Code is on its way (or already there) of becoming a commodity. The sooner we accept that, the better.
coding with ai is incredibly boring, change my mind
developers are problem solvers, there is no fun or gratification in writing prompts for a machine to do the work
coding exercises the brain, and when the novelty wears off from having ai generate features quickly... are we just glorified copywriters with tech knowledge?
IE000VAHT5T0
Ein globaler Marktkapitalisierunsgewichteter ETF macht nichts anderes, als das globale Marktportfolio nachzubauen, welches wir aus dem klassischen CAPM kennen und für das der Markt aufgrund des verbleibenden, nicht diversifzierbaren Marktrisikos eine Prämie verlangt. (Wem selbst das zu viel „Klumpenrisiko“ ist, der kann über Equal-Weight als Beimischung nachdenken, oder gleich über Small Cap Value; dann ist man weniger Momentum-Short. „Klumpen“ gab und gibt es aber immer, das ist kein Fehler des Index, sondern das Ergebnis des Marktpreises).
Das alles könnte man sich selbstverständlich auch mit sehr vielen Einzelaktien (+ 100) selbst zusammenbauen, das ist tatsächlich kein Hexenwerk. Es ist nur eben unnötig, fehleranfällig, immer noch weniger diversifiziert (Tracking-Error) und teuer. Zusätzlich kämen bei Eigenbau noch Transaktionskosten, Quellensteuer und das laufende Rebalancing hinzu. Früher hat man also entweder nur die wichtigsten Aktien aus seinem Heimatland gekauft und war damit sehr von einem Land abhängig, oder man ging in teure, meist mindesten halb-aktive Fonds, die aufgrund teurer Gebühren massiv Rendite verschenkten.
ETFs sind die lange überfällige Demokratisierung von Geldanlage. Und natürlich gehören in einem UCITS-ETF die Aktien dem Anleger. Wer ETFs kauft, besitzt Aktien. Du bist wirtschaftlich Eigentümer der dahinterliegenden Aktien. Du bist nur kein direkter Aktionär der Einzelunternehmen.
Das liegt daran, dass das keinen Sinn ergibt. Der beste Indikator für den Kurs morgen ist der Kurs heute. Market Timing ohne Informationen funktioniert im Gros nicht.
Antizyklisch investieren und auf Chancen warten ist nicht sehr beliebt. Man bekommt oft viel Spott wenn man offen darüber spricht. Mir ist das egal. Weil ich komme damit gut klar. Ich freue mich für jeden der mit Highflyern Geld macht. Meine Strategie ist es langfristig zu denken und eben in Unternehmen zu investieren die gerade keiner haben will. Beispiele meiner letzten völlig unemotionalen Käufe.
Ich habe am 26. Mai General Mills gekauft. Gab Spott, bin immer noch ehe glücklich damit.
Ich habe mein Saveback und Round-Up in Nike laufen lassen. (Krümel Beträge aber egal). Hat sich bisher ausgezahlt.
Ich habe VICI nachgekauft. Erster Kauf 2022, jetzt nochmal mehr aufgestockt.
MAIN ebenfalls via Sparplan und Round-Up + Saveback. Auch hier natürlich keine riesen Summen.
Größere Summen gingen in Mutares, Old Republic International, China Shenhua Energy.
Stück für Stück baue ich das Depot weiter auf. Und laut @parqetapp
habe ich YTD einen IZF von 26,13% und TTWROR von 22,09%. Ich denke das ist in Ordnung. 😊
Was für ein Schwachsinn.
Große Werte künstlich zu verkleinern wäre genau das gegenteilige von dem was man möchte - eine Entscheidung gegen den Markt.
Replying to @TobiasBruewer @_donalphonso
Die Streuung in ETFs ist eine Mär. Die ETFs gewichten teure Aktien in ihrem Portfolio stärker als billige, somit sind teure Unternehmen in den ETFs sehr stark vertreten - ist schließlich die Funktion von ETFs.
Und Gebühren fallen in den ETFs natürlich auch an.
#Schulzzug
Konrad retweeted
I am very happy to announce that today marks @LuzRaposa's first day as a part of @HLTVorg.
Sam's contributions to the space have not gone unnoticed and we are excited to see what more he can accomplish with our support.
Aside from stats development, he is joining to fill the gap left by @Tgwri1s as the 3rd member of the Top20/MVP team alongside @StrikerHLTVorg and @NER0cs.
Welcome!
bild.de/politik/inland/hoert…
Liebe Gen Z,
ich sage es jetzt als Boomer:
Hört auf zu plärren.
