RA und Notar Tobias Scheidacker retweeted
Aufgrund vielfacher Nachfrage habe ich jetzt ein Plugin für ein genderfreies Internet fertig entwickelt!
Das Plugin blendet alle Seiten, auf denen gegendert wird, bei allen relevanten Suchmaschinen und Google News aus.
Es ist vorerst auf Chrome und Brave verfügbar. Alle anderen relevanten Browser werden in Kürze unterstützt.
Ich werde die Tage den Releaseprozess starten, um das Plugin in den Shops der Browser anzubieten. Natürlich kostenlos.
Wer aber möchte, kann das jetzt schon ausprobieren und konstruktive Kritik üben. Bitte mich anschreiben oder hier in den Kommentaren melden. Es funktioniert bereits vollständig und die beliebtesten 10.000 deutschen Webseiten wurden bereits bewertet.
Das Plugin blendet erkannte Seiten aus, auf denen gegendert wird. Geprüfte Seiten werden mit einem grünen Stern markiert, ungeprüfte mit einem grauen.
Entdeckt man eine Seite, auf der gegendert wird, kann man diese mit einem Klick zur Prüfung einreichen.
Man kann natürlich auch Seiten als Ausnahme markieren.
Die Seiten, die auf die Sperrliste kommen, werden per E-Mail informiert und haben die Möglichkeit, nach Entfernen der Genderei ihre Seite wieder zur Prüfung einzureichen, um entsperrt zu werden.
Ein genderschmutzfreies Internet, und wer gendert, verliert Kundschaft!
Standardmäßig wird nur hartes Gendern geblockt, aber wer auch nicht Studierende lesen will, kann das zuschalten.
Im Hintergrund arbeitet wie immer Laura. Sie crawlt, filtert, KI überprüft mit zwei starken KIs, bevor sie eine Seite beurteilt.
Wenn das gut angenommen wird, gibt es später noch die passenden Plugins für KIs, um uns überall vor genderveschutzter Sprache zu schützen. 😀
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Deutschland bewegt sich in Richtung Sozialismus. Ich halte es mittlerweile für durchaus möglich, dass die AfD die einzige Partei ist, die diese Entwicklung noch grundsätzlich infrage stellt.
Betrachten wir einmal den Mechanismus dahinter.
Historisch wurde der Sozialismus häufig durch Revolutionen, gewaltsame Umstürze oder autoritäre Machtübernahmen etabliert.
Was mich an unserer aktuellen Entwicklung beschäftigt, ist eine zentrale Frage: Kann eine freiheitliche Wirtschaftsordnung auch ganz ohne revolutionären Bruch schrittweise ausgehöhlt werden?
Ich glaube, genau diesen Prozess erleben wir derzeit.
Das Prinzip ist bemerkenswert einfach. SPD, Grüne und Linke vertreten in unterschiedlicher Ausprägung ein zunehmend interventionistisches Staatsverständnis. Jede neue Sozialleistung, jede zusätzliche Regulierung und jede Ausweitung staatlicher Zuständigkeiten schafft neue Ansprüche, Institutionen und Interessengruppen.
Was gestern noch eine politische Forderung war, wird morgen zum gesellschaftlichen Besitzstand. Und übermorgen bildet dieser Besitzstand bereits die unverhandelbare Ausgangsbasis für die nächste Forderung.
So verschiebt sich der politische Referenzrahmen kontinuierlich.
Das eigentlich Bemerkenswerte daran ist, für diese langfristige Entwicklung braucht es weder eine sozialistische Mehrheit noch eine ausdrückliche demokratische Entscheidung über die angestrebte Wirtschaftsordnung.
Es genügt, wenn jede einzelne Maßnahme für sich mehrheitsfähig ist oder wie aktuell, einem schwachen Koalitionspartner abgerungen wird.
Die Rückabwicklung gestaltet sich dagegen ungleich schwieriger. Denn längst haben sich um staatliche Leistungen und Strukturen mächtige Interessen organisiert. Gewerkschaften, Sozialverbände, Wohlfahrtsträger und andere gesellschaftliche Akteure (NGOs).
Sie handeln zum Teil durchaus rational aus ihrer jeweiligen Interessenlage heraus. In der Summe entsteht jedoch eine politische Asymmetrie. Die Ausweitung staatlicher Leistungen lässt sich erheblich leichter organisieren als deren Rücknahme.
