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@berlingross.bsky.social Jüdin, desintegriert, atheistisch, links, frauenbewegt, Lehrerin i.R., Physik, Mathematik

Frankfurt am Main
Joined January 2013
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Replying to @rubenmcloop
Ich habe sie als Jüdin erlebt, bis 1968 in Polen, ab 1968 in BRD! Und deswegen war Brandts Kniefall so wichtig! Gerade an diesem Ort, dem Denkmal der Aufständischen des warschauer Ghetto v 1943. Brandt hat sich vor Juden verneigt, das hat den polnischen Antisemiten nicht gepasst!
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Heinrich Heine: „Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.“ Das Zwischenspiel: Am 9. November 1938 brannten in Deutschland Synagogen. Jetzt wird die faschistische AfD immer stärker. Es liegt an uns, die zu verhindern!
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Jeden Tag ein #JulianTuwim Gedicht, Tag 1727. Heute aus Jarmark rymów, Jahrmarkt der Reime, das Gedicht Lorelei von 1936. Kann man immer wieder lesen! Passt auch immer!
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Heinrich Heine: „Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.“ Das Zwischenspiel: Am 9. November 1938 brannten in Deutschland Synagogen. Jetzt wird die faschistische AfD immer stärker. Es liegt an uns, die zu verhindern!
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Jeden Tag ein #JulianTuwim Gedicht, Tag 1724. Heute aus Juwenilia 1 das Gedicht Z Goethego (próba tłumaczenia), Vom Goethe (ein Übersetzungsversuch), von 1911. Ich hänge auch das Originalgedicht von Goethe, man kann dann sehen, was passiert bei einer Zurückübersetzung!
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„Ich habe mich nicht wehren können,als der Präsident des riesengroßen Landes den Krieg begann,und ich habe mich nicht wehren können,als das riesengroße Land beschloss,dass ich es bin,der diesen Krieg führen muss. Ich wurde nicht gefragt.” @stillbauer in FR fr.de/kultur/timesmager/krie…
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Wir sehen hier Bilder, die es eigentlich noch gar nicht geben dürfte. Das sind Aufnahmen der russischen Staatsagentur TASS, die gestern veröffentlicht wurden. Sie zeigen Menschen aus dem russisch besetzten Oleschky, umgeben von bewaffneten russischen Soldaten, auf militärischen Fahrzeugen. Was wir NICHT sehen: Aufnahmen des amerikanischen Fernsehsenders Newsmax, der die Exklusivrechte zur Dokumentation der humanitären Operation erhalten hat. Was schließen wir daraus? Schauen wir genauer hin. Die Frau mit der weißen Strickmütze und der bordeauxroten Jacke sehen wir sowohl auf dem TASS-Foto als auch im Video. Das Foto trägt die TASS-Bildnummer 100160778. Aufgenommen am 27. Oktober. Veröffentlicht am 29. Oktober um 11:17 Uhr. ☝️ Nur: Am 27. Oktober begann erst die Waffenruhe. Die Zufahrten nach Oleschky sollten entmint werden. Die international begleitete Evakuierung war für den 30. Oktober vorgesehen. Und nun präsentiert uns TASS eine ältere Dame auf einem russischen Militärbuggy, aufgenommen drei Tage vorher. In der englischen Bildbeschreibung wird sie sogar als Evakuierte bezeichnet. Hoppla. Denn die Vereinbarung, die Melania Trump am 23. Oktober so stolz verkündete, sah vor, dass ukrainische und russische Vertreter die humanitäre Operation begleiten. Newsmax sollte sie als angeblich neutraler Beobachter unabhängig dokumentieren. Vor allem aber sollten die Menschen selbst entscheiden können, ob sie in ukrainisch kontrolliertes Gebiet oder nach Russland evakuiert werden wollten. Am 29. Oktober meldete das ukrainische Zentrum für strategische Kommunikation allerdings bereits Hinweise darauf, dass Russland Menschen aus Oleschky ohne die vereinbarte internationale Kontrolle abtransportiere. Der ukrainische Ombudsmann konnte diese Meldungen zunächst nicht bestätigen. Und nun haben wir diese Bilder. Wohin wurde die Frau gebracht? Hat sie selbst entschieden, wohin sie wollte? Waren ukrainische Vertreter anwesend? Wo waren die amerikanischen Beobachter? Die Bilder beweisen keine Verschleppung. Aber sie dokumentieren einen Transport, der offenbar bereits vor dem vereinbarten Evakuierungstermin stattfand. Und ausgerechnet die russische Staatspropaganda liefert uns die Bilder dazu. Melania Trump hatte die Sicherheit der Menschen und eine unabhängige Dokumentation versprochen. Dann sollte sie jetzt erklären, wer am 27. Oktober auf diesem Militärfahrzeug saß, wohin die Menschen gebracht wurden und wer darüber gewacht hat, dass sie tatsächlich eine freie Wahl hatten. Denn die internationale Öffentlichkeit hat Anspruch auf mehr als ein paar hübsche Pressemitteilungen über die humanitären Großtaten des Kremls und einen Putin, der sich vor Kameras setzt und behauptet, er sei mit der First Lady der Retter dieser Menschen, weil die Ukraine die Straßen vermint haben soll, die er persönlich erst zu Straßen des Todes gemacht hat. Und vor allem haben die Menschen von Oleschky nach der Überflutung durch die russische Sprengung des Kachowka-Staudamms, nach monatelangem Elend mit nichts als Gras auf dem Teller, ohne Strom und sauberes Wasser, ein Recht darauf, jetzt nicht auch noch als Statisten in Putins nächster Propagandavorstellung missbraucht zu werden.
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„Und was waren das eigentlich für Menschen,die solche Herrscher in ihren Ländern duldeten,statt sie davonzujagen? Vielleicht waren es Menschen,die Kaninchen mochten und sich über die Zuneigung einer Katze freuten und nur nicht wussten,…“ @stillbauer in FR fr.de/kultur/timesmager/krie…
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Jeden Tag ein #JulianTuwim Gedicht, Tag 1715. Heute weiter aus Juwenilia 1 das Gedicht A gdy umrę…, Und wenn ich sterbe…, von 1912.
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