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#autorenleben #nanowrimo2020 #wasserundgeist she/her Meine Entscheidung steht fest: Ich schreibe jetzt selbst den Roman, den ich schon immer lesen wollte! :-)

Stuttgart, Germany
Joined January 2016
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Tja, du solltest vorsichtiger mit dem sein, was du dir wünschst. 😁 Hier, nur für dich! 😈
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This is a welcoming account. 🏳️‍🌈
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Weiblich war der Buckelwal Doch letztlich ist es auch egal Ob du Männlein oder Fräulein bist Wenn an dir erst die Möwe frisst Aus "Sandbankgedanken" von Heinrich Ahab.
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Happy Pride Month!
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Zwischen Roggenfeld und Hecken Führt ein schmaler Gang; Süßes, seliges Verstecken Einen Sommer lang. Wenn wir uns von ferne sehen, Zögert sie den Schritt, Rupft ein Hälmchen sich im Gehen, Nimmt ein Blättchen mit. Hat mit Ähren sich das Mieder Unschuldig geschmückt, Sich den Hut verlegen nieder In die Stirn gerückt. Finster kommt sie langsam näher, Färbt sich rot wie Mohn; Doch ich bin ein feiner Späher, Kenn die Schelmin schon. Noch ein Blick in Weg und Weite, Ruhig liegt die Welt, Und es hat an ihre Seite Mich der Sturm gesellt. Zwischen Roggenfeld und Hecken Führt ein schmaler Gang; Süßes, seliges Verstecken Einen Sommer lang. Detlev von Liliencron
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What did I just see?
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Die Tochter erzählt „…und in der Pause heute hab ich einen ADHS-Hubschrauber vorbeifliegen sehen…“ und ich denke ab da nur noch an einen hektischen kleinen Heli, der Zickzack fliegt: „..Retten, retten, oh, eine Blumenwiese -ach nee, retten…was für eine schöne Kuh! Retten…“
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„𝐃𝐢𝐞 𝐓𝐨𝐝𝐞𝐬𝐟𝐚𝐡𝐫𝐭 𝐯𝐨𝐧 𝐋𝐞𝐢𝐩𝐳𝐢𝐠 – 𝐮𝐧𝐝 𝐰𝐢𝐞𝐝𝐞𝐫 𝐞𝐧𝐭𝐥𝐚𝐫𝐯𝐞𝐧 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐦𝐚𝐧𝐜𝐡𝐞 𝐬𝐜𝐡𝐧𝐞𝐥𝐥𝐞𝐫, 𝐚𝐥𝐬 𝐦𝐚𝐧 „𝐌𝐢𝐭𝐠𝐞𝐟ü𝐡𝐥“ 𝐛𝐮𝐜𝐡𝐬𝐭𝐚𝐛𝐢𝐞𝐫𝐞𝐧 𝐤𝐚𝐧𝐧 Gestern starben in Leipzig zwei Menschen. Andere kämpfen um ihr Leben. Familien wurden in Sekundenbruchteilen zerstört. Das Mindeste, was man in so einem Moment erwarten dürfte, wäre Anteilnahme. Stille. Respekt. Doch kaum war die Meldung draußen, zeigte ein bestimmtes Milieu wieder einmal, wie tief es moralisch gesunken ist. Noch bevor überhaupt klar war, was passiert ist, schossen die üblichen Reflexe aus den Kommentarspalten wie Giftpfeile: „𝑀𝑒𝑟𝑘𝑒𝑙𝑠 𝐽𝑢𝑛𝑔𝑠.“ „𝐷𝑖𝑒 𝑅𝑒𝑔𝑖𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔 ℎ𝑎𝑡 𝐵𝑙𝑢𝑡 𝑎𝑛 𝑑𝑒𝑛 𝐻ä𝑛𝑑𝑒𝑛.“ „𝐵𝑒𝑠𝑡𝑖𝑚𝑚𝑡 𝑤𝑖𝑒𝑑𝑒𝑟 𝑒𝑖𝑛 𝑑𝑒𝑢𝑡𝑠𝑐ℎ𝑒𝑟 𝑀𝑜ℎ𝑎𝑚𝑚𝑒𝑑.