Peter Rásonyi retweeted
This is an extraordinary story of extortion and hypocrisy.
The U.S. Ambassador to Greece Kimberly Guilfoyle — a close Trump ally and former fiancée of Donald Trump Jr. — admitted that the United States helped bring down governments that stood in its way.
During a private dinner in Athens, while discussing the collapse of Romania’s government, Guilfoyle said: “We can do this to any country we want. We can do it here too.”
The Greek energy minister pushed back, saying the United States cannot simply replace a government elected by the people.
Guilfoyle insisted that they have already done this in Romania.
On March 31, Guilfoyle met privately in Bucharest with senior Romanian Social Democratic officials. The discussion included the Vertical Gas Corridor and energy cooperation.
Weeks later, the Social Democrats joined the pro-russian AUR party in a no-confidence vote that brought down Prime Minister Ilie Bolojan’s government. Bolojan had resisted a proposed arrangement involving expensive U.S. gas imports.
So, according to Guilfoyle, Trump administration engineered the collapse of Romania’s government in a clear extortion attempt. And to do so, they have collaborated with a far left party - the communists as MAGA calls them.
Anyone who still has any illusion that MAGA is a “conservative movement” needs a serious reality check.
Peter Rásonyi retweeted
Russia has changed its tactics for attacking Kyiv and Kyiv region.
Previously, the enemy would build up a swarm of drones for a massive attack, usually at night, once every few days.
Now the attacks are continuous. Russia launches 1-2 jet-powered drones at a time without pause. These drones are difficult to shoot down, and air raid alerts in Kyiv and the region have been sounding almost nonstop for several days.
This is paralyzing life in a city where millions of people live. The relentless danger and inability to plan anything are causing enormous exhaustion. How can anyone adapt to the constant threat of death, especially with small children?
This is not a "new normal." These are war crimes and terror against civilians. Russia must be stopped and punished.
Peter Rásonyi retweeted
We can try to say we are „not at war“ but Russia still conducts a shadow war against us. For the German government attributing the attempted Leipzig terror attack to Russia was a big step, but it needs much harsher consequences now to send a message of deterrence. @MaxFosterCNN
Peter Rásonyi retweeted
Das war wieder einmal absehbar: Die mit großen Worten angekündigten Maßnahmen, mit denen der Terrorstaat Russland "bezahlen" soll, bleiben weit hinter dem Erforderlichen zurück. Klasse, dass es nun doch möglich ist das Generalkonsulat zu schließen und den Vertrag zum Russischen Haus zu kündigen. Aber das ist alles erwartbar und müsste doch längst state of the art sein. Da ist nichts dabei, was wirklich verstärkt Druck auf Russland ausübt. Es ist diese Inkonsequenz deutscher Handlungen, die Russland einlädt, immer weiter zu eskalieren und gesamteuropäische Abschreckung schwächt. Von einer selbsternannten Führungsnation erwarte ich Courage & Entschlossenheit und nicht Selbstabschreckung & Beschwichtigung. Russland lacht doch, wenn jetzt der Botschafter einbestellt wird. Stattdessen hätte man jetzt z.B. endlich Taurus ausbilden und dann liefern müssen.
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CIA-Chef Ratcliffe in Moskau: Warnung an Putin und was kann Europa?
Die NATO flog in den letzten Tagen ein großes Militärmanöver, das viele überraschte. Es gab dazu keine große Ankündigung. Es gab keine Dramatisierung. Stattdessen teilte die NATO nur kurz, professionell und kühl mit: Standard. Normal. Routine. Doch das Paket dieser Übung war alles andere als normale Routine. Es war ein hochkomplexes Luft‑Boden‑Manöver direkt neben der russischen Exklave Kaliningrad. Mit militärischen Fähigkeiten, die man nur zeigt, wenn man der randeren Seite etwas sagen will.
Über Nordpolen drehten technologisch fortgeschrittene NATO‑Flugzeuge Stadionrunden direkt neben der Grenze zu Kaliningrad. Präzise. Eng. Immer wieder. Sichtbar für jede russische Luftverteidigung. Sichtbar für jeden Analysten in russischen Streitkräften und Geheimdiensten. Mit eingeschalteten Transpondern sichtbar für die ganze Welt. Diese Flüge waren nicht nur eine Übung. Das war eine unmissverständliche Botschaft.
