Pinned Tweet
Der Übergang von "Herzlich willkommen in Europa" zu "Bitte tut uns nichts. Ihr dürft auch gratis Bahn fahren und wir feiern eure Feste" war jetzt nicht so schleichend wie angenommen 😏
Der Kern der "Rassenlehre"-Kritik:
Dieselbe Person, die Diversität hochhält und politische Gegner ausschließt, argumentiert plötzlich mit genetischer Unterschiedlichkeit als Qualitätsmerkmal.
Die Dummheit liegt weniger in einem einzelnen Satz als in der fehlenden Konsistenz und der Fehleinschätzung der Wirkung. Wer als Apothekerin öffentlich eine große Kundengruppe auslädt und gleichzeitig genetische Thesen aufstellt, die leicht als eugenisch oder rassistisch gelesen werden können, provoziert massiven Gegenwind. Negative Bewertungen, Proteste, Staatsschutz-Ermittlungen und öffentliche Empörung waren die vorhersehbare Folge.
Die Bösartigkeit sehen Kritiker in der absichtlichen Polarisierung: Sie nutzt ihre Position und ihre Reichweite, um eine politische Feindbild-Markierung zu setzen, während sie sich selbst als weltoffen und diversitätsfreundlich inszeniert.
Das wirkt für viele wie selektive Empörung und doppelte Standards. Ob man ihre Haltung als mutig, naiv, inkonsistent oder böswillig bewertet, hängt vom politischen Standpunkt ab.
Faktisch hat sie mit ihrer Kombination aus Kundenausgrenzung und genetischer Rhetorik selbst den größten Teil der Kritik provoziert 🤷
"Starke Frauen machen die Welt besser."
Diesen Satz hören wir immer wieder.
Klingt gut. Klingt moralisch. Klingt wie etwas, dem man nicht widersprechen darf ohne als Sexist zu gelten. Genau deshalb lohnt sich der Widerspruch.
Stärke ist kein moralischer Wert. Sie ist ein Instrument. Eine starke Frau kann eine Gesellschaft aufbauen oder sie vergiften. Sie kann Kinder schützen oder sie instrumentalisieren. Sie kann die Wahrheit sagen oder sie mit charismatischer Härte unterdrücken.
Geschichte und Gegenwart sind voll von Beispielen beider Richtungen. Die Behauptung, dass "Stärke" bei Frauen automatisch etwas Gutes bewirkt, ist genauso naiv wie die alte Behauptung, dass "Stärke" bei Männern automatisch etwas Schlechtes bewirkt.
Was hier eigentlich passiert, ist eine moralische Zuschreibung über Geschlecht: Weibliche Stärke wird als zivilisatorisch positiv gelabelt, männliche Stärke oft als potenziell gefährlich. Das ist kein Fortschritt, sondern eine ideologische Umkehrung alter Stereotypen. Wer Stärke nur dann feiert, wenn sie in einem bestimmten Geschlechtskörper steckt, betreibt keine Emanzipation, sondern Identitätsmarketing.
Außerdem: Was gilt überhaupt als "stark"? Die Fähigkeit, Konkurrenz auszuhalten? Emotionale Unabhängigkeit? Machtstreben? Opferbereitschaft? Die heutigen Definitionen sind oft so weich und selektiv, dass "starke Frau" längst ein kulturelles Statussignal geworden ist; weniger eine Beschreibung von Charakter als eine Zugehörigkeitsbekundung. Wer die Phrase kritisiert, wird nicht mit Argumenten beantwortet, sondern mit dem Vorwurf, er wolle Frauen wieder schwach und abhängig.
Die Welt wird nicht besser, weil mehr Frauen "stark" sind. Sie wird besser, wenn mehr Menschen (unabhängig vom Geschlecht) kompetent, ehrlich, verantwortungsfähig/-bewusst und nicht narzisstisch sind. Stärke ohne diese Eigenschaften ist bloß Durchsetzungskraft. Und Durchsetzungskraft allein hat noch nie eine Zivilisation gerettet.
Wünsche euch allen ein schönes Wochenende 🫶
Unabhängig davon, wie man zur AfD steht:
Der Vergleich der AfD mit den Nationalsozialisten hinkt massiv, weil er historische Fakten, Ideologie, Methoden und Ziele systematisch verwechselt. Er funktioniert als rhetorische Keule, nicht als Analyse.
Was die NSDAP tatsächlich war
Die Nationalsozialisten waren eine totalitäre, rassenbiologische Bewegung mit klaren Kernmerkmalen:
Rassenideologie als Fundament: Der Staat sollte auf "arischer" Rassenhierarchie aufbauen. Juden, Sinti/Roma und andere wurden als existenzielle Feinde definiert; der Holocaust und der Vernichtungskrieg im Osten folgten daraus logisch.
Diktatur und Gewalt: Ab 1933 systematische Zerschlagung der Demokratie (Ermächtigungsgesetz, Gleichschaltung, Konzentrationslager, SA/SS-Terror). Keine Wahlen mehr, keine Opposition, Führerprinzip.
Expansionskrieg und Totalmobilisierung: Lebensraum-Politik, Autarkie, Militarismus als Selbstzweck.
Wirtschaft und Gesellschaft: Staatlich gelenkte Kommandowirtschaft, Zwangsarbeit, vollständige Unterordnung des Individuums unter die "Volksgemeinschaft".
Das war kein "rechter Populismus" oder "Kritik an Migration". Es war ein revolutionäres, mörderisches Projekt zur Neuordnung Europas auf rassenbiologischer Grundlage.
Was die AfD ist
Die AfD ist eine 2013 gegründete, nationalkonservative bis rechtspopulistische Partei, die innerhalb des demokratischen Systems operiert:
Sie kritisiert massenhafte Zuwanderung (besonders aus muslimischen Ländern), die Folgen für innere Sicherheit, Sozialsysteme und kulturelle Kohäsion, den Euro und bestimmte EU-Politiken sowie die Klimapolitik.
Sie nimmt an Wahlen teil, sitzt in Landtagen und im Bundestag, stellt Fraktionen und wird von Wählern gewählt (in mehreren Bundesländern und bundesweit zeitweise zweitstärkste Kraft). Sie fordert keine Abschaffung der Demokratie, keinen Führerstaat und keinen Rassenstaat.
Ihre Programmatik ist primär souveränistisch und migrationskritisch, Positionen, die in anderen westlichen Ländern (zB bei Teilen der Republikaner, in Dänemark, den Niederlanden oder Italien) im konservativen Spektrum liegen und dort nicht automatisch als "Nazi" gelten.
Konkrete Unterschiede, die den Vergleich zerlegen
Ideologie: Nazis wollten Juden und andere Gruppen vernichten und einen Rassenstaat errichten. Die AfD will Zuwanderung begrenzen und zurückführen, was auch viele Sozialdemokraten und Christdemokraten in Europa fordern. Das ist keine genozidale Rassenlehre.
Gewalt und Machtmittel: Die NSDAP baute systematisch Terrorapparate auf und putschte sich in die Macht. Die AfD hat keine SA, keine Konzentrationslager und keine geheimen Armeen.
Demokratie: Die Nazis beseitigten sie. Die AfD lebt von ihr und kritisiert (manchmal grob) die etablierten Parteien und Medien, ein klassisches populistisches Muster, das es auch links gibt.
