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Ich habe die Geschichte der Familie Beitz, die Hunderte von Juden rettete, geteilt. Ich werde den Palästinensern in Gaza nie verzeihen, dass kein einziger den israelischen Geiseln geholfen hat. Im Gegenteil: Sie haben die Geisel verhöhnt + entflohene zurück zur Hamas gebracht.
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He was 28 when he saw Nazi soldiers dragging children out of an orphanage. That day, he knew he could no longer stand by and watch.
On August 7, 1942, in the town of Boryslaw, in Nazi-occupied Poland, a young German manager named Berthold Beitz witnessed a scene that would change his life forever.
The SS were clearing out a Jewish orphanage, forcing terrified young children onto trucks heading toward extermination camps. Beitz was not a politician, a soldier, or a member of an underground resistance movement.
He was simply a commercial director for the Carpathians Oil Company, tasked with keeping local oil fields running for the war effort. Yet, seeing that moment of cruelty made it impossible for him to stay silent.
He went home that evening to his wife, Else, and their young daughter, deeply shaken by what he had seen.
"We cannot just sit here and watch this happen," he told his wife as they spoke about the roundups. "If we have the power to stop even a small part of it, we have a duty to act."
Because oil was essential to the military, people working in the industry received temporary protection from deportation. Beitz realized he could use his position to save lives.
He began issuing official work permits and forging documents for people who had no technical background at all. A local tailor became a specialized oil technician on paper.
A barber was listed as a vital machine operator. A scholar was registered as a crucial field assistant. By signing these documents, Beitz turned men and women condemned to death into essential workers for the German war effort.
His actions did not end at his desk. When deportation trains arrived at the station, Beitz walked directly onto the platforms alongside SS officers.
He pointed into overcrowded cattle cars, picked out specific individuals, and declared that they were indispensable to the oil refineries. On many occasions, his bold approach worked, and people were pulled off the trains moments before departure.
At the same time, Else Beitz turned their house into a secret sanctuary. She hid Jewish children and families in their attic, cellar, and quiet back rooms while Gestapo patrols searched the neighborhood.
Both Berthold and Else knew that a single thorough inspection would mean death for their entire family, but they chose to keep helping anyway.
In 1943, the Gestapo discovered forged documents bearing Beitz's signature and brought him in for interrogation.
Despite intense pressure and direct threats, he managed to avoid arrest because the German military desperately needed his skills to keep the oil fields running.
As soon as he was released, he went right back to saving lives.
By the end of World War II, Berthold and Else Beitz had directly saved about eight hundred men, women, and children. Over the decades, those survivors rebuilt their lives, had children, and welcomed grandchildren.
Today, thousands of people exist because one couple refused to look away.
After the war, Beitz became one of Germany's most prominent industrial leaders. Yet, he rarely bragged about his wartime actions. When asked why he risked everything for strangers, he kept his answer simple:
"It was not heroism. I was simply a human being watching what was happening, and I could not turn away."
Yad Vashem later recognized both Berthold and Else Beitz as Righteous Among the Nations. Berthold passed away on July 30, 2013, just days before his one hundredth birthday.
Most people like to believe they would stand up against injustice if they lived through a dark period of history.
Yet millions of ordinary people in the 1940s chose comfort and safety over doing what was right.
Eight hundred people survived because a young couple decided that humanity mattered more than fear.
Today, those eight hundred lives have bloomed into thousands of children, grandchildren, and great-grandchildren.
Love and courage truly carry a ripple effect that outlasts the darkest moments of human history ♥️♥️
Eine Technosinfonie mit der @JBigband und Bergson Phil' im @FestspielhausBB. Was sagt Sladek, Gründer und Bandleader?
"Was man nun erleben werde, sei sehr intensiv. [...] Danach solle es einem wie nach der Besteigung des Mount Everest gehen..."
Überwältigungsästhetik. Mega.
Das ist das #NieWiederIstJetzt Deutschland.
Man möchte vor Scham im Boden versinken.
Morgen tritt Prof. Dr. Halis Aydemir bei der Mevlid-Feier in der #DITIB-Zentralmoschee in Köln auf. Aydemir ist ein bekannter Theologieprofessor in der Türkei, Mitglied des Hohen Rates für Religionsangelegenheiten der türkischen Religionsbehörde #Diyanet und regelmäßig Gast im türkischen Fernsehen.
