Phil Reotardo retweeted
Sehr geehrter Hans-Joachim Watzke,
Der neue Rheinmetall-BVB-Sponsoring-Deal schlägt sehr hohle Wellen. Und das völlig zurecht. Es ist einer der skandalösesten Deals in der Geschichte des deutschen Fußballs.
Fans in ganz Deutschland sind geschockt. Sowohl BVB-Fans als auch Fans anderer Vereine. Man wendet sich, durch diese unglaublich dumme und fahrlässige oder vielleicht sogar bewusste Entscheidung, vom BVB ab. Viele Fans wollen das Champions-League-Finale boykottieren, viele andere ihre Mitgliedschaft kündigen und wieder viele andere drücken nun statt Borussia Dortmund Real Madrid die Daumen.
Sie haben nicht nur dem Ansehen des Vereins immensen Schaden zugefügt, sondern auch den Spielern vor dem vielleicht größten Spiel ihrer Karriere einen Bärendienst erwiesen. Bemerkenswert finde ich vor allem, dass der Verein den Rheinmetall-Deal bei Social Media nur auf Twitter öffentlich macht.
Warum wird dieser ach so tolle und von Ihnen so gepriesene Rheinmetall-Deal denn nicht selbstbewusst und voller Stolz auf allen Social-Media-Kanälen geteilt? Die Fans - das wichtigste Glied im Verein - haben ein Recht darauf, von diesem schlimmen Deal zu erfahren. Vor allem aus erster Quelle. Von den Menschen, die für diesen Deal verantwortlich sind. Und die Fans haben das Recht darauf, gegen diesen Rheinmetall-Deal auf die Barrikaden zu gehen, aufzustehen, zu demonstrieren, ihn zu torpedieren und und und.
Sie sagen:
„Sicherheit und Verteidigung sind elementare Eckpfeiler unserer Demokratie. Deshalb halten wir es für die richtige Entscheidung, uns sehr intensiv damit zu beschäftigen, wie wir diese Eckpfeiler schützen. Gerade heute, da wir jeden Tag erleben, wie Freiheit in Europa verteidigt werden muss. Mit dieser neuen Normalität sollten wir uns auseinandersetzen. Wir freuen uns auf die Partnerschaft mit Rheinmetall und öffnen uns als Borussia Dortmund ganz bewusst für einen Diskurs.“
Wissen Sie eigentlich, was Sie da von sich geben, Herr Watzke?
„Sicherheit und Verteidigung der Demokratie“ in Verbindung mit Rheinmetall?
Dann hier mal ein paar Fakten:
Der berüchtigtste Rheinmetall-Manager Waldemar Pabst hat damals (1919) als Reichswehroffizier den Auftrag gegeben, den Januaraufstand in Berlin, der ein Generalstreik war, niederzuschlagen. Nach persönlichem Verhör gab er den Befehl zur Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, die beide in der Nacht des 15. Januar 1919 erschossen wurden. In einem Spiegel-Interview im Jahre 1962 rühmte er sich damit.
Im Herbst 1926 war Rheinmetall an den Putschplänen gegen die Demokratie beteiligt.
Die Nazis retteten Rheinmetall, als man in 1933 Konkurs ging. Danach wurde Rheinmetall verstaatlicht, mitten in der Nazi-Zeit. Rheinmetall war ein entscheidender Beteiligter in den Kriegsplanungen der Nazis. Unzählige Zwangsarbeiter, auch aus Konzentrationslagern und dem Vernichtungslager Auschwitz, mussten für Rheinmetall arbeiten und wurden versklavt. Viele mussten deshalb sterben.
Der „Tag der Befreiung“ (8. Mai 1945), der Tag, an dem die bedingungslose Kapitulation aller Wehrmachtsteile (Marine, Heer, Luftwaffe) in Kraft trat und der 2. Weltkrieg in Europa beendete wurde, wurde von Rheinmetall sogar schon (2018) für die Hauptversammlung missbraucht. Da sitzen Aktionäre zusammen und feilschen um ihre Dividende. Geld, an dem Blut klebt. Geld, das verdient wurde mit unzähligen Opfern, die durch Waffen von Rheinmetall weltweit getötet wurden und werden.
Rheinmetall war im ersten Weltkrieg am Morden beteiligt. Rheinmetall war im zweiten Weltkrieg am Morden beteiligt. Und Rheinmetall ist auch heute noch am Morden beteiligt. Weltweit.
Alle 14 Minuten (!!!) stirbt laut „Terre des Hommes“ ein Mensch auf diesem Planeten durch eine deutsche Waffe. Diese Statistik ist von 2017 und wird in diesen heftigen Kriegszeiten sicherlich nicht besser geworden sein. Unmittelbar am Mord an jedem dieser Opfer beteiligt: Rheinmetall.
Sowohl in der Ukraine als auch in Gaza oder auch ganz woanders.
Phil Reotardo retweeted
UFC are some dirty ass prices of a garbage.
Look at the way they bully and use tick for tack to fix fights.
Phil Reotardo retweeted
the middle east is complicated because its bad to support smothering orphans in hell fire but I also really want to graduate Harvard
Phil Reotardo retweeted
🔴BREAKING:
Israel has given Al Awda Hospital just two hours to evacuate. Our staff are still treating patients.
We unequivocally condemn this action, the continued indiscriminate bloodshed and attacks on health care in Gaza.
We are trying to protect our staff and patients.
Leave addies out of this
Replying to @BenBurgis
The issue isn't with identity politics. It's with idpol that isn't grounded in dialectical and historical materialism. Idealistic attempts to resolve racist and sexist contradictions through discourse alone without challenging their material basis will never be successful.
Phil Reotardo retweeted
want to find people who are specifically twitter blue verified so you can block em or whatever? use the search `filter:blue_verified` with a search term. its a whos who of people giving elon money
Phil Reotardo retweeted
Luke Rockhold just *went off* on UFC fighter pay, bonus structure and health care at #UFC278 media day. 🗣️
Full interview: bit.ly/3dAmmrl
Phil Reotardo retweeted
they literally are. ppl with adhd have low dopamine, which makes their brain wander in search for the stimulation. amphetamines raise thosr levels, allowing our brains to prioritize things like chores or hobbies without thr constant wandering looking for a boost
Phil Reotardo retweeted
Well, it's called Gen Z for a reason.
"Whereas 92% of those aged 65 and over said they sympathise more with Ukraine, just 56% of those aged 18-29 did—a difference of 36 percentage points." Pretty striking numbers:
economist.com/united-states/…
Phil Reotardo retweeted
Replying to @philthemmadude
Ngannou 50-44 can't wait for 5 rounds of lay-and-pray
Phil Reotardo retweeted
Editorial: UFC using Francis Ngannou and CAA to send a message to all fighters bloodyelbow.com/2021/12/31/2…
Phil Reotardo retweeted
Opinion: How to unionize the UFC
via @JayCaspianKing
nytimes.com/2021/09/16/opini…


