“ Es war, als hätte jemand einen Schalter umgelegt. Kein Innehalten. Kein Mitgefühl. Nur der sofortige Griff in die immer gleiche Schublade voller Ressentiments. Und als die Behörden dann erste Fakten veröffentlichten – 𝐞𝐢𝐧 𝟑𝟑-𝐣ä𝐡𝐫𝐢𝐠𝐞𝐫 𝐃𝐞𝐮𝐭𝐬𝐜𝐡𝐞𝐫, geboren in Deutschland, mit deutschen Eltern – wurde es nicht etwa leiser. Nein. Es wurde grotesk. Plötzlich wurde nach Abstammungsnachweisen gefragt, als stünde man vor einer ideologischen Reinheitsprüfung aus finsteren Zeiten. Großeltern? Urgroßeltern? Eingebürgert? Irgendwas muss doch „nicht stimmen“. 𝐃𝐢𝐞 𝐑𝐞𝐚𝐥𝐢𝐭ä𝐭 𝐩𝐚𝐬𝐬𝐭𝐞 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐢𝐧𝐬 𝐖𝐞𝐥𝐭𝐛𝐢𝐥𝐝 – 𝐚𝐥𝐬𝐨 𝐦𝐮𝐬𝐬𝐭𝐞 𝐝𝐢𝐞 𝐑𝐞𝐚𝐥𝐢𝐭ä𝐭 𝐟𝐚𝐥𝐬𝐜𝐡 𝐬𝐞𝐢𝐧. Wer diesen Irrsinn kritisierte, bekam sofort die ganze Palette an Beschimpfungen ab, wie ich z.b. von dem hier zitierten 𝐇𝐞𝐫𝐫𝐧 𝐇𝐞𝐝𝐫𝐢𝐜𝐡. Von primitiven Beleidigungen, wie „𝐥𝐢𝐧𝐤𝐬𝐠𝐫ü𝐧 𝐯𝐞𝐫𝐬𝐢𝐟𝐟𝐭𝐞𝐬 𝐕𝐨𝐥𝐥𝐚𝐫𝐬𝐜𝐡𝐥𝐨𝐜𝐡“ bis zu Gewaltfantasien war alles dabei. Öffentlich. Selbstbewusst. Als wäre Menschenverachtung ein Hobby. Und genau das ist der Punkt: 𝐍𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐝𝐢𝐞 𝐇𝐞𝐫𝐤𝐮𝐧𝐟𝐭 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐬 𝐓ä𝐭𝐞𝐫𝐬 𝐢𝐬𝐭 𝐝𝐚𝐬 𝐏𝐫𝐨𝐛𝐥𝐞𝐦. Sondern die geistige Verfassung jener, die jede Tragödie missbrauchen, um ihre eigene Verbitterung zu rechtfertigen. Diese Leute drohen, beleidigen, posaunen ihre Wut heraus – und am Ende passiert nichts. Ich bin immer noch hier. Ich schreibe immer noch. Ich widerspreche immer noch. 𝐔𝐧𝐝 𝐠𝐞𝐧𝐚𝐮 𝐝𝐚𝐬 𝐛𝐫𝐢𝐧𝐠𝐭 𝐬𝐢𝐞 𝐳𝐮𝐫 𝐖𝐞𝐢ß𝐠𝐥𝐮𝐭. Denn während die Mehrheit der Gesellschaft gelernt hat, zu denken, zu fühlen, zu reflektieren, hängen einige in einer ideologischen Endlosschleife fest. Sie verwechseln Lautstärke mit Wahrheit und Aggression mit Argumenten. Vielleicht liegt es daran, dass man mit einer 𝐩𝐞𝐫𝐦𝐚𝐧𝐞𝐧𝐭 𝐞𝐫𝐡𝐨𝐛𝐞𝐧𝐞𝐧 𝐫𝐞𝐜𝐡𝐭𝐞𝐧 𝐇𝐚𝐧𝐝 schlecht nach Erkenntnis greifen kann. Vielleicht liegt es daran, dass man mit Scheuklappen keine Fakten sieht. Vielleicht liegt es daran, dass man in seinem eigenen Echo so laut schreit, dass man die Realität nicht mehr hört. Was auch immer es ist: Es entlarvt sich jedes Mal aufs Neue. Und jedes Mal ein Stück deutlicher…“ Harald Ecker via Facebook
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Wenn ich an Demenz erkranke, möchte ich, dass meine Familie diese Wunschliste dort an die Wand hängt, wo ich wohne. Ich möchte, dass sie sich an diese Dinge erinnern. Jedes Mal, wenn du den Raum betrittst, kündige dich an. „Hallo… – hier ist ........ ...“ Frage NIEMALS: 1\
