Linker, liberaler Konservativer in den USA. Ich bewahre mir #Lübeck als geistige Lebensform und gebe sachdienliche Hinweise zu Politik und Kultur @SchachNotizen

San Francisco, CA
Joined February 2015
Frage an die Sprachexperten. Warum heißt es eigentlich immer "die" Dietrich, "die" Knef, "die" Monroe, aber nicht "der" Rühmann, "der" Albers, oder "der" Chaplin. Das hatte ich schon als Kind nicht verstanden. @textkritik – at Paradise, NV
Louis Armstrong und "die" Dietrich 1962 bei einem Auftritt in Las Vegas.
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Heute zählt das bessere Argument. Bei mir sowieso. Beim Nordamerikafinale des Debattierwettbewerbs der Deutschen Auslandsschulen erreichte die Deutsche Schule Silicon Valley den dritten Platz. 1/2
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Zufällig war auch gerade Wolfram Weimer in San Francisco, um u.a. das hiesige Goethe-Institut zu besuchen. 2/2
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Dieter Hildebrandt hat mit seinem Scheibenwischer entscheidend zu meiner politischen Sozialisation beigetragen, auch wenn ich als Kind nicht immer alles verstand.
„Tatort Leipzig“ und „Scheibenwischer“ vor 35 Jahren im Ersten („Gong“)
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Barlachs Wanderer im Wind findet man nur wenige hundert Meter von der Katharinenkirche entfernt im Behnhaus. #Lübeck #Barlach – at San Francisco, CA
Replying to @MynonaZwo
Ja, das leuchtet mir ein. Dieses Glaubwürdigkeitsproblem hatte der real existierende Antifaschismus der DDR sicher oft. An der meiner Schule angeschlossenen Kirche gibt es drei Barlach-Figuren. Da wurde der Andersch-Roman dann auf einmal sehr anschaulich. de.wikipedia.org/wiki/Kathar…
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Die Kunst geht nach Brot. "Kein Buchverlag kommt ohne Arztroman aus." Im Deutsch-Leistungskurs am #Katharineum zu Lübeck lasen wir 1998/99 auch mal einen Schundroman von der Bahnhofsbuchhandlung. Der Lehrer wollte einen Vergleich zum #Kitsch im Werther und dem Faust. #Literatur
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Johann Buddenbrook retweeted
Eine gute Freundin von mir ist Kommunalpolitikerin in Norddeutschland. Sie sagte mir einmal, daß man ihr in den Gremien des NDR erzählt habe, daß die ganz breite Masse der jungen Journalisten politisch extrem links sei. Besserung sei also nicht zu erwarten. – at Palo Alto, CA
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Johann Buddenbrook retweeted
Genau das ist ja die Tragödie: als bürgerlicher Wähler hat man keine Partei mehr, die man wählen kann. CDU/FDP bieten nur noch großmäulige Parteisoldaten, die jedes gebrochene Versprechen immer wieder aufs Neue schönreden. Und die AFD wähle ich aus Prinzip nicht - mit Bedauern. – at San Francisco, CA
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Johann Buddenbrook retweeted
Replying to @PaspaPetra
Früher fand ich sie zu schrill und aggressiv. Pompös selbstgerecht sowieso. Heute hingegen scheint Schwarzer fast so etwas wie die Stimme der Vernunft zu sein. – at Palo Alto, CA
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143 Gendersternchen sind in der neuen Vereinssatzung des Goethe-Instituts. Darin gibt es Gender-Schmankerln wie „ein*e Abgeordnete*r“, „seiner*ihrer“ oder „Der*die Präsident*in“. Kaum vernünftig lesbar, aber ach so gendergerecht. Da sie aber noch nicht im Vereinsregister eingetragen ist, ist sie bisher auch noch nicht rechtskräftig… und das wird sie jetzt auch nicht werden. Außenminister Wadephul hatte kürzlich erst das Gender-Aus für sein Ministerium verkündet, und weil das Goethe-Institut traditionell eng mit dem Auswärtigen Amt verbandelt ist, muss es jetzt wohl oder übel mitziehen. Die Arbeit des Instituts werde „grundsätzlich neu“ aufgestellt, heißt es aus dem Ministerium. Dazu gehöre auch, dass dort die Regeln der amtlichen Rechtschreibung gelten. Gegenüber der Bild bestätigte das Institut: „Die künftige Satzung des Goethe-Instituts enthält keine Sonderzeichen.“ bild.de/politik/ausland-und-…