Historische Kontinuität: Die AfD ist keine Nachfolgeorganisation der NSDAP. Ihre Gründer kamen aus dem bürgerlich-liberalen und nationalkonservativen Spektrum. Radikalisierungstendenzen in Teilen sind real und kritisierbar, aber das macht die gesamte Partei nicht zur NSDAP 2.0.
Der Vergleich ist ein bequemes Totschlagargument um sich nicht mit konkreten Fragen (Asylzahlen, Parallelgesellschaften, Kriminalitätsstatistiken, Energiepreise) auseinanderzusetzen. Das funktioniert in Deutschland besonders gut, weil die NS-Zeit zu Recht als absolute Negativfolie gilt. Godwin’s Law gilt auch hier: Je emotionaler die Debatte, desto schneller der Hitler-Vergleich.
Es gibt in der AfD problematische Personen, Aussagen und Flügel, die man scharf kritisieren kann und sollte, ohne gleich die gesamte Partei und ihre Wähler in die Nähe von Auschwitz zu rücken.
Wer das trotzdem tut, betreibt Geschichtsrelativierung in die andere Richtung: Er verharmlost den Nationalsozialismus, indem er ihn mit einer demokratisch gewählten Oppositionspartei gleichsetzt und sollte sich ernsthaft fragen, ob er nicht (wie seine Vorfahren) ein Propagandaopfer geworden ist.
Nini retweeted
taz.de/Warum-die-Zeitschrift…
Manche Artikel haben eine wunderbare Eigenschaft: Man muss sie gar nicht groß auseinandernehmen. Man muss nur darauf achten, wann Meinung plötzlich so formuliert wird, als wäre sie allgemeingültige Geschichtsschreibung.
Die taz erklärt uns also,
**„Emma“ habe dem Feminismus zuletzt mehr geschadet als genutzt**.
Aha.
Wer hat das festgestellt?
Der Bundesrechnungshof des Feminismus?
Die Stiftung Warentest für Frauenbewegungen?
Gab es eine DIN-Norm „Feministischer Nutzen 2026“?
Nein.
Carolina Schwarz findet das.
Das darf Carolina Schwarz selbstverständlich finden. Es ist schließlich ausdrücklich ein Kommentar. Nur sollte man dann vielleicht auch so schreiben:
**Ich finde.**
Nicht:
**So war es.**
Denn beim Lesen entsteht bei mir zunehmend der Eindruck, dass hier nicht nur eine Zeitschrift verabschiedet wird. Hier wird einer 83-jährigen Frau von der nachfolgenden Generation noch schnell erklärt, was sie in den vergangenen fünfzig Jahren alles falsch gemacht hat.
Das besitzt schon eine gewisse Komik.
Alice Schwarzer gründete 1977 *Emma*, hielt das Magazin fast fünf Jahrzehnte am Leben und führte Debatten über Abtreibung, sexualisierte Gewalt, Pornografie, Prostitution, Islamismus, Brustkrebs, Genitalverstümmelung und zahlreiche andere Themen zu Zeiten, in denen einige davon gesellschaftlich noch ausgesprochen unbequem waren. Selbst die taz räumt ein, dass sie und *Emma* den deutschen Feminismus über Jahrzehnte wesentlich mitgeprägt haben.
Und jetzt kommt gewissermaßen die Endabrechnung:
Ja, ja, schön gemacht damals.
Aber zuletzt leider falscher Feminismus.
Ich stelle mir Alice Schwarzers Reaktion ungefähr so vor:
**„Mädchen, komm du erst einmal in meine Jahre.“**
Gründe erst einmal eine Zeitschrift.
Ohne Internet.
Ohne Instagram.
Ohne X.
Ohne Substack.
Ohne eine fertige feministische Infrastruktur, in die du dich einfach hineinsetzen kannst.
Halte das Ding fünfzig Jahre am Leben.
Streite dich mit Politikern, Kirchen, Medienhäusern, Männern, Frauen und irgendwann sogar mit großen Teilen deiner eigenen Bewegung.
Werde beschimpft.
Werde verklagt.
Verliere Leser.
Gewinne neue.
Vertrete gelegentlich Positionen, bei denen selbst deine früheren Mitstreiterinnen die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.
Und steh mit 83 Jahren immer noch da.
**Dann können wir uns gern darüber unterhalten, wer dem Feminismus wie viel genutzt oder geschadet hat.**
Denn das ist vielleicht das Interessanteste an diesem taz-Kommentar: Er zeigt sehr schön das Problem moderner politischer Bewegungen.
Sie tun sich schwer damit, frühere Erfolge einfach einmal als Erfolge stehenzulassen.
Irgendjemand hat etwas erreicht?
Moment.
War das ausreichend intersektional?
War das transinklusiv?
War das postkolonial genug?
War das für alle Gruppen gleichzeitig richtig?
Wurde dabei vielleicht eine heutige Theorie aus dem Jahr 2026 noch nicht berücksichtigt?
Und irgendwann wird aus Geschichte eine nachträgliche Qualitätskontrolle mit Kriterien, die Jahrzehnte später erfunden wurden.
Alice Schwarzer hat Fehler gemacht.
Selbstverständlich.
Sie hat provoziert.
Sie hat sich verrannt.
Sie hat Positionen vertreten, die man entschieden ablehnen kann.
Aber wisst ihr, was sie vor allem getan hat?
**Sie hat etwas aufgebaut.**
Fast fünfzig Jahre lang.
Und deshalb würde ich bei aller Kritik vielleicht einen kleinen Rest Demut empfehlen.
Nicht Ehrfurcht.
Nicht Heldenverehrung.
Nur Demut.
Denn es ist erstaunlich leicht, im Jahr 2026 über eine Frau zu schreiben, was sie seit 1977 alles hätte besser machen sollen.
1977 selbst etwas aufzubauen war geringfügig schwieriger.
Und vielleicht würde Alice Schwarzer den ganzen Artikel tatsächlich einfach lesen, die Zeitung zusammenfalten und sagen:
**„Meine Liebe, werd erst einmal erwachsen. Dann reden wir weiter.“**
Ich würde es ihr nicht einmal übelnehmen.
Über das Lästern. Eine kleine Analyse.
Lästern ist das systematische, oft genüssliche Herabsetzen anderer hinter deren Rücken, verbal, schriftlich oder digital. Es reicht von harmlosem Tratsch bis zu gezielter Rufschädigung.
Im Netz hat es eine besonders giftige Form angenommen: Manche User beißen sich monate- oder jahrelang an einzelnen Personen fest, analysieren jede Äußerung, jeden Fehler, jedes Detail und halten den "Fall" künstlich am Leben.
Das Phänomen der Dauer-Obsession
Es gibt User, die über Jahre hinweg denselben Menschen tracken. Sie sammeln Screenshots, erstellen Timelines, deuten alles negativ um und kehren bei jeder Gelegenheit zum Thema zurück, selbst wenn die betreffende Person längst weitergezogen ist oder gar nicht mehr öffentlich auftritt.