Das Ergebnis ist messbar.
Deutschland erreicht 2026 eine Staatsquote von rund 52 % und eine Sozialleistungsquote von 32 %.
Diese Zahlen erfassen noch nicht einmal sämtliche Formen staatlicher Einflussnahme auf die Wirtschaft (deutsche Bahn, Sparkasse u.ä.).
Natürlich ist eine hohe Staatsquote allein noch kein Sozialismus. Aber ab welchem Punkt wird aus einer sozialen Marktwirtschaft eine überwiegend staatlich gelenkte Wirtschaftsordnung?
Bei 55 %? Bei 60 %? Oder erst dann, wenn unternehmerische Entscheidungen faktisch immer stärker von staatlicher Regulierung, Subventionierung und Umverteilung abhängen?
Die eigentliche Gefahr sehe ich darin, dass wir diese Frage überhaupt nicht mehr grundsätzlich diskutieren.
Stattdessen verhandeln wir ausschließlich darüber, wie viel zusätzliche staatliche Intervention politisch gerade noch durchsetzbar ist.
Die Bundesbank warnt bereits vor erheblich steigenden Defiziten und einer wachsenden Staatsverschuldung. Werden die strukturellen Probleme nicht gelöst, verschärfen sich zwangsläufig die Verteilungskonflikte.
Dann werden auch Forderungen nach höheren Vermögensabgaben und weitergehenden Eingriffen in privates Eigentum politisch attraktiver.
Meine Befürchtung ist deshalb nicht, dass Deutschland morgen den Sozialismus ausruft.
Sondern dass wir irgendwann feststellen, wie weit wir uns bereits von den ordnungspolitischen Grundsätzen Ludwig Erhards entfernt haben, ohne jemals bewusst darüber entschieden zu haben.
Und genau hier sehe ich aktuell das fundamentale Versagen von CDU, CSU. Sie diskutieren überwiegend über das Ausmaß staatlicher Intervention, aber immer seltener über deren grundsätzliche Legitimation.
Die AfD profitiert davon, weil sie sich als grundsätzliche Alternative zum etablierten Politikbetrieb positioniert und in Ihrer Programmatik als einzige gegen diese Entwicklung ankämpft.
Möglicherweise soll sie deshalb verboten werden?
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Harald Schmidt im SRF: ‚gesichert rechtsextrem … da müssen wir uns ehrlich machen‘
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On rappellera cette règle simple mais méconnue de l’économie, illustrée ici pour une meilleure compréhension
Augmenter de 10% le Smic, cela représenterait 140 euros de salaire net en plus, mais 360 euros de coût du travail en plus, ce qui demanderait une hausse de 18% de la productivité pour être équilibré.
Comme les salariés ne pourront pas augmenter de près de 20% leur productivité d'un claquement de doigt, une telle hausse du SMIC détruirait de nombreux emplois pèserait sur les salaires supérieurs.
Derrière les slogans de hausse du SMIC, il y aura moins de salaires et moins d'emplois.
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Imagine telling someone from 200 years ago that humanity invented a machine capable of explaining almost any subject, in almost any language, at almost any level of complexity.
A machine that never gets tired of your questions.
That can teach you mathematics, physics, programming, philosophy, or practically anything else.
Available to billions of people for little or no money.
They’d probably consider it one of the greatest inventions in human history.
And what was one of our first reactions?
Schools trying to figure out how to stop students from using it.
I understand the concerns about cheating.
But there’s something deeply ironic about treating potentially the most powerful educational tool ever created primarily as a threat to education.
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Dass Berlin ernsthaft darüber nachdenkt, Selbstständige per Zwang in die gesetzliche Rente zu prügeln, ist an Absurdität kaum noch zu überbieten. Das ist keine Absicherung vor Altersarmut, das ist ein dreister Liquiditätsentzug, um ein marodes Umlagesystem noch ein paar Jahre künstlich am Leben zu halten.
Rechnen wir das mal an einem realistischen Beispiel vor: 1.500 € Monatsrente.
Um in der gesetzlichen Rentenkasse heute 1.500 € Bruttorente zu bekommen, brauchst du satte 35,3 Rentenpunkte. Ein einziger Punkt kostet dich bei 18,6 % Beitragssatz aktuell rund 9.660 €.