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„Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte Überlebende, wenn ich heute durch das Tor von Buchenwald gehe, dann tue ich das nicht als öffentliche Person, sondern als Enkel eines Überlebenden. Ich gehe den Weg, den mein Großvater, Hermann Kerkeling, ab dem 2. Juli 1942 gehen musste. Er war kein Mann der großen Worte, aber ein Mann der Tat. Ein Zimmermann aus Recklinghausen, der zupacken konnte, der Strukturen schuf, der mit seinen Händen arbeitete. Er war ein Mensch, der schlichtweg nicht bereit war, wegzusehen, als die Dunkelheit über Deutschland hereinbrach. Doch am 2. Juli 1942 wurde er zur Nummer 6177. Ein sogenannter „politischer Häftling“. In den Augen des faschistischen Apparats war er ein „Hochverräter“. Hier wurde er gefoltert, gedemütigt und wurde Zeuge unzähliger Morde. Dass er diesen Wahnsinn überlebt hat, ist ein Wunder. Für mich steht sein „Hochverrat“ heute als das höchste Zeugnis von Treue zur Menschlichkeit. Mein Opa Hermann hatte unmittelbar nach der Machtergreifung im Jahre 1933 Flugblätter gegen Hitler verteilt. Er hat nicht geschossen, er hat nicht sabotiert – er hat lediglich die Wahrheit geschrieben, gedruckt und verteilt. Das kostete ihn zwölf Jahre seines Lebens. Zwölf Jahre! Denken Sie kurz darüber nach: Was haben Sie in den letzten zwölf Jahren getan? Sie haben Kinder großgezogen, Karrieren verfolgt, geliebt, gelebt. Hermann saß in Haft, zunächst in der sogenannten „Hölle von Recklinghausen“, in diversen Zuchthäusern und schließlich hier, auf dem Ettersberg. Mein Großvater musste hier in der Effektenkammer seine Zwangsarbeit verrichten. Im Maschinenraum der Entmenschlichung. Er musste den Raub an seinen Mitmenschen verwalten. Uhr, Ehering, Brille, Brosche, Gebiss – alles wurde registriert, als handele es sich um bloße Lagerware. Hier liegt eine der bittersten historischen Lehren: Die Barbarei beginnt nicht mit dem ersten Schuss; sie beginnt dort, wo Menschen nur noch Nummern in einer Statistik sind, wo das Mitgefühl der Buchhaltung weicht und das Gewissen der sinnentleerten Gehorsamspflicht. Als mein Großvater hier heute vor 81 Jahren, 1945, befreit wurde, war er 44 Jahre alt. Körperlich ein gebrochener Mann, geplagt von Krankheiten, die ihn nie wieder verlassen sollten; von einer tiefen Müdigkeit, die keine Nachtruhe der Welt heilen konnte. Eine echte Wiedergutmachung hat er nie erhalten; man hat ihn nach dem Krieg mit ein paar Mark abgespeist. Und das Bitterste: Die Aufhebung seines Unrechtsurteils wegen „Hochverrats“ hat es zu seinen Lebzeiten nie gegeben. In den Augen der Bürokratie blieb der Verfolgte ein Vorbestrafter. Aber das Schwerste für uns als Familie war sein bleiernes Schweigen. Dieses dröhnende Schweigen war wie eine Mauer aus Glas, die seine Seele umgab. Wir – seine Familie – konnten ihn sehen, aber wir konnten ihn nur selten erreichen. Vielleicht wollte er uns schützen? Er wollte nicht, dass die grausame Kälte und der blinde Hass dieses Ortes in unsere warme Wohnstube in Recklinghausen kriecht. Viele der Überlebenden der