Das ist kein gelegentliches Meckern mehr sondern eine Form von obsessiver Beschäftigung, die dem klassischen Stalking in der Intensität nahekommt, nur dass sie öffentlich und unter dem Deckmantel von "Kritik", "Aufklärung“"oder "Accountability" stattfindet.
Diese Haltung ist kritikwürdig, weil sie
- asymmetrisch ist: Der Gelästerte hat meist keine Chance auf echte Gegendarstellung und lebt mit einem permanenten digitalen Schatten.
- selbstverstärkend wirkt: Je länger die Kampagne läuft, desto mehr Identität und soziale Anerkennung bezieht der Lästernde aus seiner Rolle als "Aufdecker" oder "Wächter"
- Zeit und Energie verschwendet, die der Betroffene und der Beobachter für produktiveres nutzen könnten.
- oft unverhältnismäßig wird: Ein Fehler, eine ungeschickte Aussage oder eine persönliche Schwäche wird zur totalen Charaktervernichtung aufgeblasen.
Warum tun Menschen das?
Mehrere Mechanismen greifen ineinander.
Identitätsstiftung durch Feindbild
Ein dauerhaftes Feindbild gibt Struktur und Zugehörigkeit. Man ist "der, der gegen Person X kämpft". Das füllt innere Leere und schafft eine klare Wir-gegen-die-Dynamik. Besonders in Online-Communities wird der gemeinsame Hass zum sozialen Kitt.
Projektion und Selbstschutz
Was man an sich selbst nicht aushält (Unsicherheit, Neid, eigene moralische Ambivalenz), wird auf den anderen projiziert. Indem man den anderen vernichtet, fühlt man sich vorübergehend reiner und überlegen.
Dopamin und Kontrollillusion
Jeder neue "Beweis", jedes Like, jede zustimmende Antwort belohnt das Gehirn. Gleichzeitig entsteht die Illusion von Kontrolle: "Ich habe ihn/sie durchschaut und kann ihn/sie nicht mehr entkommen lassen." Das ist für Menschen mit geringem Selbstwertgefühl extrem verführerisch.
Parasoziale Beziehung mit negativem Vorzeichen
Manche entwickeln eine intensive, einseitige Beziehung zu der Person, nur eben destruktiv. Der andere wird zum zentralen Bezugspunkt des eigenen Alltags. Ohne ihn fehlt etwas.
Moralischer Rausch und Statusgewinn
In bestimmten Kreisen gilt aggressives Lästern als Tugend. Wer besonders scharf und ausdauernd "kritisiert", steigt im Ansehen. Die eigentliche Sache (Gerechtigkeit, Wahrheit) tritt hinter dem Statusspiel zurück.
Mangel an realen Konflikten und Bedeutung
In einem oft reizarmen Alltag liefert das digitale Feindbild Spannung, Bedeutung und das Gefühl, etwas Wichtiges zu tun. Jahre später steckt man dann in einer Art digitalem Grabenkrieg, der längst keinen realen Nutzen mehr hat.
Dauerhaftes Festbeißen an einzelnen Personen ist selten edle Wachsamkeit. Häufiger ist es eine Mischung aus emotionaler Bedürftigkeit, Identitätsarbeit und belohnender Gruppenzugehörigkeit. Es schadet dem Gelästerten, vergiftet den öffentlichen Diskurs und hält den Lästernden selbst in einer unreifen, reaktiven Haltung gefangen. Wer wirklich an Wahrheit oder Veränderung interessiert ist, lässt irgendwann los oder wendet die gleiche kritische Energie auf sich selbst und die eigenen Motive an.
Ich persönlich muss sagen, dass ich mich inzwischen vor so manchem Nutzer, der das über Monate und Jahre betreibt, regelrecht ekle. Ich möchte mit denen nichts zu tun haben.
Nini retweeted
Die sich anbahnende Koalition aus Dunkelrot-Grün-Rot in Berlin schlägt derart hohe Wellen, dass der Tsunami sogar im Hafen von Wien über die Kaimauer bricht. Die österreichische Bundesministerin für Europa, Integration und Familie, Claudia Bauer, hat davor gewarnt, man opfere die eigene Demokratie auf dem Altar der naiven Toleranz, wenn man nun ausgerechnet denjenigen eine Zuflucht biete, die durch den Sogeffekt der deutschen Hauptstadt auf den hiesigen Kontinent angezogen würden. Deutliche Worte innerhalb der konservativen ÖVP, in denen auch das milde Eingeständnis mitschwingt, Merkels Willkommenskultur sei kein Ausdruck von Menschlichkeit oder Barmherzigkeit gewesen, sondern schlichtweg die Kapitulation vor der Übermacht einer schizophrenen Moralisierung.
Denn auch mit dem neuesten Pakt, den die Nationalstaaten in Brüssel geschlossen haben, ändert sich am Zustand der offenen Grenzen kaum etwas. Der Reiz des Aufbruchs aus Afrika oder dem Mittleren Osten wird ungebrochen sein, er dürfte sogar ansteigen. Denn gepaart mit einem neuen Landesaufnahmeprogramm, welches sich sehr allgemein an vulnerable Gruppen von Kindern über Eltern bis hin zu Älteren, Schwachen und Opfern von Krieg oder Krisen richtet, sendet Bürgermeisterin in spe, Elif Eralp, ein deutliches Zeichen. Der vollständigen Ausschöpfung und Verlängerung humanitärer Aufenthaltsrechte, welche faktisch zu einer Nulllinie bei den Abschiebungen führen, dürften "Flüchtende" in ein besseres Leben aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan mit glanzvoll geweiteten Augen entgegensehen.
Zwar liegt die wesentliche Lenkungsfunktion weiterhin beim Bund, doch langfristig kann man mit einer deutlich höheren Nettozuwanderung rechnen, einem angespannten Wohnungsmarkt, der sich zusätzlich der Herausforderung von zehntausenden Enteignungen stellen muss. Schon jetzt sind Schulen und Sozialsysteme überlastet, der Ausländeranteil liegt bei einem Viertel. Schließt man Personen mit Migrationshintergrund ein, sind es 40 Prozent. Innerhalb eigener Reihen wird das Narrativ einer Partei der "Teilhabe" gestärkt. Letztlich müssen nicht nur die Mieter damit klarkommen, dass ihnen die Kosten für das massenhafte "Vergesellschaften" auferlegt werden. Alle Steuerzahler an Spree und Havel übernehmen die Zeche einer Parallelwelt, in der die Uhren nicht erst seit gestern rückwärts gehen.
Während andere EU-Metropolen die Bremse angezogen haben und zur Umkehr ansetzen, wächst die Begeisterung in Herkunftsländern und bei Schleusernetzwerken über die wachsende Attraktivität eines politischen Gegenpols, welcher in der migrantischen "Community" schon jetzt als das wahre Eldorado diesseits des Mittelmeers kommuniziert wird. Was auf den ersten Blick wie ein Protestlager gegen den restriktiven Trend auf abendländischem Boden erscheint, hat massive Signalwirkung nach außen. Immer mehr wird Irregularität begünstigt, unsere Verhandlungsposition geschwächt. Das Symbol der linksliberalen Empfänglichkeit für jeden, der Trittbrett fährt oder auf der Nase herumtanzt, offenbart die kindsköpfige Wesensart des sozialistischen Tugend- und Gesinnungsterrors: "Turkeys voting for Christmas!".
