neu geplanten Grundstückslagen mehr genehmigt werden – keine Randbebauung!
Dringend notwendiger Wohnraum soll durch Nachverdichtung und Aufstockung erfolgen.
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Heute stellen wir Mirjam Melsbak (Listenplatz 13) vor 😊:
Ich bin Mirjam Melsbak, 43 Jahre alt, in #Dietzenbach aufgewachsen und habe einen Teil meiner Schulzeit an der Waldorfschule verbracht.
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MEHR FÜR #DIETZENBACH – GEMEINSAM GEHT'S!
Unser Statement für die Kommunalwahl in Hessen:
Hey #Dietzenbach! 🌿
Wir sind die GRÜNEN – weil uns diese Stadt am Herzen💚 liegt.
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Drei alte Männer zerschlagen die Welt – und wir diskutieren noch über die Geschäftsordnung
Herfried Münkler ist einer der klügsten politischen Köpfe dieses Landes. Emeritierter Professor der Humboldt-Uni, prägende Stimme in jeder Debatte über Geopolitik.
Wenn so jemand in einem Podcast sitzt (hier Table Today mit Stefan Braun) und nüchtern feststellt: „Wir sind von einer regelbasierten in eine machtbasierte Ordnung gewechselt“ – dann ist das keine akademische These. Das ist eine Kriegserklärung an unsere Selbstberuhigungslügen.
Viele von uns spüren das längst. Persönlich läuft es irgendwie noch. Aber der Blick auf die Welt da draußen? Gefährlicher war es seit Jahrzehnten nicht.
Und trotzdem tun wir so, als müssten wir nur noch ein bisschen aussitzen, ein bisschen verhandeln, ein bisschen hoffen – dann wird schon alles wieder.
Hand aufs Herz: Ertappt ihr euch nicht auch immer wieder dabei, selbst auszuweichen? Wie ihr die Nachrichten lest, nickt, weiterscrollt – und so tut, als ginge uns das alles nur indirekt etwas an? Als wäre wir BeobachterInnen, nicht Teil dieser Lage. Als könne man sich aus einer Zeitenwende irgendwie herausmogeln.
Können wir nicht.
Blitzschach mit Atomwaffen
Münkler beschreibt die neue Weltordnung mit einem brutalen Vergleich: Schach mit Zeitlimit. Wer nicht rechtzeitig zieht, ist raus. Während wir noch debattieren, ob der Zug regelkonform ist, haben andere längst drei Züge gemacht und uns matt gesetzt.
Demokratien mit ihren Aushandlungsprozessen, ihren Checks and Balances, ihren endlosen Diskussionsrunden – sind die überhaupt noch schnell genug für diese Welt?
Die Antwort lautet: Nein. Nicht, solange wir weitermachen wie bisher.
Vielleicht ist das das eigentlich Beunruhigende: Nicht, dass sich die Welt verändert – sondern dass wir merken, wie sehr wir uns wünschen, sie möge sich bitte langsamer verändern. Dass sie uns Zeit lässt, uns innerlich zu sortieren. Und dass genau dieser Wunsch längst Teil des Problems ist.
Denn drei Männer treiben diesen Wandel längst voran. Drei Imperien. Drei sehr unterschiedliche Motive – aber alle drei spielen auf Macht, nicht auf Regeln.
Putin: Getrieben von Ressentiment. Von der Kränkung, dass Russland nicht mehr in der ersten Reihe steht. Der Ukraine-Krieg ist kein Ausrutscher eines senilen Diktators. Es ist Baustein Nummer vier in einem 20-Jahres-Plan: Tschetschenien (1999), Georgien (2008), Krim (2014), Ukraine (2022). Und gerade jetzt: Hybrid warfare gegen Bulgarien, Rumänien, Moldau – Wahlen manipulieren, Kommunikationssysteme angreifen. Putin hat vom deutschen Generalstab zwischen 1936 und 1939 gelernt, sagt Münkler. Und er hat Zeit.
Xi Jinping: Kein Ressentiment, sondern Restauration. China war jahrhundertelang die Nummer eins. Dann kamen Opiumkrieg, Boxeraufstand, das „Jahrhundert der Demütigung“. Jetzt holt sich China zurück, was ihm – so die Lesart – der Westen geraubt hat. Bis 2050 soll China wieder an der Spitze stehen. Mit einer Marine, die von der Tonnage her bereits jetzt größer ist als die der USA. Mit einer Luftwaffe mit offensiven Fähigkeiten. Mit einem 17+1-Format, das 17 mittel- und osteuropäische Länder direkt an Brüssel vorbei an China bindet. Xi ist längst in Europa drin.