Im Zentrum des Geschehens stand das neue amerikanische Flugzeug EA‑37B Compass Call. Eine technologisch hochgerüstete Plattform für elektronischen Kampf. Damit kann man Kommunikation unmöglich machen. Damit kann man Radare blenden. Damit kann man Steuerungssysteme für Luftverteidigungsysteme und Raketen ausschalten. Mit der Compass Call zeigt die NATO, was sie in Kaliningrad könnte, wenn sie müsste.
Begleitet wurde diese Plattform von Seefernaufkärern, auch aus Deutschland, und von Flugzeugen zur Luftraumüberwachung. Dazu kamen Systeme für Aufklärung und fliegende „Datenstaubsauger“, die alles erfassen, was funkt und sendet. Kampfjets sicherten die High-Tech-Flugzeuge ab und fliegende Tanker sorgten für die nötige Ausdauer. Polnische Bodentruppen waren in das Manöver eingebunden. Das war eine Luft‑Boden‑Integration, wie sie in einem echten Konflikt nötig wäre.
Warum dieses Manöver? Warum diese Fähigkeiten? Warum diese Sichtbarkeit?
Eine vor Kurzem öffentlich gewordene nachrichtendienstliche Einschätzung aus den USA beschreibt die Lage nüchtern. Russland testet Verwundbarkeiten und Reaktionen. Mit hybriden Operationen, mit Drohnenangriffen und auch mit Eskalationsoptionen im Baltikum. Die analytischen Einschätzung warnt vor begrenzten, aber strategisch bedeutsamen Angriffsszenarien gegen baltische Staaten. Es ist nicht die einzige Analyse der letzten Monate, die in diese Richtung zeigt. Die NATO‑Übung war die Antwort darauf. Es handelt sich um Abschreckung im klassischen Sinn. Man zeigt Stärke, bevor man sie braucht. Man demonstriert Fähigkeiten, bevor man sie einsetzen muss.
Und dann landet fast gleichzeitig dazu eine C‑17 Militärmaschine der US Air Force in Moskau. An Bord: CIA‑Direktor John Ratcliffe. Vier Stunden im Kreml. Keine Fotos. Keine Statements. Keine Protokolle. Nur die Flugroute verrät die Bedeutung.
Dieser Besuch erinnert an einen anderen Moment im Herbst 2022. CIA‑Direktor William Burns reist nach Moskau. Heimlich. Dringend. Er überbringt damals eine klare Warnung: Wenn Russland taktische Nuklearwaffen in der Ukraine einsetzt, wird es schwerwiegende Konsequenzen geben. Die Botschaft war hart und unmissverständlich. Und sie wirkte. Die Abschreckung funktionierte.
Der aktuelle Besuch knüpft daran an. Er zeigt, dass die USA weiterhin bereit sind, Botschaften persönlich zu überbringen. Er zeigt, dass Washington noch da ist. Mit Fähigkeiten, die Europa noch nicht hat. Mit Autorität, die Europa noch nicht besitzt.
Denn eine Ambivalenz bleibt und muss uns dringend zu denken geben. Die USA demonstrieren gerade in Europa Stärke und sagen doch seit Monaten gleichzeitig, dass sie sich mit militärischen Fähigkeiten aus Europa zurückziehen. Was Trump will, ist weniger Präsenz und weniger Engagement, daraus folgen künftig weniger Garantien. Dass das höhere Risiken für die europäische Sicherheit bedeutet, ist offensichtlich.
Das führt zu einer logischen Frage. Wer in Europa hätte die Chuzpe, die Kaltschnäuzigkeit, die Erfahrung, um dem Kreml eine harte und unmissverständliche Botschaft zu überbringen? Wer könnte mit der gleichen Autorität auftreten wie Burns 2022 oder Ratcliffe heute? Wer könnte mit der gleichen militärischen Glaubwürdigkeit unterfüttern, was politisch gesagt wird?
Europa hat diese Fähigkeiten nicht. Noch nicht.
Denn die Botschaft über Kaliningrad wurde nicht nur diplomatisch überbracht. Sie wurde technisch überbracht. Durch eine fliegende Plattform, die Macht ausstrahlt. Durch Satelliten, Flugzeuge, Hochtechnologien, Abstandswaffen und Datenanalysen, die von der anderen Seite respektiert und vielleicht sogar gefürchtet werden.