Doch wen lässt die DITIB da für eine große Saalveranstaltung aus der Türkei einfliegen? Aydemir macht keinen Hehl daraus, wofür er steht. Wer seinen Accounts mit mehr als 800.000 Followern auf Instagram, Facebook und X folgt, bekommt einen deutlichen Eindruck von seinem Antisemitismus und seinem Hass auf Israel.
Im Oktober 2024 teilte er eine Videoanimation über Yahya Sinwar, den Chef der Terrororganisation #Hamas und Drahtzieher des Massakers vom 7. Oktober, versehen mit den Worten "Ich bin Yahya Sinwar!".
Das Video inszeniert Sinwar als Helden und Märtyrer. In der Ich-Form schildert er darin seinen 'heldenhaften' letzten Kampf (eigene Übersetzung aus dem Türkischen):
"Ich bin Yahya Sinwar, ich erzähle euch die Einzelheiten meines letzten Kampfes.
An jenem Morgen zog ich meine Weste an und nahm meine Waffe. Ich steckte meine Gebetskette in die Tasche, überprüfte meine Waffe und legte meine Kufiya an.
In den Straßen von Tel al-Sultan in Rafah rückte ich mit zwei Kameraden vor. Wir zogen durch die Straßen des Viertels und suchten nach israelischen Besatzungssoldaten. Wir fanden unser Ziel: eine Gruppe Soldaten.
Sie waren uns zahlenmäßig überlegen, aber das war eine goldene Gelegenheit. Wir lieferten uns ein Gefecht mit ihnen. Meine Kameraden kämpften heldenhaft. Wir töteten einige von ihnen. Meine Hand wurde schwer verletzt, deshalb musste ich mich von meinen Kameraden trennen.
Ich ging in ein Haus im Viertel, nahm einen Holzstock, um mich darauf zu stützen, und stieg in den zweiten Stock hinauf. Ich ließ mich in einen Sessel fallen.
Ich sah mich um und fand einen dünnen Draht. Ich band meine abgerissene Hand ab und hoffte, dass es die Blutung stoppen würde. Ich hörte, wie sich die Soldaten dem Haus näherten, deshalb warf ich zwei Granaten aus dem Fenster auf sie.
Ich dachte, sie würden das Haus stürmen, doch stattdessen schickten sie eine Drohne, um mich zu verfolgen. Ich schleuderte den Stock auf die Drohne, und sie entfernte sich. Die Kufiya verbarg meine Identität vor ihnen.
Als sie sich vergewissert hatten, dass ich verwundet war, wartete ich darauf, dass sie selbst kommen. Aber sie wagten es nicht. Stattdessen feuerten sie eine Granate aus ihren Panzern ab, die auf unserem Boden stehen. Und so erlangte ich das Martyrium, nach dem ich mich so lange gesehnt hatte."
Was sagt es über die DITIB in Deutschland aus, dass sie einen so prominenten Diyanet-Funktionär einfliegen lässt und ihm in ihrer Zentrale eine Bühne bietet? Einem Mann, der öffentlich seine Sympathie für eine Terrororganisation zur Schau stellt und einen Terrorführer und den Hauptverantwortlichen des 7. Oktobers als Held feiert?
#LetzteSpurBerlin, eine Serie, die ich gerne mag, vor allem wg Jürgen Vogel. Ich kann nicht aufhören zu lachen. Tote = Transfrau. Im Komissariat arbeitet eine Transfrau. Die Tochter hilft einem arabischen Pflegehelfer, der unter Berliner Mietwucher leidet. Unsere Vielfalt.
Heute morgen SWR Kultur. Reporter ist empört. DOBRINDT HAT DIE SPRACHTESTS ALS VORAUSSETZUNG FÜR EINBÜRGERUNG VERSCHÄRFT.
Beim Sprachniveau A2, das Voraussetzung für Einbürgerung ist, müssen Lese-/Schreib-/Hörkompetenz vorhanden sein. Muttersprache = C2. Fachmann: ist okay!
Steve Witkoff sagt, Putin sei ein Menschenfreund.
Trump will einen Deal.
Beide wohnen im 7.-9. Höllenkreis.
Die Stimmen gegen RRG in Berlin beziehen sich auf @dielinkeberlin. Die ist unterwandert von Antisemiten, Islamisten und Clan-Kriminellen. Sie hat nichts mit der Linken von z.B. @bodoramelow oder @lisapaus zu tun. Man kann diese Koalition nicht mit Paus + Ramelow rechtfertigen.