Weil Selbstständige keinen Arbeitgeber haben, der ihnen die Hälfte bezahlt, drückst du für diesen Betrag als Alleinzahler sage und schreibe rund 341.000 € über die Zeit aus der eigenen Tasche in die Rentenkasse ab.
Und was hast du dafür? Genau gar nichts in der Hand. Null Substanzwert, nicht beleihbar, null Liquidität, wenn im Unternehmen mal eine Durststrecke überbrückt werden muss.
Stirbst du mit 66, ist die komplette Summe einfach weg, verpufft im demografischen Nirvana.
Spielen wir das mal mit den Daten aus meinem Dividendendepot durch: Um mit demselben Dividendenansatz heute 1.500 € monatlichen Cashflow (18.000 € im Jahr) zu generieren, brauche ich bei einer konservativen Ausschüttungsrendite von 3,92 % ein Depotvolumen von rund 459.000 €.
Das klingt auf den ersten Blick nach viel. Aber der springende Punkt ist das dafür notwendige Eigenkapital: Bei dem durchschnittlichen Wachstum in meinem Depot, entspricht das über die Jahre gerade einmal rund 196.000 € an selbst investiertem Geld.
Der Unterschied ist gewaltig: Statt 341k unwiderruflich in ein staatliches Umlageloch zu versenken, reichen rund 196k disziplinierter Eigenaufwand, um die 1.500 € monatlichen Cashflow zu erzeugen. Und vor allem: Die fast eine halbe Million Euro an Substanz existiert real! Sie gehört dir, wächst langfristig mit der Produktivkraft der Wirtschaft mit und vererbt sich zu 100 % an deine Familie, falls dir morgen etwas passiert.
Unternehmer brauchen handlungsfähige Liquidität zum Reinvestieren und Risikopuffer, keinen bürokratischen Zwang in ein Rentenloch, das sowieso schon jedes Jahr mit über 120 Milliarden Euro an Steuerzuschüssen beatmet werden muss.
Gegen eine reine Vorsorgepflicht sagt ja niemand was. Aber wer nachweislich mit Depot, Produktivkapital oder Immobilien vorsorgt und um Welten rentabler wirtschaftet als der Staat, gehört verdammt noch mal in Ruhe gelassen. Wahlfreiheit statt Umlagefalle, alles andere ist einfach nur ideologische Enteignung auf Raten.
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Hey @EU_Commission @BMF_Bund @bmjv_bund, ich bin Rechtsanwalt und keine Compliance-Abteilung mit angeschlossener Kanzlei.
Seit Jahren wird etwas von Bürokratieabbau erzählt. Nun lese ich die #AMLA-Entwürfe und frage mich: Wann soll ich das eigentlich alles erledigen? Ich habe Mandanten. Die brauchen Rechtsrat und keine weitere Behörde, deren Formulare sie auch noch bezahlen dürfen.
Als Anwalt vertrete ich Interessen und muss (und möchte) Vertraulichkeit gewährleisten. Nun soll ich offenbar auch noch als verlängerter Arm eines Leviathans arbeiten, der erstmal jedem misstraut. Das Mandatsgeheimnis ist dabei wohl nur im Weg.
Große Kanzleien können dafür vielleicht neue Leute einstellen oder diejenigen damit beschäftigen, die von KI ersetzt werden. Und kleine Kanzleien und Einzelkämpfer? Abends noch ein bisschen länger machen? Oder gleich aufhören?
Es ist echt nicht zu fassen.
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Replying to @SHomburg @BondiW60043
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Parkinson’s Law – Why the State Bureaucracy Grows When the Work Shrinks
In 1955, a British naval historian wrote a joke for The Economist. Seventy years later, it remains one of the most accurate descriptions of the modern state ever written. Everyone knows the slogan: work expands to fill the time available. Almost no one knows the mechanism underneath it. That mechanism explains Europe.
1. The evidence. Between 1914 and 1928, the Royal Navy lost two thirds of its largest warships. Over the same years the Admiralty – the office that ran the ships – grew by three quarters. There were fewer ships and more men behind desks. Then there was the Colonial Office, which kept growing while the colonies left one by one. It was hiring while the empire was shrinking.