George Orwell war ein bemerkenswerter Mann.
Er hat mit Farm der Tiere (1945) und 1984 (1949) die Mechanismen totalitärer Macht und gesellschaftlicher Kontrolle mit außergewöhnlicher Klarheit und Weitsicht beschrieben. Nicht als detaillierte Technik-Vorhersage, sondern als Analyse von Macht, Sprache, Wahrheit und menschlichem Verhalten.
Farm der Tiere:
Die Logik der Revolution, die sich selbst frisst
Orwell zeigte, wie eine Revolution im Namen der Gleichheit in eine neue Hierarchie umschlägt. Die Schweine übernehmen die Macht, die Regeln werden schleichend geändert, und am Ende gilt: "Alle Tiere sind gleich, aber einige sind gleicher als andere."
Das ist keine bloße Stalinismus-Kritik. Es beschreibt das wiederkehrende Muster, bei dem Ideale (Gleichheit, Gerechtigkeit) instrumentalisiert werden um eine neue Elite zu legitimieren. Die Umdeutung der Vergangenheit, die Kontrolle über die Sprache der Regeln und die Rechtfertigung von Privilegien durch "Notwendigkeit" sind Muster, die sich in verschiedenen politischen Systemen und Organisationen wiederfinden.
1984: Die totalitäre Kontrolle von Wirklichkeit und Denken
In 1984 legte Orwell die Werkzeuge dar, mit denen Macht die Realität sich selbst umformt.
Überwachung: Der "Große Bruder" sieht alles. Heute existieren flächendeckende Kameras, digitale Spuren, Social-Media-Überwachung und datenbasierte Profile in demokratischen wie autoritären Staaten in unterschiedlicher Intensität.
Sprachkontrolle (Newspeak): Durch Verarmung und Umdeutung der Sprache wird kritisches Denken erschwert. Begriffe werden so umdefiniert, dass Abweichung schwer artikulierbar wird.
Doppeldenk und Wahrheitsmanipulation: Die Fähigkeit, zwei widersprüchliche Aussagen gleichzeitig für wahr zu halten, und die systematische Umschreibung der Geschichte ("Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft").
Gedankenverbrechen: Nicht nur Taten, sondern schon abweichende Gedanken werden kriminalisiert. Der Druck zur Selbstzensur und zur Anpassung an die herrschende Narrativ-Linie ist in vielen Gesellschaften spürbar.
Dauerhafter Ausnahmezustand: Krieg, Krisen oder äußere Bedrohung als Mittel um innere Kontrolle und Gehorsam aufrechtzuerhalten.
Orwell hat keine konkreten Technologien (Smartphones, Internet, KI) vorhergesagt. Er hat die psychologischen und institutionellen Mechanismen beschrieben, die solche Technologien später so wirkungsvoll machen können: die Verbindung von Angst, Propaganda, Isolation des Individuums und Kontrolle über Information.
Warum die Werke so treffend wirken
Orwell schrieb aus der Erfahrung des Spanischen Bürgerkriegs, der Beobachtung des Stalinismus und des Nationalsozialismus. Er verstand, dass totalitäre Systeme nicht nur durch nackte Gewalt, sondern durch die Eroberung der Sprache, der Erinnerung und des privaten Denkens funktionieren.
Die bemerkenswerte Qualität liegt darin, dass er die Struktur freilegte und nicht nur die historischen Akteure seiner Zeit. Deshalb lassen sich Parallelen zu Überwachungsstaaten, zu ideologischer Sprachregulierung, zu Geschichtsumschreibungen und zu dem Druck, "richtige" Meinungen zu vertreten, immer wieder ziehen. Und zwar unabhängig davon, ob man sie in autoritären Regimen oder in weicheren Formen gesellschaftlicher Konformität sucht.
Orwell war kein Prophet im Sinne exakter Zukunftsvorhersagen. Er war ein scharfer Analytiker menschlicher Machtstrukturen. Genau deshalb wirken Farm der Tiere und 1984 bis heute so eindringlich: Sie beschreiben nicht "die Zukunft" als Datum, sondern die wiederkehrenden Gefahren, die entstehen, wenn Wahrheit dem Machtanspruch untergeordnet wird.
Man sollte beide Werke gelesen und sich damit auseinandergesetzt haben, um Zeichen der Zeit erkennen und deuten zu können.
Wer glaubt, diese Erfahrungen seien ausschließlich mit anderem Aussehen oder anderen Nationalitäten verbunden, der irrt gewaltig und benutzt die Erfahrung ideologisiert und populistisch.
Auch Kinder der 12 bis 15 Millionen Vertriebenen/Geflüchteten aus den Ostgebieten Deutschlands erlebten oft genau diese kalte Ablehnung.
Sie standen abseits, während andere Kinder miteinander spielten, weil die Eltern sagten "mit denen nicht". Der Dialekt, die abgetragenen Sachen, die Geschichte der Familie, alles markierte sie als fremd in der eigenen Sprache und dem eigenen Land.
Viele verstanden als Kinder nicht, warum sie ausgeschlossen wurden und trugen noch als Erwachsene dieses stille Gefühl mit sich, besser unsichtbar zu bleiben, um niemanden zu stören.
Es ist dieselbe schmerzhafte Erfahrung, die der Post beschreibt: das Gefühl, von Anfang an nicht dazuzugehören und sich deshalb kleinmachen zu müssen.
Die jüngste Aussage von Nvidia-Chef Jensen Huang zu Deutschland kam gestern in Berlin:
"Baut Deutschland um."
Nein, nicht wie Sozialisten das meinen, sondern: Elektronen ersetzen keine Atome, also bitte die Industrie mit KI aufrüsten, Daten nicht exportieren und einfach mal an die eigenen Stärken glauben.
Ein paar Tage vorher in London klang er noch so: Nichts schmerzt ihn mehr, als zu sehen, wie eines der technologisch stärksten Länder so weit abgehängt wird. Irgendwas mit europäischem Zerdenken und "macht euch endlich an die Arbeit".
Warum er bei der Heimkehr vermutlich das Paris-Syndrom hat?
Weil er in Berlin gerade noch die Hochglanzversion verkauft hat; Kooperation, Investitionen, "ich glaube an euch".
Kaum sitzt er wieder im Flugzeug Richtung Silicon Valley, knallt die Realität rein: dasselbe Land, das er selbst gerade noch als abgehängt bezeichnet hat. Der klassische Schock, wenn das romantische Bild kollabiert.
Nur dass hier nicht ein Japaner vor dem Louvre weint, sondern der reichste Chip-Boss der Welt, nachdem er den Deal unter Dach und Fach gebracht hat und sich vermutlich leise Zweifel an der Effizienz der Investition einschleichen.
Nini retweeted
Da sich diese Frage mir (und vielen anderen) wohl schon länger stellt, habe ich mich in letzter Zeit verstärkt auf die Suche nach einem Erklärungsansatz gemacht, der ohne eine etwas umfangreichere, historische Entwicklung jedoch nicht auskommt.