Trump: Abstiegsangst plus trotziger Rückzug. „Make America Great Again“ heißt: Wir wurden ausgenutzt, haben für andere die Kastanien aus dem Feuer geholt, und jetzt ist Schluss. Trump will die USA vom globalen Hegemon zum territorial konsolidierten Imperium umbauen. Kanada als 51. Bundesstaat, Grönland kaufen, Panama-Kanal zurück. Ein imperiales Projekt mit Portfolio: Handel, Zölle, Militär. Und die neue US-Sicherheitsstrategie dokumentiert es schwarz auf weiß: Der transatlantische Westen ist tot. Trump hat ihn 2025 liquidiert.
Europa: Gespalten, gelähmt, gerne auch naiv
Und wir? Wir sind gespalten. Nicht nur politisch. Mental.
Die einen sind in höchster Sorge. Die anderen – Grüße an die AfD – sagen: „Mir hat Putin nichts getan.“ Solange Deutschland nicht angegriffen wird, ist alles okay.
Noch schlimmer: Es gibt eine Zentrifugalkraft. Viktor Orban – von Münkler als „Einflussagent Russlands“ bezeichnet – will Ostanlehnung. Fico, Babiš haben ähnliche Tendenzen. Sie blockieren die EU. Drei Zwerge, die 27 Staaten lahmlegen.
Und dann die anderen: die Westanlehnungs-Fraktion. Aber – und das ist der Schock – den transatlantischen Westen gibt es nicht mehr. Es war Obama, der 2011 „Pivot to Asia“ verkündete. Der Atlantik ist nicht mehr Priorität für die USA.
Was machen die, die das nicht wahrhaben wollen? Sie erzählen sich Märchen: „So schlimm ist es nicht. Trump ist alt, dann kommt ein anderer.“ Wer denn? Vance? Und dann?
Münkler nennt sie „Traumtänzer“. Die anderen sind „Unterwerfungspazifisten“. Beide argumentieren mit einem „Dispens auf Anstrengung“ – wir müssen uns nicht anstrengen, es wird schon wieder. Die Russen liefern Gas, die Amerikaner halten den Atomschirm über uns.
Diese „bräsige Bequemlichkeit“ sitzt tief. Besonders in Deutschland. Wir waren von 1945 bis 1989 der höchst militarisierte Raum weltweit. Eine Mentalität des Überangestrengtseins ist geblieben. Und jetzt? Jetzt wollen wir unsere Ruhe.
Die einzige Lösung: E3/E5 – oder das Ende
27 EU-Staaten, die nach Einstimmigkeit funktionieren müssen? Blockiert von Orban, Fico, Babiš? Italien, das nach Süden schaut auf Migrantenboote vor der tunesischen Küste? Frankreich, das die Ukraine als „ganz weit weg“ betrachtet, weil die Prioritäten traditionell im Mittelmeerraum, in Afrika, in den ehemaligen Kolonien liegen?
Das funktioniert nicht. Nicht in einer Welt, die auf Blitzschach umgestellt hat.
Die Lösung: E3 (Deutschland, Frankreich, Großbritannien), erweitert zu E5 (plus Polen und Italien). Diese fünf müssen handlungsfähig sein – per Telefon, face-to-face, ohne Einstimmigkeitszwang. Ein hierarchisches Zentrum der EU in Außen- und Sicherheitspolitik.
Klingt undemokratisch? Mag sein. Aber die Alternative ist der Zerfall.
Trump arbeitet dran. Putin arbeitet dran. Xi hat sein 17+1-Format schon installiert. Die Beschleunigung ist da. Und Europa? Diskutiert noch über die Geschäftsordnung.
Hegel gegen Schopenhauer – oder: Warum wir nichts gelernt haben
Am Ende wird Münkler philosophisch. Und düster.
Hegel glaubte, wir lernen aus der Geschichte. Dialektischer Prozess, Fortschritt, Vernunft.
Schopenhauer wusste es besser: „Wir lernen aus der Geschichte, dass wir nichts gelernt haben.“
Und genau das ist passiert.
Wir haben geglaubt, über die „Friedensdividende“ das Richtige gelernt zu haben. Deutsche lassen die Finger von Waffen. Frieden schaffen mit immer weniger Waffen. Schöne, hochattraktive Vorstellungen.
Aber wir haben nicht begriffen: Es gibt Leute, die unser Lernen beobachten. Und die legen es als Schwäche aus.
Münkler vergleicht es mit Mannschaftssport: Jede Mannschaft beobachtet, was der Gegner trainiert – und hebelt genau das aus. Wenn der Gegner auf Ballbesitz setzt, spielt man lange Bälle und schnelle Stürmer.
