
Botschafter des Staates Israel in 🇩🇪 @IsraelinGermany. Ehemaliger Botschafter im 🇬🇧 und bei den UN sowie ehemaliger Generaldirektor des @IsraelMFA.
Berlin, Germany
Joined January 2022
- Tweets1.5K
- Following207
- Followers27.5K
- Likes1K
Es war mir eine Ehre @NinaWarken im Herzen der deutschen Regierung, dem Bundeskanzleramt, zu besuchen. In unserem Gespräch unteranderem ging es um die wichtige strategische Partnerschaft zwischen Israel und Deutschland.
Wir sind uns einig: die Bekämpfung des Antisemitismus sowohl von der extremen Rechten als auch besonders von der extremen Linken bleibt Verantwortung und Priorität.
Liebe Frau Warken, ich freue mich darauf, Sie bald in Israel begrüßen zu dürfen!
Die Junge Union steht felsenfest an der Seite Israels und ist entschieden gegen Antisemitismus. Sie auch nur in die Nähe einer „Holocaust-Relativierung“ zu rücken, ist falsch und unangebracht.
Klar ist: Ich schätze das Engagement der JSUD sehr und verurteile die Angriffe auf ihre Mitglieder der letzten Tage aufs Schärfste. Dennoch gilt: Gute Freunde darf man nicht kritischer behandeln als die eigentlichen Gegner.
Sowohl die JSUD als auch die JU leisten einen wertvollen Beitrag gegen Judenhass. Wir müssen Schulter an Schulter stehen und den Blick für das Wesentliche bewahren!
Lieber @ManfredWeber, herzlichen Glückwunsch zu Ihrer erfolgreichen Wiederwahl als Vorsitzender der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament! Über unser Treffen und das Gespräch zu aktuellen Entwicklungen in Deutschland, Israel und Europa habe ich mich sehr gefreut. Im offenen Dialog stärken wir die Freundschaft zwischen Deutschland und Israel.
Diese Woche in Straßburg wurde erneut deutlich, wie wichtig der enge Austausch zwischen Israel und Deutschland im @Europarl_EN ist. Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit verbinden unsere Gesellschaften. Auf diesen gemeinsamen Werten bauen wir unsere Partnerschaft auf – heute und in Zukunft.
Ein herzliches Dankeschön an Andrea, Ran, Tomer und Mansur für die hervorragende Organisation und die erfolgreiche Durchführung meines Besuchs! 🇮🇱🇩🇪🇪🇺
Liebe @hildebentele, es ist immer eine Freude, Dich zu treffen. Als Vorsitzende der Delegation des Europäischen Parlaments für die Beziehungen zu Israel bist Du eine wichtige und verlässliche Stimme für Israel in Europa.
Ich habe Dir eine Hamsa als kleinen Glücksbringer aus Israel mitgebracht - mit den besten Wünschen für die Zukunft.
Hildegard, danke für Deine klare Haltung und Deine Freundschaft!
Heute vor 85 Jahren fuhr der erste Transport Berliner Juden vom Gleis 17 nach Łódź. Die Deportation begann mitten in der Gesellschaft: mit Ausgrenzung, Hass und Schweigen.
Heute gilt: Erinnern bedeuten Handeln. Es braucht konsequente Strafverfolgung und wirksame Gesetze gegen Antisemitismus. Meinungsfreiheit bedeutet nicht Aufhetzungsfreiheit.
Die Antwort auf Vernichtung jüdischen Lebens darf niemals Schweigen sein. Sie muss das Leben sein.
Am Israel Chai!
Fotos: Nicolai Froundjian
Es ist eine große Ehre und ein Privileg, heute die Gelegenheit zu haben, mit den Bildungs-, Wissenschafts- und Kulturministern der 16 Bundesländer bei der Kultusministerkonferenz über den Kampf gegen Antisemitismus zu sprechen.
Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht. Aber wo verläuft die Grenze zwischen freier Meinungsäußerung, Hetze und Antisemitismus?
Es ist ein starkes Zeichen, dass sich die Länder dieser Verantwortung gemeinsam mit uns stellen. Doch auf Worte müssen Taten folgen: Die IHRA-Definition muss konsequent angewendet, Lehrkräfte müssen geschult, jüdische Schüler und Studierende geschützt und antisemitische Vorfälle konsequent geahndet werden.
Gegenseitige Besuche und der deutsch-israelische Austausch sind entscheidend, um unsere Völker enger miteinander zu verbinden und Vorurteile abzubauen. Reisewarnungen stellen dabei ein unnötiges Hindernis dar, auf das wir verzichten sollten.
Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam viel bewegen können. Die Bundesländer haben dabei eine Schlüsselrolle. Lassen Sie uns die heutigen Gespräche nutzen, um konkrete Fortschritte zu erzielen und jüdisches Leben in Deutschland nachhaltig zu stärken.
(c)Axel König – StMWK – Bayern
Drei Jahre nach dem 7. Oktober blicken wir auf einen veränderten Nahen Osten: Assad trinkt Wodka in Moskau, das Mullah-Regime wackelt, und der Libanon hat die Chance, sich aus dem Griff der Hisbollah zu befreien. Israel hat durch den Hamas-Überfall einen sehr bitteren Preis gezahlt – aber auch gelernt, dass nichts so gefährlich ist wie ein falsches Gefühl von Sicherheit.
Zur Wahrheit gehört auch: Während ich als Israels Botschafter in Berlin geschützt lebe, müssen sich viele Juden im Alltag auf Deutschlands Straßen, in U-Bahnen und an Universitäten ernsthaft um ihre Sicherheit sorgen. Wir dürfen hier nicht länger wegschauen.
Über diesen Zustand, die politische Realität in Nahost und den akademischen „Latte-Macchiato-Antisemitismus“ – wo Judenhass unter aufgeschäumter Hafermilch versteckt wird – habe ich im FOCUS-Podcast „Machtmenschen“ mit Franziska Reich gesprochen.
Besonders gefreut hat mich in dieser Folge der musikalische Einspieler: „Ani ve ata“ (Ich und du) von Arik Einstein. Es erinnert uns daran, dass wir die Welt gemeinsam verändern können: Ani ve ata neshane et ha'olam. Es fängt bei uns an.
🎧 Hören Sie rein – oder lesen Sie das Interview im aktuellen Heft des FOCUS. Links in den Kommentaren.
Hier in Berlin Seite an Seite mit Diplomaten, Sicherheitsvertretern und Repräsentanten Israels an der demokratischen Willensbildung mitzuwirken, ist eine große Ehre – und ein starkes Symbol, das von der deutschen Hauptstadt ausgeht.
Für die einzige Demokratie im Nahen Osten Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft des Landes mitzubestimmen, zeugt von der Stärke und Resilienz einer Gesellschaft, die zahlreiche Krisen und Konflikte überstanden hat und immer wieder die Kraft gefunden hat, gestärkt daraus hervorzugehen.
Vielen Dank, lieber @GordonSchnieder, für den herzlichen Empfang und den guten Austausch bei meinem ersten Besuch bei Ihnen in Rheinland-Pfalz. Mein Dank gilt ebenso dem Landtagspräsidenten @Matthias Lammert.
Von der Geburtsstadt Helmut Kohls bis zu den UNESCO-Welterbestätten der SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz: Rheinland-Pfalz erzählt deutsche Geschichte und erinnert zugleich an die jahrhundertealte Geschichte jüdischen Lebens am Rhein.
Diese gemeinsame Geschichte lebt durch Städtepartnerschaften sowie den Jugend- und Schüleraustausch weiter. Ich freue mich darauf, die langjährige Freundschaft zwischen Israel und Rheinland-Pfalz mit neuen Impulsen zu beleben und gemeinsam weiter auszubauen.
Überraschung, Überraschung: Mahmud Abbas verschiebt erneut die Parlamentswahl. Seit 20 Jahren durften die Palästinenser nicht mehr wählen.
Kein Wunder, dass Abbas bei Macron und Sánchez so beliebt ist: Während die Wähler ihnen den Rücken zukehren, hat Abbas das perfekte Paradies geschaffen – Politik ohne lästige Wahlen!
Und wenn die palästinensischen Wähler schon nicht gefragt werden, warum sollten dann ausgerechnet die Europäer anfangen, Kritik zu üben? Deshalb stellen sie Abbas auch keine lästigen Nachfragen zu den „Pay-for-Slay“-Märtyrerrenten oder zu den Schulbüchern, die Terror predigen. Auf die nächsten 20 Jahre Stillhalten.
Lord, Tango-Tänzer, Hertha-Fan: das bin ich. 😄
Ich vertrete Israel seit 2022 in Deutschland. In diesem Video zeige ich mich von meiner privaten Seite. Mit einer königlichen Hochzeit, einem Tango in Los Angeles und ganz viel Liebe für Hertha BSC.