Nazi-Diktatur haben für sich den Weg des Schweigens gewählt. Das mag uns Erben eine Ahnung vom Horror des Durchlebten geben. Es war und ist unbeschreiblich und unsagbar. Wir, die Bürger der Bundesrepublik Deutschland, tragen keine Schuld an den Taten von damals. Aber wir tragen die Verantwortung für die Konsequenzen dieser Taten im Hier und Jetzt. So etwas wie eine „Gnade der späten Geburt“ gibt es nicht, es gibt nur die Pflicht der späten Erkenntnis. Wer heute behauptet, die Geschichte des Faschismus in Deutschland sei ein abgeschlossenes Kapitel, der hat nicht verstanden, dass die bösen Geister von damals nicht in den Ruinen von Buchenwald geblieben sind. Sie warten darauf, in verunglimpfender Sprache, bösartiger Hetze, im dumpfen Ressentiment und in der alltäglichen Gleichgültigkeit wieder geweckt zu werden. Wer….👇
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Replying to @Xirtrex
Mein Vater sagte immer: Man sucht nur hinterm Ofen wenn man sich dort selbst versteckt hätte....
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Ich sitze auf der Terrasse meines Vaters in der Nähe von Split. Vor mir die Adria, dahinter die Inseln, und mittendrin liegt sie: die USS Gerald R. Ford. Der Espresso ist noch heiß, während ich auf das teuerste Kriegsgerät der Menschheitsgeschichte blicke. 13 Milliarden Dollar, drei Fußballfelder lang, 5.000 Soldaten. Ein schwimmender Superlativ, direkt aus dem heißen Krieg gegen den Iran. 277 Tage ist sie bereits unterwegs – USNI News listet Venezuela, das Rote Meer und die Operation „Epic Fury“. Jetzt liegt dieser Koloss direkt in meiner Nachbarschaft. Reparaturbedürftig. Und hier wird es interessant. Das Pentagon sagt: Wäschereibrand, technischer Defekt, kein Kampfschaden. Doch Donald Trump erklärte es vor internationalem Publikum öffentlich anders: Der Iran habe den Träger „aus 17 Richtungen“ getroffen. „We had to run to save our lives – it was all over.” Das Pentagon widersprach dem eigenen Präsidenten umgehend und kategorisch. Entweder log Trump vor Investoren auf dem Future Investment Initiative Forum – oder das Militär deckt einen historischen Treffer auf ihr Prestigeobjekt. Es ist das ultimative Paradoxon: Entweder wurde das technologisch fortschrittlichste Schiff der Welt durch eine brennende Unterhose lahmgelegt oder durch iranische Billig-Drohnen entzaubert. Beides ist eine Katastrophe für das Image der Supermacht. Ich trinke meinen Kaffee. Dahinter liegt das beschädigte Symbol amerikanischer Überlegenheit in einem dalmatinischen Hafen und wartet auf Reparatur. Während AFP, Reuters und Xinhua ihre Profifotografen schicken, um Brandspuren an der Hülle zu finden, beobachte ich die Demontage eines Weltreichs einfach vom Frühstückstisch aus. Manchmal reicht das.
