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Irgendwann ist aber auch genug gefördert.
Der letzte Fördercall für PV-Anlagen und Stromspeicher hat sich wieder einmal großer Beliebtheit erfreut. Logisch! Wer möchte kein Gratisgeld für eine Investition, die er oft so oder so geplant hätte?
Denn die hohe Nachfrage zeigt nicht, dass es mehr Förderungen braucht. Sie zeigt, dass sehr viele Österreicher in PV oder Stromspeicher investieren möchten - und es großteils auch ohne die Förderung täten.
Denn kaum ein Haushalt wird nur deshalb auf die Idee für eine neue PV-Anlage gekommen sein, weil der Staat zehn bis 15 Prozent zuschießt. Investitionswille ist da - aber weil man immer mit einem neuen Förderpaket rechnen darf, wäre es ja blöd, nicht darauf zu warten.
Das Ergebnis: Mitnahmeeffekte vor allem für wohlhabende Haushalte. Würde man die Erneuerbaren-Förderung hingegen streichen, spart sich ein durchschnittlicher dreiköpfiger Haushalt rund 50 Euro pro Jahr; bei Unternehmen ist die Ersparnis noch sehr viel größer. Das wäre eine wirkliche Entlastung.
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Juli 2008:
Ölpreis 147 US$
Spritpreis E5 1,58€
Juli 2012:
Ölpreis 103 US$
Spritpreis E5 1,65€
März 2022:
Ölpreis 130 US$
Spritpreis E5 2,15€
Oktober 2026:
Ölpreis 101 US$
Spritpreis E5 2,33€
Die deutsche Steuerabzocke treibt den Preis, nicht der "Irankrieg"...
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Die Mehrheit lebt jetzt vom Staat
Österreich hat die Schallmauer durchbrochen. Die Summe der Pensionisten, der öffentlich Bediensteten und der Sozialleistungsbezieher ist inzwischen größer als die Zahl jener, die in der Privatwirtschaft arbeiten und alle anderen mit ihren Steuern und Abgaben finanzieren müssen. Schlimmer in der Schieflage ist Frankreich. Dort kommen auf einen Erwerbstätigen im Privatsektor inzwischen 1,4 Menschen, die vom Staat leben, wie unsere Grafik zeigt. Dass ausgerechnet die Franzosen in diesen Tagen gegen einen vermeintlichen Kahlschlag bei den öffentlichen Leistungen protestieren, ist deshalb schwer zu verstehen. Österreich steht zwar noch besser da; doch auch hierzulande sind die Mehrheitsverhältnisse gekippt. Die demografische Entwicklung wird das noch verschärfen.
Viel ist dieser Tage die Rede davon, dass die Demokratie in Gefahr sei. Das ist sie in der Tat. Wenn eine wachsende Mehrheit der Wählerschaft von dem lebt, was eine immer kleinere Minderheit erwirtschaftet, dann ist das ein Problem. So entsteht nicht nur eine überzogene Erwartungshaltung an den Staat. Irgendwann geht auch die Vorstellung davon verloren, wer „der Staat“ eigentlich ist. „Französische Verhältnisse drohen uns so bald nicht“, beruhigt unser Ökonom Jan Kluge. „Doch eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit, ein Rückbau bei den öffentlich Bediensteten und eine stärkere Aktivierung von Arbeitslosen sind auch bei uns dringend geboten.“
Sparen und investieren muss sich wieder lohnen, KEST gehört reduziert. Behaltefrist eingeführt oder KEST auf Aktien, Fonds ganz abgeschafft
Wer in Österreich spart, zahlt drauf
Wer heute 10.000 Euro in Aktien anlegt und sie 30 Jahre liegen lässt, zahlt in Österreich bei einer jährlichen Rendite von sechs Prozent am Ende rund 13.000 Euro Steuer auf den Kursgewinn. In neun OECD-Ländern wären es null Euro. Darunter sind mit der Schweiz, Tschechien, der Slowakei und Slowenien gleich vier unserer Nachbarn.
Das war nicht immer so. Bis 2011 waren Kursgewinne aus Aktien auch in Österreich nach einem Jahr steuerfrei. Seither macht es keinen Unterschied, ob jemand drei Tage oder drei Jahrzehnte investiert bleibt. Andere Länder belohnen bewusst die Geduld. In Tschechien sind Aktiengewinne nach drei Jahren steuerfrei, in der Slowakei schon nach einem Jahr. Slowenien senkt den Steuersatz alle fünf Jahre und stellt Kursgewinne nach 15 Jahren ganz steuerfrei.