Hier mein Versuch:
Die Geschichte des westlichen Marxismus lässt sich zunächst als die einer gescheiterten revolutionären Erwartung lesen. Karl Marx hatte in der Arbeiterklasse jene gesellschaftliche Kraft gesehen, die den Kapitalismus eines Tages überwinden würde. Doch insbesondere in den westlichen Industrienationen entwickelte sich steigender Wohlstand, soziale Sicherung, politische Mitbestimmung und die Herausbildung einer breiten Konsumgesellschaft, so dass sich große Teile der Arbeiterschaft zunehmend mit dem bestehenden System arrangierten. Statt die kapitalistische Ordnung zu stürzen, wollten sie innerhalb dieser Ordnung ihren Lebensstandard verbessern. Schonmal ärgerlich, so als Ideologe.
Für den revolutionären Marxismus stellte sich damit ein grundsätzliches Problem: Was tun, wenn ausgerechnet die Klasse, der man die historische Aufgabe der Revolution zugeschrieben hatte, diese Revolution gar nicht mehr anstrebt?
Dabei erwies es sich auch als wenig nützlich, den unwilligen Nicht-Aufständischen ihr „falsches Bewusstsein“ vorzuhalten. Der Begriff geht in seiner ausdrücklichen Formulierung auf Friedrich Engels zurück und bedeutet, dass dem Menschen verborgen bliebe, in welchem Maße dessen Denk- und Wahrnehmungsprozesse durch seine materiellen Lebensverhältnisse und die herrschende gesellschaftliche Ordnung geprägt sind. Auf den Klassenkampf übertragen bedeutet das: Ein Arbeiter, der sich mit dem Kapitalismus identifiziert und sich keineswegs als ausgebeutet betrachtet, könnte nach dieser Interpretation gerade deshalb die bestehenden Verhältnisse verteidigen, weil er seine tatsächliche gesellschaftliche Lage nicht durchschaut.
Was also tun, wenn alle zunehmend zufrieden sind und gar keinen Bock darauf haben, das Unterste zuoberst zu kehren?
Geht ja gar nicht!
Eine wichtige Antwort darauf lieferte der italienische Marxist Antonio Gramsci. Er glaubte zu erkennen, dass politische Herrschaft in westlichen Gesellschaften nicht allein durch wirtschaftliche Macht und staatlichen Zwang aufrechterhalten wird, sondern wesentlich durch kulturelle Hegemonie:
durch gesellschaftliche Wertvorstellungen, Traditionen, Überzeugungen und Deutungsmuster, die von breiten Bevölkerungsschichten als selbstverständlich akzeptiert werden. Wer die gesellschaftliche Ordnung grundlegend verändern (um nicht zu sagen: untergraben) wolle, müsse deshalb nicht nur politische Macht gewinnen, sondern langfristig auch die kulturellen und geistigen Grundlagen dieser Ordnung verändern. Seine berühmt-berüchtigten Gefängnishefte, erschienen zwischen1948 und 1951 beeinflussten als sein politisch-philosophisches Vermächtnis Medien, Kultur und Universitäten in nicht zu unterschätzendem Ausmaß.
Der Philosoph Herbert Marcuse ging demzufolge in den 1960er-Jahren noch einen entscheidenden Schritt weiter. Auch er betrachtete die westliche Wohlstandsgesellschaft als ein System, das durch Konsum, materielle Sicherheit und gesellschaftliche Integration weitgehend ihrer revolutionären Kraft beraubt worden war. Seine Hoffnung richtete sich deshalb zunehmend auf Gruppen, die von diesen Segnungen ausgeschlossen geblieben waren: gesellschaftliche Außenseiter, ethnisch diskriminierte Minderheiten, Arbeitslose und andere marginalisierte Bevölkerungsgruppen. All jene also, die sich vom bestehenden System ausgegrenzt fühlten (oder fühlen sollten!), wurden nun als Mobilisierungspotenzial und mögliche Träger fundamentaler Veränderungen identifiziert und zielgerichtet adressiert.
In den folgenden Jahrzehnten wurde diese Verschiebung theoretisch und praktisch weiterentwickelt. Ernesto Laclau und Chantal Mouffe lösten sich 1985 ausdrücklich von der Vorstellung, die Arbeiterklasse sei das privilegierte Subjekt gesellschaftlicher Emanzipation.
An ihre Stelle trat die Idee, unterschiedliche soziale Bewegungen miteinander zu verbinden: feministische, antirassistische, ökologische, sexuelle und ökonomische Emanzipationsbestrebungen sollten sich zu einem gemeinsamen gesellschaftsverändernden Projekt zusammenschließen.
Parallel dazu entwickelten sich aus eigenständigen Bürgerrechts- und Frauenbewegungen identitätspolitische Ansätze, die gesellschaftliche Benachteiligung nicht mehr allein entlang wirtschaftlicher Klassenverhältnisse betrachteten. Besonders deutlich verband etwa das sozialistische Combahee River Collective bereits 1977 die Kritik an Kapitalismus, Imperialismus und Patriarchat mit einer Politik, die von den Erfahrungen schwarzer Frauen ausging.
Der später von Kimberlé Crenshaw geprägte Begriff der Intersektionalität bot wiederum ein analytisches Instrument, um das Zusammenwirken verschiedener Benachteiligungen zu untersuchen, ohne damit selbst zwingend ein sozialistisches Revolutionsprogramm zu formulieren. Wenn diese Überzeugungen allerdings mit dem Anspruch verbunden werden, das gesellschaftliche Bewusstsein durch kulturelle und institutionelle Einflussnahme zu verändern, ist auch die Frage nach dem Verhältnis von Wissenschaft, politischem Aktivismus und gesellschaftlicher Macht durch entsprechende Eliten nach dem mittlerweile erfolgreichen „Marsch durch die Institutionen“ keineswegs abwegig, sondern von erheblicher Bedeutung.
Wenn Kapitalismus, Patriarchat, Imperialismus und gesellschaftliche Hierarchien als miteinander verflochtene Unterdrückungsverhältnisse interpretiert werden, erscheinen einzelne Reformen nämlich nicht mehr ausreichend. Die Forderung nach Gerechtigkeit richtet sich dann nicht lediglich auf die Beseitigung konkreter Missstände, sondern auf die grundlegende Umgestaltung eben jener Ordnung, die als Ursache dieser Missstände gilt.
Auseinandersetzungen über Sprache, Geschlechterrollen, ethnische Identität, historische Schuld, Postkolonialismus oder weiße Privilegien haben dann die Zielsetzung, einem grundlegenden Systemwechsel herbeizuführen.
Natürlich muss all das noch nicht gleichbedeutend mit dem Wunsch nach einem chaotischen gesellschaftlichen Zusammenbruch sein. Werden solche Konflikte jedoch bewusst miteinander verknüpft und sowohl politisch als auch medial immer stärker forciert und geschürt, und wird parallel dazu noch planvolle Wohlstandsvernichtung durch unerschwingliche Energiepreise, Klimaschwindel-Deindustrialisierung, Fake-Pandemien, erodierende innere Sicherheit durch unkontrollierte Massenmigration usw. usf. betrieben, könnte man langsam aber sicher schon auf die Idee kommen, aus einer umfassende Systemkritik radikale Umsturz- und Selbstvernichtungsfanatsien abzuleiten.