Politik funktioniert genauso. Aber wir haben uns eingebildet, man könne ein für allemal das Richtige wissen. Und auf seiner Seite haben.
Das war nicht aufmerksames Beobachten von Geschichte. Das war Sehnsucht nach Ruhe. Verwechselt mit Weisheit.
Der ungelöste Widerspruch: „Nie wieder Krieg“ vs. „Nie wieder Auschwitz“
Wir hatten nach 1945 zwei große Überschriften:
· „Nie wieder Krieg“
· „Nie wieder Auschwitz“
Und wir haben verdrängt, dass das ein Widerspruch sein kann.
Joschka Fischer hat das aufgemacht, im Eindruck der jugoslawischen Zerfallskriege. Aber davor? Pazifismus des Beschweigens. Wir wollten gar nicht wissen, wo du warst, was du gemacht hast. Wir mussten damals halt irgendwie zusammenleben.
Die Bundesrepublik hat sich über Jahrzehnte durch Lebenslügen schön gemacht. Geschichtspolitik nennt man das, wenn Professionelle es machen: Die Geschichte so erzählen, dass sie die Legitimation der gegenwärtigen Zustände liefert.
Aber oft ist es auch etwas anderes: Sich selbst das eigene Leben schön erzählen.
Und so haben wir uns erzählt: Wir haben das Richtige gelernt. Wir sind die Guten. Wir brauchen keine Waffen mehr.
Währenddessen haben andere beobachtet. Und gelernt. Das Falsche für uns. Das Richtige für sie.
Werden die Enkel in Frieden leben?
Die Frage im Podcast: Werden wir, werden unsere Kinder, unsere Enkel in 20 Jahren wieder in einer friedlicheren Welt leben?
Münklers Antwort: „Ich glaube das nicht unbedingt.“
Er sieht keine umfassende Befriedung der Welt. Die strukturellen Probleme – Nord-Süd, Ost-West – sind zu groß. Es kann sein, dass man auf einem hohen Level der Abschreckung verhindern kann, dass sich Ukraine-Kriege wiederholen. Aber die Frage ist: Wer lernt von Putin, wenn Putin als Gewinner vom Platz geht?
Erdoğan würde gerne ein bisschen Osmanisches Reich wiederherstellen. Vučić hat Kosovo und Bosnien im Blick. Und dann der globale Süden: furchtbare Kriege im Ostkongo, im Sudan – die wir nicht auf dem Schirm haben, weil sie so weit weg sind.
Münkler sieht nicht, dass wir die Fähigkeiten haben, diese Welt verlässlich zu "verfriedlichen".
Zerstört die Menschheit ihr Zuhause?
Und dann, ganz am Schluss, die große Frage: Zerstört die Menschheit ihr Zuhause?
Münklers Antwort: Ja.
Erderhitzung. Kriege als gewaltige Erderhitzer. Flüchtlingsbewegungen als ökologische Katastrophen. Zehn Millionen Menschen, die nicht mehr dort wohnen, wo sie ihre Subsistenz vorfanden.
„Wir arbeiten kräftig daran, die Grundlagen unseres Fortlebens zu verschlechtern. Ich würde nicht sagen, völlig zu zerstören, aber zu verschlechtern. Was heißt, dass die Anstrengungen, irgendwie zu überleben, größer werden.“
Das ist keine gute Nachricht.
Schopenhauer hatte recht
Am Ende bleibt Schopenhauer. Nicht Hegel.
Wir lernen aus der Geschichte, dass wir nichts gelernt haben.
Putin hat 20 Jahre lang seine Strategie verfolgt. Xi baut sein Imperium auf. Trump zertrümmert die alte Ordnung.
Und wir? Wir erzählen uns weiter, dass es schon nicht so schlimm wird. Dass irgendwer schon eingreift. Dass die Regeln am Ende doch gelten.
Tun sie nicht.
Die Enkel werden nicht in einer friedlicheren Welt leben. Die Anstrengungen zu überleben werden größer. Die Zeit der schönen Geschichten ist vorbei.
Münkler gibt keine falschen Hoffnungen. Aber er zeigt auch: Resignation ist keine Option. Es gibt Handlungsräume – wenn man bereit ist, die Realität zu sehen. Mit all ihrer Härte. Mit all ihrer Unbequemlichkeit.
E3/E5 – oder das Ende. Das ist kein Slogan. Das ist die Wahl.
Wir können weiter diskutieren, verhandeln, aussitzen. Können weiter auf Regeln pochen, während andere Fakten schaffen. Können weiter hoffen, dass irgendwer uns rettet.