Korrektur:
Natürlich war Petra Pau @PetraPauMaHe gemeint.
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Der belgische Philosoph @mboudry über die Eskalation in Frankreich:
Wir alle werden bald wissen, wie es sich anfühlt, Jude zu sein. In Frankreich wissen die Menschen es bereits.
Es wird unsere gerechte Strafe dafür sein, dass wir die Juden im Stich gelassen, ihre Warnungen ignoriert, uns gegen sie gewandt haben und sogar Seite an Seite mit ihren Unterdrückern marschiert sind.
Drei Jahre lang habt ihr nützlichen Idioten palästinensische Flaggen zur Schau gestellt, Kufiyas getragen, „From the River to the Sea“ gebrüllt und als Belohnung für das Massaker der Hamas vom 7. Oktober einen fiktiven palästinensischen Staat anerkannt (du bist gemeint, Emmanuel Macron).
Ihr habt den einzigen jüdischen Staat der Welt boykottiert, das Recht des jüdischen Volkes auf Selbstbestimmung (auch bekannt als „Zionismus“) verteufelt und die Blutlüge vom „Völkermord in Gaza“ verbreitet.
Habt ihr wirklich geglaubt, dass das Krokodil irgendwann satt sein würde, wenn ihr es nur mit genügend jüdischem Fleisch füttert? Alles, was ihr getan habt, ist, das Monster zu ermutigen und seinen Appetit noch weiter anzuregen.
Ihr habt euch also Sorgen über „Kolonisierung“ gemacht? Seht euch um. Das Einzige, was hier kolonisiert wird, sind unsere eigenen westlichen Städte.
Die palästinensische Flagge ist zu einem Siegesbanner geworden, das inmitten der Ruinen geplünderter und verwüsteter historischer Gebäude stolz geschwenkt wird – ein Symbol des Hasses auf unsere Zivilisation und alles, wofür sie steht.
Es hört niemals bei den Juden auf.
Diese Zukunft steht 🇩🇪 bevor. Das verdanken wir Linken, die die Mär der Fachkräfte durch illeg. Migration verbreiten. Die zeitgleich die Verschuldung voran treiben. 1/2
Die Unruhen in Frankreich sind kein Zufall – die Integration ist gescheitert | FAZ share.google/Hixynj4P8iL8gYr…
Das sind sie, diese liebenswürdigen Araber, die sich Palästinenser nennen. Natürlich darf man auf keinen Fall sagen, dass sie Ärger bereiten, wo sie sind. Denn dann ist man Rassist.
Undank am Hermannplatz
„Ich bin Palästinenser. Fuck Deutschland. Fuck Israel.“
Berlin-Neukölln, 16.10.
Dieses Land gab ihm Schutz, Sicherheit, Freiheit und eine Zukunft. Er antwortet mit Hass, in die Kamera gebrüllt.
Wer Deutschland so verachtet, sollte nicht bleiben wollen und nicht bleiben dürfen.
#Hermannplatz #Neukölln #Berlin
Credit: @AhmadMansour__
Eine Ergänzung. Auch @SawsanChebli zählt zu den "dankbaren" Arabern, die sich Palästinenser nennen. Geboren als zwölftes von dreizehn Kindern palästinensischer Eltern, großgezogen mit dt Steuergeld [die Eltern arbeiteten nie], gepampert von der SPD. Dt Staatsbürgerin, hasst 🇩🇪.
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ℹ️ Sicherheitspolitik: Wofür die Berliner Die Linke steht
Videos mit Auszügen aus der Erklärung der Berliner Die Linke wurden ja nun ausreichend geteilt.
Vielleicht ist es sinnvoll, doch nochmal einige der Fragmente zusammenzufassen.
▶️ Bei der Pressekonferenz zu den Sondierungsgesprächen am 17.10.2026 sagte Eralp, sie würden die Kooperationsvereinbarung der Bildungsverwaltung mit der Bundeswehr beenden.
Das bedeutet, man will keine Jugendoffiziere mehr an den Schulen zulassen.
Es wird so getan, als würden die Jugendoffiziere dort rekrutieren. Das tun sie nicht nur nicht, es ist sogar verboten.