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#Energiewende … ich war mal so frei und habe ein Paar wunderbare Poster ausgesucht und ein kleines Gedicht daraus gemacht… Wollen wir mal sehen, ob bei Blauzis mit Humor genau so schlecht bestellt ist, wie mit der Geschicht, Mathe etc.? Ton an 🔊
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Some biologists have discovered this strange tree in New Zealand. According to experts, it is heading to Isengard to destroy Saruman.
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"Die wollen den Spitzensteuersatz erhöhen." "Mir wurscht, ich trag nur Baumwollschlüppis."
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Mahna Mahna #TheMuppets
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Moments when content creator Dilnoza Abdusalimova successfully performed what was considered impossible anime poses.
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Masterpiece
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Can we get 5000 people to reply "I stand with Ukraine 🇺🇦"? Yes or No?
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👶👧Als 740 Kinder dem Meer überlassen wurden und die Welt „Nein“ sagte, sagte ein Mann „Ja“. Es war das Jahr 1942. Im Arabischen Meer trieb ein Schiff wie ein schwimmender Sarg. An Bord waren 740 polnische Kinder – Waisen, Überlebende sowjetischer Arbeitslager, in denen ihre Eltern an Hunger, Krankheiten und Erschöpfung gestorben waren. Sie waren durch den Iran geflohen, doch das Schlimmste stand ihnen noch bevor: Niemand wollte sie. Hafen um Hafen an der indischen Küste verschloss das Britische Empire – die größte Macht jener Zeit – seine Tore. „Nicht unsere Verantwortung. Segelt fort.“ Die Lebensmittel wurden knapp. Die Medikamente waren aufgebraucht. Selbst die Hoffnung war gefährlich geworden. Die zwölfjährige Maria hielt die Hand ihres sechsjährigen Bruders. Sie hatte ihrer sterbenden Mutter versprochen, ihn zu beschützen. Doch wie beschützt man jemanden, wenn die ganze Welt beschließt, dass er es nicht verdient zu leben? Dann erreichte die Nachricht den kleinen Palast von Navanagar in Gujarat. Der Herrscher war Jam Sahib Digvijay Singhji – ein unbedeutender Prinz in einem britisch dominierten Reich, ohne Armee, ohne wirkliche Kontrolle über die Häfen und ohne jegliche Verpflichtung zum Handeln. Seine Berater sagten ihm: – „Siebenhundertvierzig Kinder sind auf See gefangen, nachdem die Briten sich geweigert haben, sie aufzunehmen.“ Er fragte ruhig: – „Wie viele Kinder?“ – „Siebenhundertvierzig, Eure Hoheit.“ Es herrschte kurz Stille. Dann sagte er: – „Die Briten mögen meine Häfen kontrollieren. Aber sie kontrollieren nicht mein Gewissen. Diese Kinder werden in Navanagar anlegen.“ Sie warnten ihn: – „Wenn Ihr Euch den Briten widersetzt …“ – „Dann werde ich mich ihnen entgegenstellen.“ Und er sandte die Botschaft, die 740 Leben rettete: „Ihr seid hier willkommen.“ Im August 1942 lief das Schiff unter der erbarmungslosen Sommersonne in den Hafen ein. Die Kinder kamen wie Schatten von Bord – zu schwach zum Weinen, vom Leid gezeichnet, nichts mehr zu erwarten. Der Maharadscha erwartete sie am Kai. In Weiß gekleidet kniete er vor ihnen nieder und sprach durch Dolmetscher Worte, die sie seit dem Tod ihrer Eltern nicht mehr gehört hatten: – „Ihr seid keine Waisen mehr. Ihr seid jetzt meine Kinder. Ich bin euer Bapu – euer Vater.