Oder wir können aufwachen. Handeln. Entscheiden.
Die Uhr tickt. Blitzschach, erinnert ihr euch?
Vielleicht besteht unsere eigentliche Aufgabe nicht darin, die richtige Geschichte zu erzählen. Sondern darin, aufzuhören, uns mit Geschichten zu beruhigen.
Nur stehen wir immer noch am Brett und überlegen, ob wir die Eröffnung kennen.
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Dear ladies never forget that: The same world that shames me for being a single mother also shames you for not being a mother and shames another woman for having too many children..It shames one woman for having a child at the age of 19 because she's too young but also shames another for having at 36 because she's too old..It shames a woman who marries young as well as the one who marries old..It shames women who don't have beautiful bodies and shames those who go under the knife to get the bodies. This world shames all women, not a single one of us is spared, not a single one. So love and make yourselves happy.
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Theres a very long list of US products that cannot be sold in the EU thanks to EU regulations. Since the favorite pastime of the Trump regime and every US oligarch is now to demonize EU regulations, I thought it would be very much worth going through some of those products.🧵
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Ich erklär dir das gern ausführlicher, weil du offensichtlich keine Vorstellung davon hast, wie echte Verantwortung in diesem Land aussieht.
Ich war 12 Jahre bei der Bundeswehr – angefangen als Wehrpflichtiger, später im Sanitätsdienst, am Ende als Sanitätsbootsmann.
Ich habe Verletzte versorgt, Menschen in Not behandelt, Nächte durchgearbeitet und Situationen erlebt, die du vermutlich nur aus Büchern kennst.
Ein halbes Jahr war ich im Auslandseinsatz im Rahmen der UNO.
Natürlich mit Besoldung – wie jeder Soldat im Einsatz.
Aber Geld war nicht der Grund, warum ich dort war.
Ich war dort, weil Deutschland seinen Teil beitragen musste – und weil jemand hingehen muss, wenn der Auftrag kommt.
Ich war einer von denen, die gegangen sind.
Seit 40 Jahren bin ich in der Freiwilligen Feuerwehr.
Zwanzig Jahre davon als Wehrführer.
Ich habe Einsätze geleitet, in denen Menschen starben, Menschen überlebten, Familien ihre Angehörigen behalten konnten – oder eben nicht.
Ich habe Entscheidungen getroffen, die du nie treffen musstest, und Verantwortung getragen, vor der viele weglaufen würden.
Ich habe eine Jugendfeuerwehr gegründet, Kinder und Jugendliche begleitet, ausgebildet, motiviert.
Es gibt heute junge Erwachsene, die Feuerwehrleute, Polizisten oder Rettungskräfte geworden sind, weil jemand an sie geglaubt hat, als sie Kinder waren.
Das war ich. Auch das ehrenamtlich.
Zwanzig Jahre war ich in der Gemeindevertretung, vier Jahre im Kreistag.
Ich habe Sozialpolitik mitgestaltet, Ortsentwicklung begleitet, Ausschüsse geleitet und Entscheidungen getroffen, die das Leben vor Ort bis heute beeinflussen.
Nicht, weil ich musste – sondern weil ich dieses Land ernst nehme.
Seit fünf Jahren organisiere ich mit Kindern eines Kinderheims, mit einer Schule und zwei Jugendfeuerwehren einen Flashmob im Einkaufszentrum, um Spenden zu sammeln.
Wir machen das nicht wegen Applaus, sondern damit diese Kinder Freude haben und Unterstützung bekommen.
Einmal im Jahr bauen wir ihnen eine Bühne, auf der sie strahlen dürfen – und das ist jede Minute wert.
Das alles habe ich gemacht, weil ich dieses Land liebe.
Weil ich Deutschland nicht nur kritisiere – sondern ihm diene.
Weil ich nicht nur rede – sondern handle.
Und darum stelle ich dir noch einmal dieselbe Frage, diesmal ohne Ironie und ohne Aggression:
Was genau hast du für Deutschland getan?
Wirklich getan – nicht behauptet, nicht getwittert, nicht fantasiert.
Getan.
Denn eins habe ich gelernt:
Wer wirklich etwas für sein Land leistet, hat selten das Bedürfnis, andere zu belehren.
Das machen nur die, die selbst nichts beitragen.
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Meine Gedanken sind bei der betroffenen Familie. Es ist unerträglich, wenn versucht wird, engagierte Menschen in der Kommunalpolitik einzuschüchtern und von ihrem Engagement abzuhalten.
hessenschau.de/panorama/expl…






