Die eigens ausgebildeten Jugendoffiziere halten Vorträge und Podiumsdiskussionen über deutsche Sicherheits- und Verteidigungspolitik, internationale Konflikte und bieten Fortbildungen für Lehrkräfte. Es ist vollkommen selbstverständlich, dass die Jugendoffiziere dabei die offizielle Sicherheitspolitik der Bundesrepublik vertreten.
Stattdessen (!) sagte Eralp, man stärke die „Demokratiebildung“ an den Schulen.
Das entspricht dem bundesweiten Standpunkt der die Linke, die offenbar vertritt, dass Sicherheit und Verteidigung kein Teil dieser Demokratie seien.
Das ist auch deshalb fast witzig, dass der beliebteste Politiker nach wie vor der Verteidigungsminister Pistorius ist, dessen SPD auf Bundesebene die Berliner SPD dazu mahnt, keine Koalition einzugehen.
▶️ In der gleichen Pressekonferenz sagte Eralp, man werde das Wahlrecht für Menschen in Berlin unabhängig von ihrem „Pass“ nach fünf Jahren Aufenthalt zulassen.
Ob damit auch Menschen ohne Aufenthaltstitel gemeint sind, kann man nur erahnen.
Das ist exakt die Klientel, aus dem Die Linke sich weitere Stimmen erhofft. Vermutlich zu Recht.
Sie will also das Gesetz in die Richtung ändern, die ihr für die nächsten Wahlen mehr Stimmen einbringt.
▶️ Das Wahlprogramm, das im April 2026 beschlossen wurde, sieht vor, das Vermummungs- und „Schutzwaffen“-Verbot auf Demonstrationen zu streichen. (S. 294)
▶️ Weiterhin müsste das Verbot bestimmter Sprachen auf solchen Demonstrationen verhindert werden, also beispielsweise auch das Skandieren von arabischsprachigen Parolen über den Lautsprecher. (S. 294)
▶️ Die Linke will den Verfassungsschutz in Berlin abschaffen.
„Die Linke ist deshalb dafür, den Berliner Verfassungsschutz als Geheimdienst aufzulösen und eine alternative, selbstständige Institution außerhalb der Senatsverwaltung für Inneres zu schaffen.“ (S. 295)
Weitere Absichtserklärungen aus dem Wahlprogramm habe ich bereits erklärt, weshalb ich sie hier nur kopiere:
+ Die Linke will die „diskriminierende Praxis abschaffen“, dass verdachtsunabhängige Kontrollen überproportional häufig „Menschen mit vermuteter Migrationsgeschichte“ betreffen. Unabhängig davon, dass dieser Personenkreis ja überproportional häufig straffällig wird.
+ Sie will Datenbanken, insbesondere der Polizei, „diskriminierungskritisch überprüfen und diskriminierende Praktiken und Strukturen beenden“.
+ Sie will die „Aufrüstung“ der Polizei stoppen und die Mittel „umverteilen“.
+ Die Linke will prüfen, wie sie „den Personalbestand bei der Polizei auf das Niveau anderer Stadtstaaten, zuzüglich hauptstadtbedingter Mehrbedarfe gemäß dem Hauptstadtfinanzierungsvertrag, anpassen“ kann. Offenbar unabhängig vom tatsächlichen Bedarf.
+ Die Linke will „zusätzliche Polizeieinheiten, wie etwa die Brennpunkt- und Präsenzeinheit“ abbauen und „freiwerdende Mittel in die soziale Infrastruktur investieren“.
+ Überwachungsbefugnisse der Polizei und des Verfassungsschutzes sollen beschränkt werden, neue Befugnisse (Stichwort Umbau zum Geheimdienst des Bundesverfassungsschutzes) nicht mittragen.
▶️ Kommt die Koalition zustande, stellt diese vier Stimmen im Bundesrat.
Der Zugang zu geheimhaltungswürdigem Material ist – ebenso wie bei der AfD – Einzelfall-abhängig.
Es gibt – ebenso wie bei Sachsen-Anhalt – bereits erste Stimmen, die fordern, Berlin vom Informationsfluss nachrichtendienstlicher Informationen abzuschneiden.
⏸️ Ich weise darauf hin, dass nichts von alledem irgendetwas mit Wohnungsenteignungen zu tun hat. Das Thema ist ein kommunales und mir, wie den meisten anderen Deutschen sicher, ziemlich egal.