Europa braucht genau diese Werkzeuge. Und zwar schnell und vorrangig. Eine europäische Plattform für elektronischen Kampf. Abstandswaffen mit Reichweite und Präzision. Satellitenbasierte Aufklärung, die unabhängig macht. Echte Europäische Abschreckung, die nicht mehr aus Washington kommt.
Dorthin muss das Geld für Verteidigung mit Priorität und in hoher Geschwindigkeit, auch aus dem deutschen Verteidigungshaushalt. Europa braucht militärische Fähigkeiten, die Botschaften tragen. Europa braucht Systeme, die Gegner beeindrucken. Es ist auch Technologieführerschaft, die Konflikte durch die Demonstration von Stärke und Überlegenheit letztlich verhindern kann.
Die NATO‑Übung war überraschend, stark und klar. Das ist gut. Hoffentlich war sie für unsere Gegner abschreckend. Ein Anlass zur Beruhigung ist sie dennoch nicht. Denn Europa muss das, was wir heute sehen, so schnell wie möglich auch ohne die Amerikaner können.
Peter Rásonyi retweeted
Der jüngste Moskau-Besuch von CIA-Chef John Ratcliffe kommt in einer Phase massiv zunehmender russischer Eskalation und hybrider Kriegführung. Bereits in der Vergangenheit führten solche hochrangigen US-Gespräche im Kreml nicht zu einem Einlenken Wladimir Putins, sondern wurden von Russland stets ignoriert, während die Aggression unvermindert fortgesetzt wurde. Russland testet die NATO-Ostflanke gezielt aus, forciert Mobilisierungsmaßnahmen, verübt Anschläge auf Munitionsfabriken in europäischen Ländern und dringt mit Drohnen sowie Raketen in den Luftraum von NATO-Staaten wie Rumänien und Polen ein.
Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass sich Russland längst in einem umfassenden Konflikt mit dem Westen und insbesondere auch mit Deutschland sieht. Der Aggressor bestimmt dabei das Eskalationsniveau, während man sich in Berlin und Europa zu oft in Zurückhaltung übt. Zwar werden mit der Reform der Nachrichtendienste wichtige Schritte eingeleitet, das Gesamttempo bleibt jedoch unzureichend.
Um der russischen Bedrohung wirksam zu begegnen, sind entschiedene Maßnahmen erforderlich: Die Bevölkerung muss ungeschminkt über das Ausmaß der hybriden Angriffe aufgeklärt werden. Gleichzeitig müssen die russische Schattenflotte gestoppt, Einflusszentren wie das Russische Haus geschlossen und die Bewegungsfreiheit russischer Diplomaten eingeschränkt werden. Entscheidend für die europäische Sicherheit bleibt die konsequente militärische Stärkung der Ukraine inklusive der Freigabe von weitreichenden Waffensystemen wie Taurus, um russische Nachschublinien direkt zu schwächen, sowie die klare Perspektive einer Integration der Ukraine in NATO und EU.
deutschlandfunk.de/cdu-polit…
Peter Rásonyi retweeted
Wir müssen den Druck auf Russland erhöhen & nicht romantischen Vorstellungen dieses Terrorstaats nachhängen und auf Pseudo-Verhandlungen hoffen. Das größte Problem für die Ukraine ist die Abwehr ballistischer Raketen. Seit dem Aufruf des NATO-GS im Sommer 2022, haben wir fast nichts getan, um die Produktion von Abfangraketen hochzufahren. Die Ukraine hat leider die schlechteren Unterstützer und Russland nutzt das brutal aus. Es gibt aber Möglichkeiten die Ukraine besser zu unterstützen, auch in der Eigenproduktion des FREYA-Systems oder mit der Lieferung von Taurus. Wir können mit der Ukraine siegen oder verlieren - aber unsere unterlassene Hilfeleistung hat einen hohen Preis. Wir sind mitverantwortlich für Tote in der Ukraine, für Flucht und wir verlieren unsere eigene Glaubwürdigkeit, wenn wir die Ukraine nicht stärker unterstützen.