Nicht, weil ihr keine Probleme habt. Natürlich habt ihr welche. Marode Schulen, hohe Mieten, Krieg in Europa, eine unsichere Rente, steigende Lebenshaltungskosten und ein Arbeitsmarkt, der durch KI gerade wahrscheinlich stärker verändert wird als durch alles, was wir in den vergangenen Jahrzehnten erlebt haben. Das sind reale Themen. Die BILD-Autorin Lisa Windolph nennt genau diese Sorgen und sagt übrigens ausdrücklich, dass Gewalt, Plünderungen oder Angriffe auf Polizisten durch nichts zu rechtfertigen wären.
Aber daraus folgt noch nicht, dass eure Generation als erste in der Menschheitsgeschichte einen besonders schweren Rucksack tragen müsste.
Jede Generation bekommt einen.
Unsere Eltern hatten Krieg und Nachkrieg.
Andere hatten Ölkrisen, Kalten Krieg, Massenarbeitslosigkeit oder die Angst vor einem Atomkrieg.
Wir hatten unsere Probleme.
Ihr habt eure.
Willkommen im Leben.
Bei uns hieß die psychologische Betreuung allerdings häufig noch:
„Stell dich nicht so an.“
Und wer besonders viel Pech hatte, bekam die pädagogische Vertiefung mit Kochlöffel oder Gürtel.
Das war nicht besser. Vieles davon war schlicht beschissen.
Aber vielleicht erklärt es, warum manche von uns etwas irritiert reagieren, wenn heute bereits die Existenz von Schwierigkeiten als außergewöhnliches Generationenschicksal verkauft wird.
Beim Klima sollten wir ebenfalls zwei Dinge auseinanderhalten. Der menschengemachte Klimawandel ist real und gehört zu den großen langfristigen Herausforderungen. Aber daraus folgt nicht, dass eure persönliche Zukunft bereits abgesagt wurde.
Die Welt geht nicht morgen unter.
Ihr habt Zukunft.
Und deshalb würde ich mir wünschen, dass ihr mindestens genauso viel darüber redet, was ihr mit dieser Zukunft anfangen wollt, wie darüber, wogegen ihr demonstrieren möchtet.
Denn während ihr über Klimaschutz, Wehrpflicht, Mieten und soziale Gerechtigkeit diskutiert, rollt gerade etwas auf euch zu, das euren Alltag sehr unmittelbar verändern dürfte:
KI.
Das ist eure industrielle Revolution.
Berufe werden verschwinden.
Andere werden entstehen.
Arbeit wird automatisiert.
Ein einzelner Mensch wird Leistungen erbringen können, für die heute vielleicht fünf oder zehn Menschen notwendig sind.
Und diejenigen, die lernen, diese Werkzeuge zu beherrschen, werden einen gewaltigen Vorsprung haben.
Vielleicht wäre das deshalb eine ziemlich interessante Zukunftsfrage:
Wie werden wir die Generation, die KI besser nutzt als jede Generation vor uns?
Nicht nur:
Wer bezahlt uns mehr?
Wer baut uns Wohnungen?
Wer garantiert unsere Rente?
Wer schützt uns vor allen Risiken?
Sondern:
Was können wir selbst aufbauen?
Dasselbe gilt für Wohneigentum.
Ja, Wohnungen sind vielerorts absurd teuer geworden. Gerade in Großstädten ist Eigentum für junge Normalverdiener erheblich schwieriger zu erreichen als in manchen früheren Phasen. Das kann man nicht mit „arbeitet halt mehr“ wegwischen.
Aber daraus folgt auch nicht:
Dann kann ich ohnehin nichts tun.
Vielleicht beginnt man kleiner.
Vielleicht wohnt man nicht mitten in der teuersten Großstadt.
Vielleicht kauft man später.
Vielleicht mit Partner.
Vielleicht renovierungsbedürftig.
Vielleicht baut man Eigenkapital auf.
Vielleicht gründet man etwas.
Vielleicht qualifiziert man sich weiter.
Vielleicht funktioniert manches davon nicht.
Aber der entscheidende Unterschied ist die Haltung:
Was kann ich beeinflussen?
Ich bin mit 18 ausgezogen. Billigste Kaschemme, Zwei-Zimmer-Wohnung mit einem Kumpel, 120 Mark Miete. Kein Instagram-Wohnzimmer. Kein Interior Design. Vermutlich Möbel, bei denen heute der Sperrmüll sagen würde: „Nee, lass mal.“
Aber es war unsere Wohnung.