Dabei sollte man aber bedenken, dass Berlin mit 66 Milliarden verschuldet ist. Die Enteignung wird mit 16 Milliarden kalkuliert.
Berlin kann sich das also nicht leisten, weshalb andere Länder über den Finanzausgleich dafür aufkommen würden.
Grüne Moral.
Zeitspiegel: Anne Spiegel von den Grünen
Vom Ahrtal-Desaster über Beziehungen zum hochdotierten Luxusjob
Die Flutkatastrophe im Ahrtal im Juli 2021 forderte 135 Menschenleben in Rheinland-Pfalz und legte gravierende Defizite in der Krisenkommunikation und Verantwortungswahrnehmung offen. Anne Spiegel, damals Umweltministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes sowie zuvor Familienministerin, stand im Zentrum der Kritik. Interne SMS vom Morgen des 15. Juli 2021 dokumentieren, dass die Sorge um das eigene Image und ein passendes „Wording“ im Vordergrund stand: „Das Blame Game könnte sofort losgehen, wir brauchen ein Wording, dass wir rechtzeitig gewarnt haben, wir alle Daten immer transparent gemacht haben, ich im Kabinett gewarnt habe.“ Ihr damaliger Pressesprecher notierte, „Anne braucht eine glaubwürdige Rolle“.
Gleichzeitig hatte das Ministerium die Lage unterschätzt. Eine Pressemitteilung sprach fälschlich davon, dass kein Extremhochwasser drohe, obwohl intern bereits von einem Extremereignis die Rede war. Eine rechtzeitige, wirksame Warnung unterblieb. Spiegel selbst war in der Katastrophennacht nur eingeschränkt erreichbar; was sie genau tat, blieb unklar. Zehn Tage nach der Flut trat sie einen vierwöchigen Familienurlaub in Südfrankreich an. Später behauptete sie fälschlich, währenddessen an Kabinettssitzungen teilgenommen zu haben.
Als Bundesfamilienministerin im Kabinett Scholz (ab Dezember 2021) geriet sie im Frühjahr 2022 erneut unter Druck. Sie trat am 11. April 2022 zurück und begründete dies mit „politischem Druck“, um Schaden vom Amt abzuwenden – ohne klare Übernahme persönlicher Verantwortung in der ersten Erklärung.
Nach dem Rücktritt stand ihr nach dem Bundesministergesetz ein Übergangsgeld von rund 75.600 bis 75.667 Euro zu (entspricht etwa 4,5 Monatsgehältern). Der Bund der Steuerzahler bezeichnete diese Regelung als „total überdimensioniert“. Zusätzlich bestanden Ansprüche aus der früheren Landesministertätigkeit.
Im November 2025 wurde Spiegel von der Regionsversammlung Hannover zur Sozialdezernentin gewählt (49 von 77 Stimmen, unterstützt von SPD, Grünen und Teilen der CDU). Sie tritt das Amt im Mai 2026 für acht Jahre an, mit einer Besoldung der Gruppe B 7 (rund 11.649 Euro monatlich) und Verantwortung für ein Budget von mehr als zwei Milliarden Euro sowie knapp 1.000 Mitarbeitende bei 1,2 Millionen Einwohnern. Die Auswahl erfolgte unter 46 Bewerbern auf Vorschlag aus dem grün-roten Umfeld. Proteste begleiteten die Nominierung, unter anderem mit 135 Kreuzen und Grablichtern als Erinnerung an die Ahrtal-Opfer.
Die Abfolge – unzureichendes Krisenmanagement und Imagefokussierung während einer Jahrhundertkatastrophe, falsche Angaben zum Urlaub, kurzes Ministeramt mit Übergangsgeld und anschließendes hochdotiertes Comeback in einer anderen Gebietskörperschaft – wirft grundlegende Fragen der politischen Verantwortungskultur auf.
Öffentliche Ämter mit erheblicher Vergütung und Versorgungsansprüchen erfordern nachweisbare Leistung und klare Rechenschaft, nicht primär parteipolitische Netzwerke. Die Kritik an Spiegels Bilanz ist keine Frage der Parteizugehörigkeit, sondern eine an der Verbindlichkeit von Amtsverantwortung gegenüber den Bürgern, die die Kosten tragen.




