Peter Rásonyi retweeted
Today, many were shocked by yet another video of the drone “safari” Russians are carrying out against civilians in Kherson. A Russian drone deliberately hunted down a man selling vegetables and detonated right next to him. The Russians even admitted to the crime, showing zero regret and openly boasting about tormenting people. The man was wounded in the blast. Every single day, ordinary people in Kherson face these Russian "safaris."
The world must see this. It must see every piece of evidence that Russia has gone mad and that its soldiers take pleasure in killing and abusing civilians. Without pressure on Russia, the dismantling of its capacity for aggression, and real security guarantees, it is simply impossible to imagine the world being able to coexist with this evil. We must remain resolute in defending life. We must act and support life in ways that force Russia to seriously think about peace rather than expanding the range of its drones.
This is not just about Ukraine. Russia’s campaign against human life must be stopped here in Ukraine before it spreads further. Finland and Kazakhstan, the Baltic states and Poland, the countries of the South Caucasus, Romania, and Moldova—all should work together to ensure real security guarantees and bring Russia’s war to an end. Peace is needed, which requires cooperation among everyone in the world who truly values peace. Thank you to everyone standing with Ukraine!
Peter Rásonyi retweeted
Next week, we will introduce to Parliament a legislative proposal for the comprehensive reform of public media.
Our aim is to ensure balanced and impartial reporting.
"Comment is free, but facts are sacred"
Peter Rásonyi retweeted
💥What we’ve all feared is happening: Hungarian Russia expert András Rácz wrote three days ago about a potential Russia-backed false flag attack in Serbia targeting the gas pipeline to Hungary. The same information had already reached multiple journalists, including myself, weeks earlier, from sources connected to Hungarian government circles.
Now Viktor Orbán has announced that Serbian president Aleksandar Vučić informed him about “explosives of devastating power” found at the gas pipeline connecting the two countries. Orbán and his propaganda machine are already amplifying the news everywhere, with the prime minister convening his security cabinet.
It remains unclear what measures the government might take using this alleged false flag operation as a pretext. But if the second part of the information we received also proves true, Orbán could declare a state of emergency, significantly affecting the election campaign—which he is currently losing—and potentially disrupting the organization of the April 12 election.
The opposition Tisza Party has been widening its lead to 15–20 points, if not more. Orbán accuses them of being "Ukrainian agents" for months. His propaganda would very soon link the Serbian false-flag both to Ukraine and the Tisza Party, I have no doubts about that.
I encourage all foreign reporters covering the Hungarian election to pay close attention and not fall for the government’s propaganda or the narratives pushed by its pundits on the Orbán government payroll, including here on X.
The situation could soon be very serious.
Peter Rásonyi retweeted
In den letzten zwei Jahren habe ich häufig mit deutschen Militärs darüber diskutiert, warum weiterhin Panzer und Schützenpanzer für zig Milliarden Euro beschafft werden, obwohl glasfasergeführte russische Drohnen im Wert von wenigen Tausend Euro jeden Panzer ausschalten können – wie wir es seit geraumer Zeit in der Ukraine beobachten.
➡️Die Antwort mehrerer hochrangiger Offiziere, die hier anonym bleiben sollen: Der Krieg in der Ukraine sei nicht repräsentativ für einen konventionellen Konflikt zwischen Russland und der NATO.
➡️Man arbeite mit der Doktrin der Luftüberlegenheit. Russland hätte demnach nach der Zerstörung seiner militärischen Knotenpunkte kaum eine Chance, Drohnen gegen deutsche Panzer im Baltikum oder anderswo einzusetzen.
➡️Zudem würden zukünftige Fahrzeuge – etwa der Leopard 2A8 und der GTK Boxer – über aktive Selbstschutzsysteme verfügen, vergleichbar mit dem israelischen „Trophy“.
➡️Mein Gegenargument: In einem asymmetrischen Krieg benötigt Russland keine klassischen Militärbasen, um verheerende Drohnenangriffe durchzuführen. Und Systeme wie „Trophy“ sind gegen langsam anfliegende, auf Kopfhöhe operierende, glasfasergeführte Kamikazedrohnen bislang weitgehend wirkungslos.
➡️Umso tragischer erscheint es, dass sich die Fehleinschätzungen westlicher Militärs aktuell etwa im Norden Israels und im Süden des Libanon widerspiegeln.