Und von diesem Moment an war ziemlich klar:
Jetzt kümmern wir uns selbst.
Das ist keine Aufforderung, die Vergangenheit zu romantisieren. Ich möchte weder den Kochlöffel zurück noch die Pädagogik der siebziger Jahre.
Aber ein bisschen von diesem:
„Dann muss ich eben sehen, wie ich das hinkriege“
würde auch 2026 nicht schaden.
Und bei der Rente habt gerade ihr etwas, das viele heutige Rentner nicht mehr besitzen:
Zeit.
Wer heute jung ist, kann sich jahrzehntelang darauf einstellen, dass die gesetzliche Rente wahrscheinlich nicht alles leisten wird, was frühere Generationen erwartet haben. Sparen, investieren, Qualifikation, Eigentum, Unternehmertum – darüber sollte man mindestens genauso laut sprechen wie darüber, was der Staat irgendwann auszahlen soll.
Denn draußen gibt es genug Menschen, die heute mit 1.500 Euro Rente auskommen müssen und keine 40 Jahre mehr haben, ihre Strategie zu ändern.
Also demonstriert.
Das ist euer Recht.
Fordert bessere Schulen.
Fordert bezahlbaren Wohnraum.
Diskutiert Klima, Rente und Wehrpflicht.
Die Initiative „Gen Z regelt“ fordert genau diese Dinge und hat sich ausdrücklich zu friedlichem Protest bekannt.
Aber irgendwann kommt nach dem Protest die entscheidende Frage:
Wofür seid ihr?
Was wollt ihr bauen?
Was wollt ihr erfinden?
Welche Unternehmen wollt ihr gründen?
Welche Technologien wollt ihr beherrschen?
Welche Berufe wollt ihr neu schaffen?
Wie soll das Land aussehen, wenn ihr es einmal führt?
Denn Transparente produzieren keine Wohnungen.
Sprechchöre bauen keine Schulen.
Empörung finanziert keine Renten.
Und ein Hashtag steigert keine Produktivität.
Eine Generation wird nicht dadurch groß, dass sie besonders überzeugend aufzählt, wovor sie Angst hat.
Sondern dadurch, dass sie irgendwann sagt:
Okay. Das sind unsere Probleme. Jetzt kümmern wir uns darum.
Gen Z, ihr seid jung.
Ihr habt Zeit.
Ihr habt Technik, von der wir nicht einmal geträumt haben.
Ihr habt Zugang zum Wissen der Welt in eurer Hosentasche.
Und mit KI bekommt ihr gerade eines der mächtigsten Werkzeuge in die Hand, das Menschen jemals gebaut haben.
Also hört ruhig weiter auf diejenigen, die euch erklären, warum alles furchtbar ist.
Aber vielleicht hört ihr irgendwann auf zu fragen:
„Was habt ihr uns hinterlassen?“
und fangt an zu fragen:
„Was hinterlassen wir eigentlich denen nach uns?“
Denn irgendwann seid ihr die Boomer.
Und glaubt mir:
Das geht erschreckend schnell.
Weil viele Linke gerne die Vorteile, nicht aber die Konsequenzen ihrer moralischen Haltungen haben wollen.
Bin ich der einzige, der seinen Claude-Plan irgendwie nicht mehr aufbraucht? Also nichtmal an das 5 hour Limit stoße ich an.
Für mich einer der unlustigsten Boomer-Accounts.
Ein Integrationstest in einem Deutschland unter meiner Herrschaft sähe folgendermaßen aus: Dem Prüfling wird ein Teller dampfender Grünkohl vorgesetzt. Dazu karamellisierte Kartoffeln, eine Pinkel, eine Kohlwurst, eine ordentliche Scheibe Kasseler. Ein wenig Senf. Besteck.
Bewertet werden Gesichtsausdruck, Hingabe und die erkennbare Begeisterung, mit der der Prüfling sich der Mahlzeit widmet. Ausschlaggebend: Stellt sich in seinem Gesicht jener unverwechselbare Ausdruck kulinarischer Verzückung ein, jenes innere Leuchten, ein gewisser Glow, der nur durch Grünkohl hervorgerufen werden kann?
Falls ja: unverzügliche Ausstellung des deutschen Passes sowie Einladung zur nächsten Kohlfahrt. Teilnahme selbstverständlich verpflichtend.
Falls nein: sofortige Remigration.




