Aus diesen Entwicklungen erklärt sich m. E. logisch, weshalb sich mittlerweile der drängende Verdacht erhärtet, weite Teile der linken intellektuellen Elite betrachteten die westliche Gesellschaft nicht als eine grundsätzlich bewahrenswerte, wenn auch reformbedürftige Ordnung, sondern als eine Art illegitimes Herrschaftssystem und verkrustete Vorhölle, deren tragende Strukturen überwunden, um nicht zu sagen nachhaltig zerstört werden müssten, um dann aus rauchenden Ruinen in neuem sozialistischem Glanze inklusive Ökodiktatur wieder auferstehen zu können.
Ganz tolle Aussichten, echt.
Die Gewalt in Frankreich berührt tief, weil sie zeigt, wie schnell Wut und Ohnmacht in Zerstörung umschlagen können, nicht nur Gebäude und Straßen, sondern auch das Vertrauen, das eine Gesellschaft zusammenhält.
Viele Menschen spüren dort und hier die Angst, dass ihr Alltag, ihre Sicherheit und die Zukunft ihrer Kinder unter der Last ungelöster Probleme zerbrechen.
Migration ist keine abstrakte Zahl, sondern Menschenleben. Wenn Integration scheitert und Extremismus von links wie von rechts den Raum füllt, entsteht genau jene Mischung aus Entfremdung und Aggression, die Straßen brennen lässt.
Weise Politik erkennt an, dass offene Grenzen ohne klare Regeln und Durchsetzung zu Überforderung führen, während bloße Härte ohne Perspektive nur neuen Hass säht.
Was bleibt, ist die Verantwortung aller, die Wahrheit über Fehler der Vergangenheit auszusprechen und Wege zu finden, die Sicherheit und Menschlichkeit nicht gegeneinander ausspielen. Und zwar bevor die Warnsignale zu einer Realität werden, die niemand mehr zurückdrehen kann.
Die Gewaltexzesse in Frankreich sind ein Warnsignal für Deutschland. Auch bei uns drohen durch die gefährliche Mischung aus Massenmigration und Linksextremismus bürgerkriegsähnliche Zustände. Nur mit der AfD wird es eine Migrationswende geben!
welt.de/politik/ausland/arti…
"Das Leben ist kein Ponyhof"
und
"Es gibt kein kostenloses Mittagessen" beschreiben dieselbe Grundrealität, die in diesem hervorragenden Post herausgearbeitet werden.
Ressourcen sind knapp, Anreize wirken, und jedes Gut oder jede Leistung hat Opportunitätskosten. Irgendwer zahlt immer, entweder direkt, über Steuern, über Inflation, über verlorene Produktivität oder über verpasste Chancen.
Diese beiden Sätze gelten nicht nur in Frankreich oder Deutschland, sondern weltweit und zu jeder Zeit. In der gesamten Menschheitsgeschichte war und ist der Normalzustand Knappheit.
Nahrung, Energie, Wohnraum, medizinische Versorgung und Bildung entstehen nicht von selbst, sondern durch Arbeit, Kapital, Risiko und Kooperation.
Gesellschaften, die diese Realität anerkennen, können Wohlstand erzeugen und dann umverteilen.
Gesellschaften, die sie leugnen oder systematisch ausblenden, erzeugen Mangel, Schwarzmärkte, Korruption oder Zwang. Das gilt für arme Länder ebenso wie für reiche. Auch in hoch entwickelten Wohlfahrtsstaaten bleibt die Grenze sichtbar, sobald die Kosten der Umverteilung die Anreize zur Produktion übersteigen oder wenn relative Benachteiligung als moralische Rechtfertigung für Zerstörung behandelt wird.
Linkssein in seiner heutigen, stark egalitären und interventionistischen Ausprägung tendiert dazu, genau diese Realitäten zu behandeln, als seien sie überwindbar durch politische Willensakte, Umverteilung oder die richtige "systemische" Analyse.
Der Sozialstaat wird dabei oft nicht mehr als begrenzte Absicherung gegen Existenzrisiken verstanden, sondern als Wunscherfüllungsmaschine, die relative Ungleichheiten, Statusgefühle oder verpasste Lebensentwürfe ausgleichen soll. Und zwar möglichst ohne sichtbare Kosten für die Empfänger.
Gleichzeitig werden negative Anreize (geringere Erwerbsneigung, Abhängigkeit) und die Tatsache, dass auch in reichen Ländern die meisten Menschen über ihre eigene Produktivität und Verantwortung ihr Leben finanzieren müssen, heruntergespielt oder als "neoliberal" abgetan. Gewalt oder Plünderungen lassen sich dann leichter als Ausdruck von "schwierigen Umständen" deuten statt als Verletzung der Regeln, die überhaupt erst Wohlstand ermöglichen.
Das macht diese Form von Linkssein in zentralen Punkten zu einer Fantasie und zu einem Problem: Sie setzt voraus, dass man die Kosten von Transferleistungen, die Wirkungen von Anreizen und die Grenzen menschlicher Kooperationsbereitschaft dauerhaft ignorieren oder durch immer mehr Politik überwinden kann.
Historisch und empirisch scheitert dieses Ignorieren regelmäßig, sei es an sinkender Produktivität, an Kapitalflucht, an der Ausweitung des Anspruchsdenkens oder daran, dass die Zahler irgendwann die Zustimmung verweigern.
Realistische Politik kann und muss Umverteilung betreiben, öffentliche Güter bereitstellen und Chancen verbessern. Sie bleibt jedoch nur dann funktionsfähig, wenn sie die beiden genannten Sätze ernst nimmt:
Das Leben bleibt auch in der reichsten Gesellschaft kein Ponyhof und jedes Mittagessen (subventioniert oder nicht) wird irgendwo bezahlt. Wer das systematisch ausblendet, betreibt Ideologie statt Problemlösung.
Fakt ist, in Frankreich hungert niemand. Alle haben fließendes Wasser, ein Dach übern Kopf, sind ordentlich gekleidet, können zur Schule, ne Ausbildung machen, haben ein Gesundheitssystem. Auch wer nicht arbeitet, hat es besser als die meisten Menschen auf dieser Welt.
Und trotzdem erzählt man uns frech, dass es gerechtfertigt ist, dass irgendwelche Leute aufgrund ihres schweren Schicksals, zB der schlecht ausgestatteten Schulen und der häßlichen Vororte, plündernd, marodierend und brandschatzend durchs Land ziehen. Dabei Existenzen vernichten.
Wann hat das linke Spektrum es eigentlich geschafft, den Menschen in den Kopf zu setzen, dass der Sozialstaat ein Wunscherfüllungsmaschine ist, die grenzenlos Wohlstand für alle auszuspucken hat?
Seit wann ist es eigentlich akzeptabel, keine Verantwortung mehr für das eigene Leben und dessen Unterhalt zu übernehmen, sondern stattdessen die Allgemeinheit dafür heranzuziehen? In Höhe und Dauer unlimitiert?
Und seit wann ist es normal, dass egal, wer was wann anstellt, immer die schwierigen Lebensumstände als Erklärung herangezogen werden? Seit wann können wir nicht mehr einfach "nein!" sagen, Schuld benennen und fordern, dass Wiedergutmachung geleistet wird? Seit wann wird diese mittlerweile so groteske Täter-Opfer-Verdrehung betrieben, die diejenigen, die sich anständig benehmen, zum Deppen macht? Die diejenigen, denen Leid angetan wurde, verhöhnt und alleine zurücklässt?