Hisbollah-Glasfaser-Drohne vs IDF Merkava Hauptkampfpanzer ⤵️
Peter Rásonyi retweeted
Das ist das Hauptproblem in der Debatte: im Grunde wird nur über Einnahmesteigerungen gesprochen. Das ist SPD-Politik seit 2013. Nichts Neues. Nur Ausgabenkürzungen führen zu wirklichen Entlastungen der Bürger. Spielraum gibt es genug.
Replying to @handelsblatt
Das zentrale Problem - Kürzungen öffentlicher Ausgaben außerhalb des Rüstungsbereichs - muss stärker in den Mittelpunkt der Reformdebatte rücken.
Sonst drohen Steuererhöhungen.
Peter Rásonyi retweeted
Stubb: We are in a situation where the Ukrainians are killing over 30,000 Russians per month.
Russians are not able to recruit back. We're getting closer to the moment when there might have to be a general call from the Russian part. 1/
Peter Rásonyi retweeted
‼️Statement on the Orbán Government Accusing Me, an Investigative Journalist, of Espionage‼️
Today, the Hungarian government has filed a complaint against me for espionage. Accusing investigative journalists of espionage is virtually unprecedented in the 21st century for an EU member state. This is typical of Putin’s Russia, Belarus, and similar regimes.
I have spent over a decade documenting how Russian spies and interests have penetrated Hungarian politics, so I am probably the least surprised by this.
Despite growing signs that the Hungarian government acts as a Kremlin ally and copies the Russian model, I still trust that parts of the Hungarian state—and the judiciary—follow the Hungarian constitution, not that of the Russian Federation.
I have never engaged in espionage. I see my work as journalistic counterintelligence—from exposing the hacking of the Hungarian Foreign Ministry by Russian actors to revealing the activities of Hungarian pro-Kremlin propagandists.
Defending myself publicly would be easier if I were not bound by source protection. But that remains my top priority. I cannot reveal who provides me information or what I receive, including from within Hungarian state structures.
If I were not a journalist, I could list many facts proving it is impossible for the Hungarian state to genuinely believe I am spying. Certain meetings, contacts, and information gathering could never have happened otherwise.
This baseless accusation now forces me to share details of a specific investigation, including a conversation with a confidential source that appears to have been wiretapped. Normally, this would appear in a finished article or my upcoming book—not here. (It will appear there as well.)
Since 2023, I have investigated whether the relationship between Péter Szijjártó and Russian officials exceeds legal limits. The published audio, where I’m heard talking to a source, mentions that communication between Szijjártó and Sergey Lavrov is recorded by EU intelligence services. Less attention has gone to my point that this relationship raises strong suspicion of political intelligence activity and influence operations in Russia’s interest.
These are serious claims and hard to prove. As a journalist, I cannot force anyone to speak or hand over documents. That is why gathering this information has taken so long—and why I spoke to that sensitive source (while the conversation was secretly recorded).
Serious claims require serious evidence, and I believe I have gathered some. I have not engaged in espionage.
I have not cooperated with any foreign intelligence service in surveilling Szijjártó. Instead, I tried to verify earlier fragments of information about Szijjártó–Lavrov communication.
I sought to identify the channels and phone numbers used, and whether a secret channel—possibly used by Russian intelligence—exists. In other words, whether Szijjártó uses a hidden device or number unknown even within the Hungarian Foreign Ministry.
This was only one part of my research. The other, more serious topic is this:
Since at least 2016–2017, EU and NATO intelligence services have had indications that large amounts of cash and precious stones may have been transported from Russia on Hungarian government aircraft or private jets used by government figures. Officials from at least six countries made such claims to me.
These signals did not come from monitoring Hungarian targets, but, for example, from intercepting Russian officials discussing or preparing such shipments.
Alongside Szijjártó–Lavrov communication, I examined how baggage screening and handling works on such flights, which officials travel with what luggage, whether more packages arrive from Moscow than depart, and how such shipments could be handled discreetly.
I know how serious this is, and I would not have written even this much—but since I do not know what else may be taken from the edited recording, or what fabricated accusations (like, for example, that I was seeking such details to commit terrorism) may follow, I believe I must share this now.
Why do I investigate all this?
According to many sources familiar with the Hungarian state and counterintelligence, there is no independent body in the Orbán system able to investigate or act if a senior official is suspected of espionage.