Im aktuellen Steuerwettbewerbsindex der Tax Foundation landet Österreich bei der Besteuerung von Kursgewinnen und Dividenden deshalb nur auf Platz 25 von 38. Unser Ökonom Hanno Lorenz plädiert für eine Behaltefrist, nach der Kursgewinne steuerfrei sind. Das wäre der einfachste Weg, die private Altersvorsorge zu stärken, ohne neue Förderbürokratie aufzubauen.
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Was wir brauchen @_CStocker, ist die Abschaffung der KESt auf Aktiengewinne und Dividende, nicht ihre erfundenen Depots.
Für das Zukunftsdepot fallen also doch Steuern an - zumindest auf Dividenden und laufende Zinsen.
oe24.at/a/trotz-kanzler-vers…
Unglaublich
Die neue Wachstumsprognose des Internationalen Währungsfonds ist für Österreich verheerend. Bis 2031 werden von 189 Ländern 182 schneller wachsen als wir. Inzwischen liegt Österreich sogar hinter Deutschland, die letzte Prognose hat uns noch knapp vor dem großen Nachbarn gesehen. Vielleicht wären ein paar Reformen ja doch nicht schlecht?
Wie wäre es etwa mit niedrigeren Steuern, gekürzten Staatsausgaben, viel weniger Förderungen, einer gelockerten Gewerbeordnung, keinem Ladenschluss mehr, entschlackten Gesetzbüchern, befristeten Sofortabschreibungen für Investitionen und echter Konkurrenz zwischen privatisierten Energieunternehmen?
Nur so als Idee, aber wenn wir lieber in einer Wachstumsklasse mit Iran und Haiti bleiben, dann darf die Regierung ihren Kurs natürlich auch einfach fortsetzen. Es ist immerhin viel Arbeit, sich jede Woche eine neue Steuer einfallen zu lassen!
Replying to @SiNus867
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Wenn sogar der Konzern das Steuergeld ablehnt
Die Regierung wollte das Ardo-Werk in Groß-Enzersdorf mit einem Hilfspaket retten. Ardo hat abgelehnt, und die Begründung sollte man sich im Kanzleramt einrahmen lassen: Staatsgeld macht ein Werk, das sich nicht rechnet, nicht wettbewerbsfähig.
Das Problem ist nicht ein einzelnes Werk. Es ist der Standort:
Österreichs Unternehmen investieren real 6 % weniger als 2019. In den USA sind es 26 % mehr, in Italien sogar 29 %. Mit über 134 Steuern und Abgaben liegen wir in Europa auf Platz vier. Estland kommt mit 34 aus. Dazu kommen hohe Energie- und Arbeitskosten und Genehmigungen, die Jahre dauern.
Die Politik reagiert darauf jedes Mal gleich: Wo es brennt, wird gefördert. Billiger, schneller und einfacher wird der Standort dadurch nicht.
Oder wie es unser Ökonom Hanno Lorenz sagt: „Ist die Produktion einmal verlagert, kommt sie nicht wieder.“
Österreich braucht keine Rettungspakete für einzelne Werke. Es braucht einen Standort, an dem sich Werke wieder rechnen.
Traurig, traurig.
In Österreich kann nicht einmal mehr Tiefkühlgemüse zu wettbewerbsfähigen Preisen produziert werden. Der Hersteller Ardo (Iglo) schliesst sein Werk in Österreich wegen der hohen Energie und Personalkosten.
Für beides ist direkt die österreichische Regierung verantwortlich. Wie beim Benzin gehen 50% des Lohns an den Staat, Energiewende & Russlandsanktionen lassen die Energiepreise explodieren.
Was diese völlig verblödete Regierung nicht versteht: sobald die Unternehmen alle vertrieben oder in den Ruin getrieben wurden, zahlt auch keiner mehr Steuern. Dann war´s das mit der Regierung. Leider auch mit Österreich.
Diese Regierung muss weg.
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Wir schließen Raffinerien, wir sprengen Kernkraftwerke, wir verweigern Fracking und planen Kohleausstieg. Wir machen uns abhängig von China für EE, von USA/Middle East für die Fossilen. Wir subventionieren Strom um die Folgen zu kaschieren. Ergebnis: Wohlstandsvernichtung. Es ist alles so traurig.
Diesel and natural-gas prices are soaring in Europe: EU diesel is 47% more expensive than in the U.S., while European natural gas trades at roughly 10 times the U.S. price.
No politician apologizes for cutting Europe’s refining capacity by 20% and restricting domestic gas development.
They will blame “the free market” or businesses. Just wait.
EU‑27 road diesel averages $8.90 per U.S. gallon, versus $6.06 in the United States. In France and Germany, it is around $10 per gallon.
European TTF gas is about $27/MMBtu, compared with roughly $2.80–$3.00/MMBtu at Henry Hub in the U.S.
Data via Bloomberg
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