Linkssein ist ganz offensichtlich eine Krankheit des Kopfes. Es ist eine Ideologie der Begriffsverdrehungen, der Lügen und des Gaslightings, aufbauend auf einem komplett falschen Menschenbild. Immer wieder mündend in Verrohung und Gewalt, in die Zerstörung von allem, was gut, schön und kultiviert ist.
Der Weg ist nicht, weiter in die linke Richtung zu laufen.
Der Weg ist, nachzudenken, die Lügen zurückzuweisen und den Mund aufzumachen.
Das Boot mit dem Loch ist kein Cartoon. Es ist ein Live-Stream aus dem Internet, wahlweise auch eine Diskussion in sozialen Medien.
Links der eine Typ, der noch merkt, dass Wasser reinkommt:
"Leute… wir haben ein Loch."
Der Rest der Timeline, kollektiv im Endstadium:
"Bist du etwa Experte?"
→ Sofortiger Kompetenz-Check. Ohne 4 Jahre Studium, 2 Podcasts und einen blauen Haken darfst du nicht mal sagen, dass Wasser nass ist.
"Damals war da noch kein Loch."
→ Die klassische Zeitreise-Ausrede. Früher war alles trockener. Beweise? Braucht man nicht.
"Aber Wasser ist gut für uns!"
→ Das Problem wird zur Lifestyle-Marke. "Nässe ist die neue Achtsamkeit."
"Das ist kein Loch, das ist ein Ozeananschluss."
→ Die Königsdisziplin der Realitätsverbiegung. Aus einem Leck wird plötzlich Inklusivität. Das Boot ist jetzt "offen für das Meer".
"Mit dem Loch mag ich unser Boot sogar noch mehr!"
→ Identitäts-Fetischismus. Das Boot ist meine Persönlichkeit. Kritik am Boot = Angriff auf meine Seele. Wer das Loch sieht, hasst eigentlich mich.
"Lasst doch nicht so negativ sein!"
→ Toxic Positivity deluxe. Wer auf das Wasser zeigt, spoilert die guten Vibes. Besser: "Wir visualisieren uns trocken!"
"Kannst du es denn reparieren? Dann sei leise!"
→ Die geniale Ablenkungs-Taktik. Nur wer schon den kompletten Sanierungsplan, den Dichtstoff und drei Handwerker dabei hat, darf das Problem überhaupt erwähnen. Analyse = Anmaßung.
"Ihr redet an meiner Lebensrealität vorbei. Es geht hier um mich!"
→ Der ultimative Joker. Sachlage? Egal. Gefühlslage > Physik. Das Boot sinkt, aber mein Trauma ist wichtiger.
Währenddessen steht das Wasser schon bei den Knien.
Die Timeline postet trotzdem:
"Wir sind so resilient 💪🌊.
Wir wachsen an unseren Herausforderungen.
Das Boot ist ein safe space.
Bitte mehr Empathie mit dem Loch"
Und genau so saufen wir ab.
Nicht weil niemand das Loch gesehen hat.
Sondern weil die Mehrheit lieber über die Gefühlswelt des Lochs diskutiert, als es zuzustopfen.
Schönen Samstag für euch da draußen 😃
Wegen solcher "gutmeinenden" NGOs nehmen sich manche Muslime Sonderrechte raus, bei denen man nur mit dem Kopf schüttelt.
Hier ein aktuelles Beispiel (kein Paulaner):
Küchenhilfe im Restaurant legt nach einem Anruf seine Arbeit nieder und möchte sofort seinen Arbeitsplatz verlassen.
Chef fragt nach dem Warum.
Antwort: Seine Frau bekommt grad ein Kind, er müsse jetzt weg.
Chef fragt, warum er niemandem gesagt habe, dass seine Frau schwanger ist und dass die Geburt kurz bevorsteht, dann hätte man bei der Personalplanung darauf Rücksicht genommen.
Antwort: Seine Religion verbiete es ihm, darüber zu sprechen.
Und zack, war er weg. Ob und wann er wiederkommt, ist nicht bekannt.
Tja, Chef muss jetzt Leute aus dem genehmigten Urlaub vorläufig zurückholen weil diese Religion eben über allem steht.
Schönes neues verändertes Deutschland, liebe Katrin, nicht wahr? Vielleicht möchtest du als gelernte Küchenhilfe ja einspringen für deinen Traum.
Niederlage für die linksradikale NGO "Gesellschaft für Freiheitsrechte" (GFF): Sie wollte durchsetzen, dass an einem Berliner Gymnasium öffentliche islamische Gebete zugelassen werden. Das Verwaltungsgericht entschied nun, dass solch offensives Praktizieren religiöser Rituale auf dem Schulgelände den Schulfrieden gefährde.
Es ist davon auszugehen, dass die GFF den Gang in die nächste Instanz anstreben wird. Die GFF wurde auch damit bekannt, mit großem Brimborium ein ominöses Anti-AfD-"Gutachten" präsentiert zu haben.
morgenpost.de/berlin/article…
Nini retweeted
Ibuprofen oder Voltaren, ist mir deine Gesinnung genehm. Elisabeth Kutter hat traurige Beliebtheit erlangt. Die Inhaberin der "Panda-Apotheke" an der Radrennbahn in Bielefeld äußerte sich Mitte Oktober in einem Video hinter Statement-Brille und unter Androgyn-Haarschnitt auf "Facebook", forderte dazu auf, dass jeder ihr Geschäft meiden solle, der mit der AfD sympathisiert. Kein Geld mit diesen Personen zu verdienen, nichts mit ihnen zu tun haben zu wollen, sei ihr Credo. Man möge bitte zur Konkurrenz gehen. Nach massiver Kritik und vermeintlichen Drohungen wurde zurückgerudert, "verhungern" lasse sie niemanden, natürlich bekämen alle ihre Medikamente.
Angesichts des Druck einer erwartbaren Empörungswelle im Internet, aber auch im Bewusstsein des Kontrahierungszwangs aus § 17 Abs. 4 der Betriebsordnung, wonach gültige Verschreibungen in angemessener Zeit beliefert werden müssen, relativierte Lidocain-Liz die Worte. Ob ihr Diazepam zurück zur Vernunft verholfen hat, darüber kann genauso spekuliert werden wie über die Debatte, was aus einem möglichen Verstoß gegen das geltende Standesrecht wird. Nach der aktuellen Fassung haben gemäß § 1 Abs. 3 für die Region Westfalen-Lippe alle Pharmazeuten ihre Kunden "insbesondere unabhängig von politischer Überzeugung" in Würde zu achten.
Man wird sich schwertun, gegen diese Regelung keinen Affront zu erkennen, wo Beleidigungen wie "Vollpfosten" im Raum stehen, aber auch die schlichte Feststellung, mehr als 28.000 Wähler vor Ort seien "nicht willkommen". Die Vermischung aus Heilberuf und Meinungsmache könnte mit einem Disziplinarverfahren der Kammer enden. Wo der einfache Pillendreher plötzlich zum gesellschaftlichen Giftmischer wird, gerät der Auftrag zur Verantwortung für die Gesundheit jedes Menschen ins Hintertreffen. Der öffentliche Versorgungsauftrag und das entgegengebrachte Vertrauen der Bevölkerung vertragen sich nicht mit fehlender Neutralität und selektiver Fürsorge.