Government members direct intelligence services and set expectations. The services lack both tools and authority to investigate a government member.
I knew this would be difficult when I chose to pursue it. But few people in Hungary can or dare to do this, so I felt it was my duty.
We have now reached the point where the Orbán government—of which Szijjártó is still a member—aware of my reporting plans and the risk they pose, has preemptively accused me of espionage.
I am a Hungarian patriot. I serve the public. As an investigative journalist, my job is to hold power accountable. Neither political theater nor legal threats will deter me.
Peter Rásonyi retweeted
Die aktuelle Bedrohungslage für Grönland ist weit mehr als eine bizarre Episode im Stile Donald Trumps. Sie ist ein Warnschuss für uns alle. Wer Trumps Slogan „Make America Great Again“ bislang nur als wirtschaftliche Kampfansage verstanden hat, hat ihn fundamental missverstanden. Trump nimmt diesen Satz wörtlich – auch und gerade territorial. Nach den jüngsten Aktionen der USA gegenüber Venezuela muss jedem klar sein: Es geht dem US-Präsidenten um die physische Vergrößerung des amerikanischen Einflussbereiches, wenn nicht sogar um die Erweiterung des Staatsgebietes. Grönland ist dabei kein Zufallsziel, sondern wegen seiner Lage zur Arktis und den dortigen neuen Handelsrouten von höchster strategischer Relevanz. Trump agiert hier im Geiste einer von ihm selbst so benannten „Donroe-Doktrin“ – einer aggressiven Neuinterpretation der klassischen Monroe-Doktrin.
Wir sind damit Zeugen einer historischen Zäsur: Wir erleben die Rückkehr des klassischen „Raumdenkens“, wie es der Staatsrechtler Carl Schmitt einst in seiner Theorie der „Großraumordnung“ skizziert hat. Das Zeitalter des reinen Völkerrechts, in dem Grenzen unverletzlich schienen, wird abgelöst von einem Zeitalter der imperialen Räume. Die USA definieren unter Trump ihren Raum neu und offensiv, genau wie es Russland mit seinem brutalen Angriffskrieg und China im Indopazifik bereits tun.
Für uns Europäer heißt das: Wir müssen diese neue Realität schonungslos anerkennen. Wenn die Großmächte USA, China und Russland wieder primär in Räumen denken, müssen wir das in gewisser Weise auch tun – nicht um fremde Gebiete zu erobern, sondern um nicht selbst unter die Räder zu kommen. Zbigniew Brzeziński hat Eurasien einst treffend als das „große Schachbrett“ beschrieben. Wenn wir nicht aufpassen, werden wir auf diesem Brett vom Spieler zur Spielfigur degradiert – zum bloßen Spielball im Kampf um Eurasien zwischen Washington, Moskau und Peking. Wir laufen Gefahr, lediglich auf dem Speiseplan der Großmächte zu stehen, statt selbst am Tisch zu sitzen.
Die Antwort auf diese Bedrohung verlangt, die eigene „Raumverteidigung“ zu organisieren – und zwar durch weltweite, belastbare Partnerschaften mit Japan, Taiwan, Australien, Südkorea, Kanada und Südamerika u.a. Wir müssen unseren Raum gemeinsam mit Gleichgesinnten verteidigen, um die liberale Demokratie zu schützen. Dabei geht es explizit nicht darum, imperiale Einflusssphären zu schaffen, sondern unsere Freiheit und unsere Werte zu schützen. Das erfordert zwingend den Aufbau eigener militärischer Fähigkeiten und geoökonomischer Stärke. Wir brauchen eine europäische Unabhängigkeit von den USA und China in den kritischen Bereichen Technologie, Verteidigung und Handel.
Hier zeigt sich jedoch die ganze Tragik der aktuellen deutschen und europäischen Politik: Wenn die EU es nicht einmal schafft, ein Wirtschaftsabkommen wie Mercosur zu verabschieden, brauchen wir über eine militärische Präsenz in Grönland gar nicht erst zu diskutieren. Wer schon bei Handelsverträgen zögert, ist für die harte Machtpolitik, die Trump uns aufzwingt, schlicht zu schwach. Die Zeit läuft uns davon, denn Trump schafft schnell und hart Fakten. Europa muss endlich lernen, seinen Raum selbst zu behaupten, damit wir nicht erleben müssen, daß andere über unsere Köpfe hinweg entscheiden. Das bedeutet, dass wir die Ukraine nicht länger als Außenposten, sondern als integralen Teil unseres eigenen freiheitlich-liberalen Raums begreifen müssen. Wie der Historiker Karl Schlögel treffend feststellte, ist die Ukraine „Europa en miniature“; ihre Städte sind europäische Städte, und ihre Verteidigung ist somit keine Hilfe für Dritte, sondern unsere eigene Verteidigung. Wir können und müssen mehr für die Ukraine tun.