Dabei führt eine Spur direkt in die deutsche Geschichte. Mein Großvater Berthold Proskauer war preußischer Offizier im Ersten Weltkrieg. Mit meinem Amt in Berlin schließt sich für mich also ein Kreis.
Welcher Fakt hat dich am meisten überrascht? Schreib es mir in die Kommentare.
Mit erst 21 Jahren wurde Yonatan Samerano am 7. Oktober 2023 vom Nova-Musikfestival nach Gaza entführt – durch Mitarbeiter der UNRWA. Später wurde er dort ermordet. Seine Mutter, Ayelet Samerano, gibt ihm und all den Opfern eine Stimme. Sie kämpft unermüdlich dafür, dass die Welt nicht wegsieht.
Das ZDF hat Ayelet Samerano begleitet – in Israel sowie hier in Berlin. Im Deutschen Bundestag traf sie Bundestagspräsidentin Julia Klöckner im Rahmen einer Ausstellung zum Gedenken an den 7. Oktober. Ich danke @juliakloeckner dafür, dass sie sich die Zeit für die Begegnung genommen hat. Meine Hochachtung gilt Ayelet Samerano, die den Mut und die Kraft hat, die Erinnerung an ihren Yonatan – stellvertretend für alle Opfer – am Leben zu halten.
Am dritten Jahrestag des 7.10. Ayelet Samerano und Michel Illouz zu begegnen, hat mich tief bewegt. Ihre Söhne Yonatan und Guy hatten ihr ganzes Leben noch vor sich. Bevor die Hamas sie ermordete.
Es ist kaum zu ertragen, aus erster Hand zu hören, wie Eltern das Kostbarste verlieren, was sie im Leben haben. Besonders wenn man selbst Vater ist. Denn Yonatans Leichnam wurde von einem UNRWA-Mitarbeiter nach Gaza verschleppt. Finanziert auch mit deutschem Steuergeld.
Wir dürfen nicht länger die Augen davor verschließen, wohin unser Geld fließt. Das schulden wir den beiden Eltern, die seit drei Jahren um die Welt reisen und Rechenschaft einfordern. Möge das Andenken an Guy und Yonatan ein Segen sein.
Drei Jahre nach dem 7.10. leuchtet das Brandenburger Tor in den Farben Israels. Ich danke Bürgermeister @kaiwegner dafür von Herzen. Es ist eine wichtige Geste an alle Juden, die jeden Tag auf Berlins Straßen ihre Identität verstecken müssen.
Den Israel-Hassern ist es nicht gelungen, einen Keil zwischen uns zu treiben. Wir wissen genau, wer in diesen drei Jahren an unserer Seite stand. Denn wahre Freundschaft zeigt sich erst in schweren Zeiten. Toda raba.
Gemeinsam mit Innenminister Dobrindt haben wir heute auf dem Bebelplatz den Opfern des 7. Oktobers gedacht. Die Hamas hat das Schlachten an diesem Tag präzise geplant. Ihr war es egal, ob die Opfer links oder rechts, religiös oder säkular, jüdisch oder israelisch waren. Egal ob ein neun Monate altes Baby oder eine 80 Jahre alte Holocaust-Überlebende.
Diese Dschihadisten, die uns hassen, hassen auch Europa. Denn sie hassen, wofür wir stehen: Demokratie, Freiheit, Individualismus. Wir Israelis sind nur die Ersten in der Schusslinie. Europa muss handeln, bevor es weitere Opfer gibt. Es braucht jetzt eine Brandmauer gegen Antisemitismus die nach allen Seiten steht. Das schulden wir den Ermordeten. Möge ihr Andenken ein Segen sein.
Heute vor drei Jahren, um 6:29 Uhr, begann das Massaker.
Jeder Israeli weiß noch, wo er in diesem Moment war. Jede Familie bei uns kennt jemanden, der an diesem Tag ermordet, verletzt oder verschleppt wurde. Heute trauert ein ganzes Land.
Es war die Hamas, die am 7. Oktober 2023 einen Genozid an Israelis begangen hat. Von langer Hand geplant und eiskalt ausgeführt. Wer das verdreht, verhöhnt die Toten.
Wir haben daraus gelernt – wir schauen nicht mehr weg. Denn kritisiert zu werden ist besser, als später bemitleidet zu werden. Israel braucht kein Mitleid, sondern Freunde, die fest an seiner Seite stehen.



