“ Und er baute kein Flüchtlingslager. Er baute ein Zuhause. In Balachadi schuf er ein kleines Polen auf indischem Boden: polnische Lehrer, Essen, das Erinnerungen weckte, Kinderlieder, Klassenzimmer, Gärten und einen Weihnachtsbaum unter dem tropischen Himmel. – „Das Leid versucht, euch auszulöschen“, sagte er zu ihnen. „Aber eure Sprache, eure Kultur, eure Traditionen sind heilig. Hier werden sie weiterleben.“ Vier Jahre lang, während die Welt im Krieg brannte, lebten diese Kinder nicht als Flüchtlinge – sondern als Familie. Er besuchte sie, erinnerte sich an ihre Namen, feierte ihre Geburtstage und tröstete jene, die um ihre Eltern trauerten, die nie zurückkehren würden. Er bezahlte Ärzte, Lehrer, Kleidung und Essen aus seinem eigenen Vermögen. Als der Krieg endete und es Zeit zum Aufbruch war, weinten viele. Balachadi war das einzige wahre Zuhause, das sie je gekannt hatten. Heute sind diese Kinder Ärzte, Lehrer, Eltern und Großeltern geworden. In Polen tragen Plätze und Schulen den Namen Jam Sahib Digvijay Singhji. Er wurde mit den höchsten Auszeichnungen des Landes geehrt. Doch sein wahres Denkmal ist nicht aus Stein. Es sind 740 Leben. Und sie erzählen ihren Enkeln noch immer die Geschichte eines indischen Königs, der, als sich die ganze Welt verschloss, auf das Leid blickte und sagte: „Sie sind jetzt meine Kinder.“ #Faschismus tötet Thx @MrPitbull07
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🇮🇱 EINE SCHÖNE BOTSCHAFT VON EINEM ISRAELISCHEN PILOTEN AN DIE KINDER Ein Pilot der israelischen Luftwaffe hat eine Botschaft für Kinder aufgezeichnet, die heute Abend vielleicht in geschützten Räumen sitzen. „Ihr seid nicht allein. Wenn ich hoch über euren Häusern fliege, ist meine gesamte Mission, euch zu schützen. Vielleicht seid ihr gerade in einem Schutzraum. Vielleicht ist es ein bisschen beängstigend. Aber es gibt Tausende von uns, die alles tun, was sie können, um euch in Sicherheit zu halten. Wenn ich im Cockpit sitze, denke ich an eure Lächeln, eure Spiele, die Umarmungen, die ihr euren Eltern gebt. Jedes Mal, wenn ihr rechtzeitig in den sicheren Raum geht, seid ihr Teil unseres Teams. Unseres Teams von Helden. Wenn euer Herz schnell schlägt, atmet tief durch. Nehmt die Hand eures Bruders oder eurer Schwester. Hört ein Lied, das ihr liebt. Und denkt an mich, wie ich über euch fliege und den Himmel wie einen unsichtbaren Schild um euch herum bewache.“ Er schließt mit: „Ihr seid nicht allein. Ihr seid geliebt. Ihr seid geschützt. Und ich bin für euch da, auch wenn ihr mich nicht seht.“
🇮🇱 A BEAUTIFUL MESSAGE FROM AN ISRAELI PILOT TO THE CHILDREN An Israeli Air Force pilot recorded a message for children who may be sitting in protected rooms tonight. “You’re not alone. When I fly high above your homes, my entire mission is to protect you. Maybe you’re in a shelter right now. Maybe it’s a little scary. But there are thousands of us doing everything we can to keep you safe. When I’m in the cockpit, I think about your smiles, your games, the hugs you give your parents. Every time you go into the safe room on time, you’re part of our team. Our team of heroes. If your heart is beating fast, take a deep breath. Hold your brother or sister’s hand. Listen to a song you love. And think of me flying above you, guarding the sky like an invisible shield surrounding you.” He ends with: “You are not alone. You are loved. You are protected. And I am here for you, even when you can’t see me.”
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