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Read this text from Volodymyr Kukharenko to understand the everyday life of Ukrainian people:
I have not been on vacation for four years. I have had no business trips to establish new connections. Currently, I live and work about 70% of the time without electricity. I had to buy batteries. On average, every two weeks I wake up in the middle of the night to explosions. My children have spent hundreds of days sleeping outside their own beds. Some of my friends have been killed; others are on the front line. Some members of my team joined the army, and one of them was wounded. I’ve seen hundreds of videos and photos of destroyed homes, murdered people, torture and executions, and children’s funerals. I may end up in trenches myself.
Do I want the war to end? Of course I do. Much more than you — believe me. So why don’t I support the “peace plan” Trump is pushing?
Because one does not have to be a genius to understand that this plan would bring only a short pause before a much bigger war. If no one but Ukraine uses force to stop Putin, why would he stop? He will come up with another excuse for why his army must move further. And if he knows that neither the U.S. nor the EU will intervene, what will stop him?
I often hear the argument: “I just want people to stop dying.” I want that too — far more than you —b ecause I am one of those people. But if Ukraine withdraws without a fight from the cities in Donbas that it has fortified for years, why do you think that will save lives? About 300,000 people live there. They will either have to flee or stay and undergo “filtration,” which means many will be tortured and executed. Men will be forcibly drafted into the Russian army. And then that army will march further, forcing Ukrainians to kill Ukrainians. Tell me — how does that save lives?
It also means the Russian army will gain the ability to bomb territories that are currently safe. The war will not end. Ukraine will simply lose its fortress cities without a fight. Those who “just want to go home to their families” and support this idea will eventually find themselves fighting again — this time in even worse conditions.
And who says that if they go home, they won’t be quietly taken in the middle of the night and simply disappear? That would be the most logical thing for Russia to do if it takes over. Genocide is the only way to break a nation’s spirit. In the 1990s, they killed 25% of the Chechen nation. They killed millions of Ukrainians before. They killed in Bucha and Izium in 2022, and in other occupied cities — you can find the photos if you want. Why do you think they won’t repeat it?
There is nothing that would protect us from this scenario. That is why there is absolutely no reason for me to support this plan. We need peace — not the horrors of occupation.
Peter Rásonyi retweeted
"When I hear that Ukraine is supposed to hold elections, I respond that Russia should also commit to holding free and fair elections, which they haven't had for 25 years. We need to shift the focus to where the real problem lies." - Kaja Kallas.
Peter Rásonyi retweeted
Wenn Sie heute nur einen einzigen Text lesen, dann bitte lesen Sie diesen ganzseitigen Gastbeitrag von @StefanKooths in der heutigen FAZ: Der ist so gut argumentiert, gedanklich so dicht und treffend, dass er hoffentlich eine sehr große Leserschaft erreicht. Er zeigt auf, was die schlimmsten Fehler in der (deutschen und europäischen) Wirtschaftspolitik sind, die Gründe für unseren Niedergang.
(Unten hat Prof. Kooths den Link zum frei lesbaren Text in der Zeitung gepostet)
Peter Rásonyi retweeted
Pete Hegseth says he’s going to court-martial me for saying the same exact thing he said 9 years ago. What changed for Pete? Well to start, he spends all day thinking about how he can suck up to Trump. When Trump says jump, he says how high.
Peter Rásonyi retweeted
Grossbritannien bereitet sich auf die Machtübernahme durch die rechtsnationale Partei Reform UK unter einem künftigen Premierminister Nigel Farage vor. Labour und Tories fürchten die Vernichtung. Dass es so weit kommen konnte, ist ihre eigene Schuld. nzz.ch/meinung/die-briten-se…
