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Wäre die Zauberflöte besser, wenn Adolf Muschg das Libretto geschrieben hätte? Vor 35 Jahren konnten die Zuschauer dies kurz vor Mitternacht herausfinden. – at San Francisco, CA
„Der letzte Kaiser“ und die letzten Folgen von „Magnum“ am 20. Oktober 1991. Aus „Gong“
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In 2 Wochen wird in Amerika gewählt. Trump regiert so schlecht und ist so unbeliebt, daß die Demokraten viele Sitze im Kongress dazugewinnen werden. Darüber hinaus gibt es viele Volksabstimmungen. Ich stimme gegen jede Form von Steuererhöhung und Regulierung. – at San Francisco, CA
Kalifornien stimmt im November über eine einmalige Steuer von 5 % auf Milliardärsvermögen ab. Versprochen sind 100 Mrd. $, realistisch rund 30 Mrd., weil fast 30 % der Steuerbasis schon weggezogen ist. Mit der verlorenen Einkommensteuer ist der Barwert negativ: minus 39 Mrd. $
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Schöner 🧵zum Thema Abenteuerroman. Aus meinem persönlichen Leseleben würde ich hier noch Stevensons Schatzinsel erwähnen. Als Kind haben mich der Roman und die Fernsehserie unglaublich beeindruckt. 1/2
"Und wenn man die Odyssee in einem einheitlichen Sinn vollkommen überschaut, als der Erklärung nicht bedürftiges Erzählwerk [...] - so steht man überall vor einer Zusammenfassung von Ereignissen, die als höchste Spannung wirkt." Die "Romane der Aktivität" drückten -
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Dazu noch Momo, Die Unendliche Geschichte, Jim Knopf, und Mio mein Mio. Der logische nächste Schritt für mich waren dann die Spielbücher von Livingston und Jackson. Literarisch vielleicht nicht sehr anspruchsvoll, aber wegweisend für mich was Bücher leisten können. 2/2
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Johann Buddenbrook retweeted
Ihre Rastlosigkeit zeigte sich in einem Herumstromern in Büchern. Sie war im Leben ein Bürger, im Lesen aber ein Bohemien. Antje Göhler (@MynonaZwo hat heute Geburtstag 💐🍀🥂): Salziger Wein
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Johann Buddenbrook retweeted
"Was wünschen Sie zum Abendbrot?" fragte der Gefängnisdirektor den armen Sünder, der morgen früh am Galgen sterben sollte. "Sie dürfen essen und trinken, was und wieviel Sie wollen."
"Lieber Alfred Polgar: ein Gratulant ist noch um eine Kleinigkeit lächerlicher als ein Geburtstagskind, besonders wenn er aus Berlin stammt und nicht jene österreichische Leichtigkeit besitzt, die vom Oberkellner bis Hermann Bahr Ihre Landsleute so oft kompromittiert haben.
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Emanuel Geibel, geboren am 17.10.1815 in Lübeck. 1931 wird in der Festschrift zur 400-Jahrfeier des #Katharineum zu Lübeck auf eine Parallele zwischen den beiden ehemaligen Schülern Geibel und Theodor Storm hingewiesen. #Geibel 1/4
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Über seine Zeit in Bonn schrieb Geibel in seinen Schulgeschichten von einer "wenig behaglichen Existenz nach dem geistig verwöhnten Leben in Lübeck." Und in der Tat. 1848/49 kehrte Geibel als Lehrer ans Katharineum zurück. 3/4
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Theodor Storm schrieb: "es sei ihm gewesen, als er Lübeck 1837 mit der Landesuniversität Kiel vertauschte, als ob er damit eine Stufe niedriger träte." Ohne mich hier mit Theodor Storm vergleichen zu wollen: als gebürtiger Lübecker sehe ich das genauso. 4/4
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Johann Buddenbrook retweeted
Replying to @ju_filder
Mir tun die Leute jetzt schon leid, die für die @CDU bald wieder ehrenamtlich Wahlkampf machen sollen. @_FriedrichMerz merkt gar nicht, wie sehr er die Partei ruiniert. An SPD und FDP kann man beobachten, daß so bitterlich enttäuschte Wähler nicht mehr zurückkommen.
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