2. The first mechanism. An official who feels overworked has three choices. He can resign, he can share the work with a colleague, or he can ask for two subordinates. He never chooses the colleague, because a colleague is a rival. Two subordinates are a rank. So one tired man becomes three. Then each of the two subordinates feels tired.
3. The second mechanism. Seven people now do what one did, and they keep each other busy with drafts, approvals, and comments on the approvals. Everyone works hard, and nothing is produced. You have been in this meeting. You have been copied on this email. You have watched three people sign the form that one person filled in.
4. The law of triviality. Parkinson noticed that a committee will approve a nuclear reactor in minutes, because nobody understands it. The same committee will debate the bicycle shed for an hour, because everybody does. Bureaucracy does not avoid the important question by accident. It avoids it by design – the small question carries no risk, and on the big one, someone’s name goes on the decision.
5. The ratchet. A business that fails closes. A department that fails gets a bigger budget, because the problem is now bigger. Failure is the bureaucracy’s best argument for itself. This is why the state never shrinks on its own: every problem it does not solve becomes a new office for solving it.
6. The civilizational lesson. Burnham described the managers taking over. Parkinson showed how they breed. Put the two together and you get Brussels. You get France, where the state spends more than half of everything the country produces and still cannot fix a hospital. This is not because the people inside are wicked. It is because the machine works exactly as Parkinson said it would.
7. The vindication. Parkinson was dismissed as a humorist. Then Milei cut Argentina’s ministries in half – and the country did not collapse. It barely noticed, except on the bill. The lesson is simple: you cannot reform a bureaucracy by asking it what to cut. It will always propose to cut the ships – and hire someone to manage the cut.
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Man kann ja über Politik sowie bestimmte Parteien geteilter Meinung sein. Und Themen wie Migration, Außenpolitik etc. sind emotional.
Was man aber anerkennen muss - auch als Wähler anderer Parteien - ist die Tatsache, dass die AfD das beste Steuerprogramm in Deutschland im Angebot hat:
> Einführung einheitliche Steuer von 22% für Personen & Unternehmen
> Kommunaler Zuschlag von max. 3% möglich
> 15.000 Euro Freibetrag für Erwachsene
> 2.000 Euro Werbungskostenpauschale
> 12.000 Euro Freibetrag pro Kind
> Alle Freibeträge werden automatisch an die Inflation angepasst
> Abschaffung Solidaritätszuschlag
> Abschaffung Erbschaft- und Schenkungssteuer
> Abschaffung Grunderwerbsteuer bei 1. Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum sowie generelle Begrenzung des Steuersatzes auf maximal 3,5%
Drei Beispiel-Rechnungen:
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El señor Juan tiene 83 años y dos pisos. Según Podemos, es un especulador y un fondo buitre. Trabajó 45 años en una fábrica y, ahorrando toda su vida, se compró un piso y heredó otro de sus padres, ya fallecidos. Este último lo alquiló para que la pensión le llegara a fin de mes. Paga IBI, comunidad, seguro y el arreglo de la caldera cuando peta, por duplicado.
Según el Banco de España, es el casero típico: el 92 % del alquiler está en manos de particulares como él. Los fondos, el 8 %. Pero en el relato de Sánchez y Podemos, Juan no existe. Existe el «fondo buitre». Así que le ponen tope al alquiler, le alargan el contrato a la fuerza y le explican que especula. Si el inquilino deja de pagar, Juan, que espere.
Total, es un rentista. Al otro lado, Nico, 26 años. No trabaja, no busca y ha decidido que el piso de Juan le corresponde. Entra, cambia la cerradura y cuelga una pancarta: «La vivienda es un derecho, no un negocio». En la tele sale como víctima del mercado. El ministro habla de ilegalizar a los «desgraciados» fondos. Nadie pregunta de quién es la casa.
Meses después, el piso sale del mercado. Juan lo deja vacío o lo vende. Nico busca otro. Y el Gobierno, sorprendido, anuncia que hay que regular más a los fondos buitre. El 92 % de Juan aplaude desde el sofá. O mejor dicho, no aplaude: ya no alquila.
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A Dutch e-com seller clearing €3M a year was paying just under €1.5M of it in tax.
Not a typo. 25.8% corporate, then 31% box 2 to get his own money out. A combined 48.8%.
We moved him to a Hong Kong operating company, held by a Panama holdco under a foundation, with Malta residency underneath.