Den Regenbogen platzieren, sich zu Tode tolerieren, sein Vielfaltsverständnis aber gleichzeitig um bis zu 30 Prozent einzuschränken, das ist diese neue Form der Weltoffenheit, welche im Widerspruch versinkt, sobald sie auf die Realität des eigenen Handelns trifft. In einem essentiellen Dienstleistungsbereich den ideologischen Pluralismus und das verfassungsmäßige Gut der Gleichbehandlung zu untergraben, schwächt nicht nur das normative Gerede über Demokratie, Respekt und Akzeptanz. Die Spaltung inmitten der Allgemeinheit hat auch historische Dimension. Denn die Erinnerung an Ausgrenzung wegen Zugehörigkeit ist gegenwärtig.
Wo Kamillentee verweigert wird, mag man über kindlichen Trotz noch schmunzeln. Doch führt man die Überlegung einer Gewürzkrämerin fort, fasst sie als mehr denn die individuelle Kundgabe einer einzelnen Privatperson auf, exemplarisch als Symptom und Logik, ist es nicht weit bis zum Eignungstest. Zwischen Fieberzäpfchen und Schmerzmittel noch kurz eine Loyalitätsprüfung, da kann kaum jemand die Erinnerung unterdrücken an das "Juden unerwünscht" im Schaufenster. Gehörst du zu uns oder bist du gegen uns, so lautete die Frage verschiedener totalitärer Regime, in denen Diskriminierung Andersdenkender der Nivellierung diente.
Noch sind wir nicht beim staatlichen Akt der erzwungenen Anpassung und Kontrolle, um eine einheitliche Linie durchzusetzen. Doch die Gefahr einer willkürlichen Ausweitung des Boykotts scheint wahrscheinlicher denn je. Denn der Übergang vom Maßstab aus Neutralität und Gesetz zur Gewichtung nach subjektiver moralischer Befindlichkeit kann fließend sein. Die Fragmentierung in dogmatische Zonen, in denen beispielsweise auch der Zugang zu Butter und Brot zum elementaren Spießrutenlauf wird, von der "richtigen" Haltung abhängt, bringt uns über den Rand der Selbstzensur hinaus, in den Mechanismus der institutionalisierten Parallelstrukturen.
"Hohes Gewicht,
Liebe Geschwollenen,
Angenagter,
Ihnen wird zur Last gelegt, sie hätten an dem Mast gesägt!
Ich hab nicht an dem Mast gesägt, ich hab nur mit dem Ast gefegt,
da hab ich mich mit Hast bewegt und das hat wohl den Gast erregt,
und der hat dann den Mast zerlegt!
Sie haben aber bei der polizeilichen Vernehmung ganz andere Angaben gemacht!
Ich zitiere wörtlich:
Ich habe diesen Gast zersägt, weil er sich auf den Quast gelegt,
doch wer gefälschten Zaster prägt und Schuh' aus Alabaster trägt,
verdient das ihn der Mast erschlägt!
Das haben sie doch gesagt!?
Herr Zeuge, können sie das bestätigen?
Nee, das das war ganz anders:
Ich hatte mich zur Rast gelegt und mich mit einem Quast gepflegt,
und wer schon einmal Bast zersägt, der weiß das das keine Hast verträgt.
Das tut doch überhaupt nichts zur Sache!
Doch!
Das hat's sich im Morast geregt und das hat dann den Ast bewegt
und wie der Ast auf's Plaster schlägt, da hat er wohl den Gast erlegt!
Jetzt reicht's aber!
Im Namen des Volkes,
Wenn einer einen Gast zersägt, weil ihn ein Gymnasiast erregt,
der vor seinem Palast gefegt, dann wird die Tat mit Knast belegt!
Wenn er als Kontrast erwägt, das er sein Geld zum Pastor trägt,
der auch den Wunsch nach Zasta hegt, dann wird das nicht mit Knast belegt!
Statt dessen wird der Mast zersägt und auf das Grab vom Gast gelegt!
Wem dieser Spruch nicht passt der trägt die Kosten der Verfahrens,
Gezeichnet Richter Ahrens, das hohe Gericht zieht sich zum Besäufnis zurück,
Das Urteil lautet: Freibier!"
Moin Ihr Lieben, habt einen schönen Tag 😉
Warum ist Bas nicht einfach gegangen, fragen sich Viele.
Weil "einfach gehen" in der Politik selten eine Option ist und schon gar nicht, wenn man sich als Opfer fühlt und noch eine letzte politische Rechnung begleichen will.
Bas hätte sich still verabschieden können: "Persönliche Gründe, bitte um Verständnis, danke für alles." Fertig. Stattdessen hat sie in der Rücktrittserklärung ausdrücklich die "öffentlichen Angriffe … leider auch aus den Reihen des Koalitionspartners" erwähnt und betont, dass diese in ihrer schwersten privaten Phase noch forciert wurden. Das war kein Versehen. Das war Absicht.
Drei Gründe, warum sie nicht einfach gegangen ist:
Sie wollte den Stil entlarven.
Die Union (Stichwort: Christian von Stetten und andere) hatte sie öffentlich als "nicht mehr tragbar" abgestempelt, während sie trauerte und Termine absagte. Das als reinen Sachkonflikt um Renten- und Arbeitsmarktreformen darzustellen, war ihr offenbar zu billig. Mit dem Satz hat sie die moralische Karte gezogen und die CDU in die Defensive gedrängt. Klingbeil und andere SPD-Größen haben das sofort aufgegriffen ("unanständig", "unmenschlich").
Politische Selbstverteidigung und Erbe.
Wer einfach geht, riskiert, als gescheiterte Reformbremse in Erinnerung zu bleiben. Wer mit dem Finger auf den Koalitionspartner zeigt, verschiebt den Fokus: Nicht sie war das Problem, sondern die rücksichtslose Art der Partner. Das schützt ihr Image in der eigenen Partei und macht es der Union schwerer, den Rücktritt als reinen Erfolg zu verkaufen.
Die Kraft war wirklich am Ende, aber die Wut noch nicht.
Sie hat klar gesagt, sie könne die Ämter momentan nicht mehr vollumfänglich ausfüllen. Gleichzeitig war sie stark genug, um den Nachtritt öffentlich zu formulieren. Das ist die klassische Mischung aus Erschöpfung und letzter Selbstbehauptung.
Sie ist also nicht einfach gegangen, weil sie den Koalitionspartner noch einmal spüren lassen wollte, dass der Umgang mit ihr eine rote Linie überschritten hat. In einer ohnehin zerrütteten schwarz-roten Ehe war das der Abschied mit offenem Visier statt mit leiser Tür. Ob das klug oder nur emotional war, wird sich zeigen.
Die politischen Kosten trägt jetzt die gesamte Koalition, der eine als Opfer, der andere als Bösewicht.
Beim Wähler kommt beides gleich schlecht an 🤷
