His new total: €5,000.
Same products. Same suppliers. Same customers.
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Liebe #Kleinvermieter! Macht Euch keine Sorgen, dass Eure Mietwohnung in Berlin #enteignet wird.
Was Euch Sorgen bereiten sollte, ist die #Entwertung Eurer #Eigentumswohnung. 1/7
🤖 Made with AI
Die neue Wahl-Allianz der Linken – Mannhart Direkt youtu.be/XEn-3_QzAgI?si=-Fk5… via @YouTube
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Ich führe ein kleines Unternehmen, und ich stecke gerade zwischen zwei Entwicklungen, die beide von außen kommen.
Von der einen Seite drückt der Staat. Sozialabgaben, Energiepreise, Meldepflichten, jedes Jahr etwas Neues.
Von der anderen Seite drückt der Markt.
Für manche Tätigkeiten kann ich die Gehälter von vor drei Jahren nicht mehr zahlen, weil dieselbe Arbeit heute mit KI in einem Bruchteil der Zeit erledigt wird.
Meine Kunden kennen diese Preise.
Beides zusammen ergibt eine Zange.
Und in der Mitte sitze ich mit der Frage, wie viele Leute ich mir in zwei Jahren noch leisten kann oder möchte.
Freunde, das ist Disruption. Sie fragt nicht, ob wir bereit sind. Sie passiert.
Und Deutschland steht bei praktisch jeder dieser Entwicklungen daneben.
Bei der Energiepolitik haben wir uns erst in eine Abhängigkeit gebracht und dann in eine ideologische Preisstruktur, die ganze Branchen unrentabel macht.
Bei der Migration wird seit zehn Jahren geredet und nichts entschieden.
Bei den Sozialabgaben kennt jeder seit Jahrzehnten die demografischen Zahlen.
Bei der Bürokratie beschließen wir regelmäßig Entlastungspakete und produzieren im selben Jahr mehr Vorschriften als vorher.
Überall dasselbe: Die Richtung wird beschlossen, die Umsetzung bleibt aus.
Und mir ist klar, warum das so gekommen ist. Ich sehe dieses Muster seit Jahren in Veränderungsprojekten.
Im Change Management unterscheidet man zwei Arten von Widerstand.
Der rationale kommt aus Argumenten: Die Zahlen stimmen nicht, der Plan hat Lücken. Damit kann man arbeiten, man rechnet nach und korrigiert.
Der emotionale funktioniert anders. Dort geht es um Verlustangst und die Vermutung, dass hinter jedem Vorschlag eine Absicht steckt. In diesem Zustand prallt jedes Argument ab.
Genau dort steht dieses Land.
Jede Veränderung bekommt ein Etikett, bevor sie geprüft wird.
Wer Prozesse umbaut, ist ein Techbro. Wer den Staat verkleinert, ist Populist. Wer über Abgabenlast redet, will nur nicht zahlen.
Sobald jemand einsortiert ist, muss man sich mit dem Inhalt nicht mehr befassen. Man kann nicht gestalten, was man zuerst einsortiert.
Emotionaler Widerstand löst sich selten durch bessere Argumente. Er löst sich durch Druck von außen.
Und genau das passiert gerade.
Ein Modell aus Kalifornien fragt nicht, ob wir seine Entwicklung ethisch vertretbar finden.
Ein chinesischer Hersteller wartet nicht ab, bis wir unsere Industriepolitik sortiert haben.
Ein Investor, der zwischen Frankfurt und Austin wählt, interessiert sich nicht für unsere Debattenkultur.
Diese Kräfte kennen unsere moralische Überheblichkeit nicht und brauchen sie auch nicht. Sie liefern einfach.
Die Folgen dieses Nicht-Handelns muss ich jetzt meinen Leuten erklären. Ich betreibe quasi Enttäuschungsmanagement. Ich gebe alle Enttäuschungen, die der Staat seit Jahren fabriziert, möglichst schonend an meine Mitarbeiter weiter.
Vielen Dank auch. Der böse Unternehmer wieder.
Am Ende wird sich alles ändern, was sich ändern muss.
Die einzige Frage ist, ob wir es tun oder ob es mit uns gemacht wird.
Schönes Wochenende.


































